Zurück geblieben

Meine neuen Porschefreunde sind unterwegs nach Goodwood.
Seufz.
Ich bleibe zurück auf meiner Liege im heißen Garten in Deutschland.
Allerdings waren die beiden so nett, mich mit etwas Trostliteratur zu versorgen.
Goodwood Artikel 001
Großartige auf alt getrimmte Unterlagen.
Ich blättere und bin begeistert.

Da will ich auch hin.
Ich liebe England, ich liebe Royalty (Immerhin wird die Veranstaltung vom Earl of March gemacht!)
Ich liebe Autos.
Sehr schöne Programmhefte…
Goodwood Artikel 002
Furchtbarer englischer Benny Hill Humor…Goodwood Artikel 003

Die Veranstaltungen kommen auf meine Wunschliste.
Gott, ist das warm heute!
Und ich bin nach der Party gestern müüüüde.
Gleich ist auch noch Training.

Aber nicht nur das, endlich komme ich dazu, meine schwarze Schönheit aus der Garage zu holen.
Ich  fahre extra früher los, damit ich noch die Gelegenheit für einen Umweg habe.
Der muss allerdings pünktlich beendet werden, die Trainerin droht allen verspätet Eintreffenden mit Liegestützen.

Bevor ich mich mit meinen kläglichen Armmuskeln zum Gespött der Leute mache, werfe ich mich flott in meine Funktionsklamotten und mache mich auf, in Richtung Garage.
Beim Gedanken daran klopft mein England-Sehnsucht-geplagtes Herz gleich wieder etwas erfreuter.

In Saus und Braus

Der Dr. und ich sind unterwegs.
Unser beider Diagnose zum Thema „Deinen oder meinen?“ lautete angesichts der Temperaturen „Boxsterwetter!“.
Also: Dach auf und los.

Wie so häufig verläuft die Fahrt relativ schweigsam.
Dieses Mal jedoch nicht aus erschöpfungsbedingter Wortkargheit, sondern weil jede gepflegte Unterhaltung in diesem  Boxster undenkbar ist.
Wir fahren Autobahn und Verständigung funktioniert nur schreiend.

Es saust und braust und wenn schnelle Autos an uns vorbei fahren, bekommt man Druck auf den Ohren.
Ich bin wirklich nicht empfindlich, aber nach einer Stunde auf der Bahn fühle ich mich als hätte ein Orkan mir an den Trommelfellen gerissen.

Der Dr. steigt unerschüttert aus, ich möchte mich vor Erschöpfung nach dem Höllenritt am liebsten auf den Parkplatz fallen lassen.
Ich flehe ihn an, langsamer zu fahren und in Gottes Namen das Windschott seiner rollenden Boxsterruine reparieren zu lassen.

Auf dem Rückweg sagt der Dr. ich solle mal gucken, was uns gleich überholt.
Angetan schauen wir beide auf einen Trierer 550er.
Galant grüßt der Fahrer zu uns zwei Wendehälsen herüber.

Zugleich fährt auch noch ein Cayenne mit uns im Tunnel. Später folgen ein hübscher alter und ein prachtvoller neuer Porsche.
Das war tatsächlich eine Tour, im doppelten Sinne in Saus und Braus.

Heute Abend wäre ich so gerne meinen 11er gefahren.
Leise , ähm, oder nennen wir es kultiviert, wahlweise Bose oder Motor, ganz ohne Sausen.
Leider hat der Gastgeber der Party auf die ich gehe, meine Frage nach Parkmöglichkeiten mit der aussagekräftigen und von erlernter Fremd-Porsche-Paranoia zeugenden Antwort:
„Nimm nicht den Porsche“ beantwortet.

Aber morgen, morgen ist er fällig!

 

Blind Date

Schon eine Weile haben ein Bekannter aus dem Forum und ich uns hin und her geschrieben.
Wir haben eine Reihe von gemeinsamen Interessen über die Tatsache hinaus, dass wir beide Porsches lieben.

Dann kommt die Anfrage per Mail, ob ich spontan Lust habe, zu einem Treffen, abends in der Stadt.
Es ist ein wunderschöner, sonnigwarmer Abend und ich habe nichts Besonderes vor, außer mich um Haushalt und Garten zu kümmern.

Natürlich ist es ausgesporchen spannend, jemanden erstmalig zu treffen, mit dem man sich bisher nur geschrieben hat.
Ich parke am verabredeten Treffpunkt und setze mich auf eine Mauer in die Sonne.
Nach wenigen Minuten kommt der erwartete Porsche.

Die Farbe stimmt, das Modell und das Kennzeichen meldet die richtige Stadt.
Ich winke vom Mäuerchen, mein bisheriger Brieffreund und seine Partnerin winken aus dem Porsche.
Der Porsche ist ein Traumwagen, ich liebe die Farbe und sofort fällt mein Blick auf den Lack.
Er hatte geschrieben, dass er ihn mit Schweiz-Putz pflegt und der Lack sieht in der Tat gut aus.

Jetzt könnte ich stundenlang neben dem Porsche stehen und meine Gedanken um das Auto kreisen lassen, aber natürlich geht es an diesem Abend darum, die Menschen kennen zu lernen und beide sind mir auf Anhieb sehr sympathisch.

So bummeln wir in der Sonne am Rhein entlang und plaudern. Wir haben sofort eine ganze Reihe von Gesprächsthemen und es macht wirklich Spaß.
Wir finden ein Schiff, auf dessen Deck noch ein Platz frei ist, unter uns schaukelt sanft der Fluss und der Abend ist prima.

Als wir eine Reihe von Stunden später hintereinander wieder vom Parkplatz fahren, sehe ich von hinten noch einmal den tollen Carrera der beiden.
Das war das dritte Mal, dass ich mich mit wildfremden Porschebesitzern getroffen habe und alle Treffen waren immer schön.

Was für ein großartiger Nebeneffekt meines Porscheprinzen!

Viel Feind viel Ehr

Wildfremde Porschefahrer schreiben mir Unfreundlichkeiten.
Warum?
Vermutlich einfach, weil es geht.
Wer publiziert, exponiert sich und das scheint bei einigen Menschen denn Eindruck zu erwecken, man sei vogelfrei.

Es scheint ohnehin Zeitgeist zu sein, sich seiner Aggressionen an den unpassendsten Stellen zu entledigen.

Ein porschefahrender Freund wurde von einem C-Klasse-Fahrer neulich aufs Übelste genötigt, nachdem dem Mercedesfahrer ein versuchter Kavalierstart mißlungen war. Dafür konnte der arme Kerl in seinem Porsche neben ihm überhaupt nichts.

Aber zum Glück gibt es das Gegengewicht.
Die tollen Menschen, die irgendwann zu meinem großen Glück angefangen haben, mir zu schreiben.
Bei zweien hatte ich bisher das Glück, sie auch persönlich zu treffen.
Andere wohnen zu weit weg, aber es sind witzige, kluge, zum Teil seelenverwandte Schriftwechsel.

Und darauf richte ich mein Augenmerk.
Die Feindseligen mögen in ihre Porsches steigen und so lange fahren, bis sich wieder ein zufriedenes Glücksgefühl einstellt. Nach solchen Fahrten kommt man gar nicht auf die Idee, im Internet fremde Leute anzuätzen.
Ich selbst freue mich, in den kommenden Tagen auch wieder mehr Zeit zum Fahren zu haben.
Nicht, weil ich mich im Moment sonderlich feindselig fühlen würde, sondern weil es nie schadet, sich mit einer frischen Dosis Porscheglück zu versorgen.

Allen Lesern an dieser Stelle großartige, erfüllende Fahrten und möglichst friedliche Zeitgenossen, auf der Straße und im Rest des Lebens!

Ich MUSS lockerer werden

Die Porsche-Paranoia nimmt nicht ab.
So kann das nicht weiter gehen.
Ich muss wirklich lernen, gelassener mit ihm zu werden.

Gestern habe ich ihn extra nicht in eine Reihe mit anderen Autos geparkt.
Damit ich keine Tür in die Seite bekomme.
Dafür stand er unter einem Baum (da fallen Sachen runter, in meinem Falle ein Vogelschiß…).

Ich hätte fast geweint. Dank sofortiger Entfernung zuhause haben der Porsche und ich dieses Trauma überlebt.

Mein Freund Marius hat neulich schon geschimpft, dass meine Porscheleidenschaft blasphemische Ausmaße angenommen hätte.
Nur weil ich auf meinem Profilfoto einen Porscheschlüssel in gefalteten Händen halte…

Auf der anderen Seite habe ich ihn noch kein Vierteljahr, und ich habe auch keine Viertelmillionen für Schweiz-Putz ausgegeben, wie andere Besitzer.
Da kann es doch nicht so schlimm sein, oder?

Einer der Meister im PZ hat mal den Ausspruch getätigt, dass der Porsche ein Auto, wie jedes andere auch sei.
Ein solches Ausmaß an Gelassenheit erreichen vermutlich nur Menschen, die täglich mit Porsches in Hülle und Fülle hantieren.
Aber im Falle meines Porsches trifft es auch gar nicht zu. Er ist ein verwunschener Prinz.
Mein Porscheprinz.

Wie gesagt, ich bin ausgesprochen bemüht, gelassener zu werden.
Es klappt nur leider ÜBERHAUPT nicht.

Mein furchtbarer Bruder

Es ist eine Szene wie aus einem Film, sie läuft auf dem Display meines Handys.
Eine einsame, leere Landstraße mit langgezogener Kurve.

Mit hoher Geschwindigkeit nähert sich ein Auto, man hört es kreischen, es driftet durch die Kurve. Mir schnürt es beim Zusehen die Kehle zu, weil ich denke, dass es jeden Moment krachen muss.

Es ist auch ein Film.
Mein blöder Bruder-im-Geiste hat ihn mir per whatsapp geschickt.
Er fährt dieses Auto.
Und er kann das verdammt gut.

Trotzdem will ich sowas nicht sehen.
Der Gedanke, dass ihm bei einem solchen Manöver etwas zustoßen könnte, ist absolut unerträglich.

Er ist der Mann, um den es schon im Post vom 1.6. ging.
Offenbar macht er es sich zur schönen Gewohnheit, mir einmal im Monat Angst einzujagen.
Andere Männer finden toll, was er macht.
Eine ganze Reihe von Ihnen haben damals den Driftpost korrigierend kommentiert.

Ich will weder meinen Porsche mit halsbrecherischer Geschwindigkeit über die Bahn jagen, noch mit ihm unter den Wahnsinnigen auf der Nordschleife herum fahren und ich will auch nicht driften.
Ich verstehe nicht, warum Leute diesen Thrill brauchen.

Fachlich kann ich es mir erklären, aber ich kann es nicht nachfühlen. Es macht mir nur Angst.
Da hilft auch kein Benzin im Blut.
Ich bräuchte dafür deutlich enthemmendere Substanzen in meinen Adern.

Vielleicht bin ich eine einsame Ausnahme in der Porscheszene.
Die Motormemme vom Dienst.
Das passt zu meiner noch immer nicht abklingenden Porsche-Paranoia.
Aber dazu morgen mehr.

Fahr nicht so wild, Bro.!!!
Nicht immer ist es weise, alles zu tun, was man tun kann.  :-*

Der Sinn des Lebens

Sonntagabend kurz vor sieben.
Ich bin unruhig.
Ich will Porschefahren.

Den Tag über war ich in Holland, da würde nur ein Angeber den Porsche zu nehmen.
Bei den rigiden Geschwindigkeitsbeschränkungen wäre das völlig albern.

Aber jetzt.
Das Wetter ist gut, und es macht keinen Sinn, sich mit häuslichen Pflichten zu belasten.
Der Porsche ruft und ich will los.
Der Freund, der mir bei den Fliegenfenstern hilft, mahnt zur Geduld.

„Das Leben ist so sinnlos, wenn man an einem solchen Abend nicht fährt.“ nörgelt eine Stimme in mir.
Die Vernunft kontert: „Was ist mit Baum pflanzen, Sohn zeugen, etc.? Nicht so oberflächlich!“

Meinen ersten Baum hab ich schon als Teenie gepflanzt, ihm folgten eine ganze Menge weiterer und einen Sohn will ich nicht.

„Ich will Porschefahren. Ich muss auch noch den Knopf ausprobieren!!“
Ein unverzichtbares Forschungsprojekt, das keinen Aufschub duldet.
„Knopf?“ kommt es leicht gedankenabwesend von dem mit den Fenstern beschäftigten Herrn zurück.
„Ja, den Assiknopf, komm.“
Den fleißigen, tugendhaften Freund scheuche ich rüber in die Garage, wir müssen der Wissenschaft dienen, koste es, was es wolle!
So fahren wir und horchen und fahren und horchen.

Eine nette Runde durch die Nachbardörfer und schließlich ein Zwischenstopp am Rhein.
Als wir zurück zum Porsche kommen, sieht er wunderschön aus, wie er vor dem alten Obstgarten steht.

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Völlig ergriffen bleibe ich stehen, und zwinge den Freund, mir sein Mobiltelefon für ein Foto zu leihen.
Die Abendsonne scheint diffus durch die Bäume, die Rose blüht und das Leben macht sehr viel Sinn.

Der neue Knopf

Diesen Post widme ich meinem Porschefreund Jürgen.
Jürgen hat wiederholt meinen Porsche verspottet, weil er angeblich zu wenig Knöpfe habe.
Ihm fehlten bei der Betrachtung diverse „Mein Porsche kann auch schneller, härter, lauter-Knöpfe“.
Da mein Auspuff von hinten wie ein Sportauspuff wirkte, wurde ich verspottet, ich hätte wohl einen Poser-Auspuff. Ohne Knopf, der ihn lauter macht.

Gestern habe ich einen Knopf entdeckt. Rund, neben dem Hebel zum Öffnen des Kofferraums. Beschriftet mit 0/1.
Er stand auf 1.

Schnell entwickelte ein anderer Forums-Bekannter die Hypothese, dies könne der nachträglich eingebaute Knopf zum Lautermachen des Auspuffs sein.

Heute bin ich dann in die Garage.
Der Boxster Dr. musste sich neben das  Autos stellen und ich hab den Knopf gedrückt.
Seine Diagnose: „Klingt irgendwie kerniger.“
Mein Eindruck: „Klingt irgendwie prolliger.“

Ok, jetzt ist das Rätsel also gelöst. Ich habe an komischer Stelle einen Knopf, der dafür sorgt, dass, wenn man ihn auf 0 stellt, mein Auto wie sein eigener Macho-Bruder klingt.

In meinen Unterlagen steht davon nichts.

Bei der nächsten Fahrt werde ich damit angemessen die Nachbarschaft nerven.
Danach werde ich entscheiden, ob es mir gefällt, oder ob ich ihn zukünftig lieber wieder kastriert fahren werde.

Look poor think rich

Mein Freund Bastian und ich laufen durch Wuppertal. Vohwinkel. Kein wohlhabender Stadtteil.
Überrascht sehe ich einen schicken Porsche in einer Seitenstraße parken.
Kurz darauf die Erklärung: er parkt unter einem Praxisschild.

Name des Arztes und Buchstaben auf dem Nummernschild stimmen überein.
Mensch, denke ich, es gibt Berufsgruppen, die ihren Porsche ganz offen fahren.

Ich hingegen überlege mir immer recht genau, zu welchen Terminen ich welches Auto nehme.
Nicht zuletzt auch deshalb, weil ich diese: „Sie fahren einen Porsche? Müssen Sie aber gut verdienen!“ Sprüche nicht mehr hören kann.

Es geht die Leute überhaupt nichts an, ob gut ich verdiene, und ob ich den Porsche von meinem Verdienst bezahlt habe, oder nicht.

Mit solchen Gedanken scheint der wuppertaler Arzt sich nicht zu plagen.
Gönnt man es Ärzten mehr?
Bin ich alleine mit solchen Effekten?
Sagt man das eher zu einer Frau, als zu einem Mann?

Manchmal komme ich mir schon vor, wie der Chef der Treberhilfe…

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Mal wieder auf der Flucht

Mein Nachbar hat wieder die Schwarzarbeiter im Garten.
Sie kommen nach Feierabend, zeitgleich mit meinem Ruhebedürfnis und werfen die Kreissäge an. Oder die Flex, oder den Betonmischer.

Mein Nachbar arbeitet bei der Stadt, da darf man das sicher, das mit der Steuerhinterziehung.
Freundschafsdienst von den Kollegen aus dem Finanzamt, oder so.

Das war letzten Sommer genau so. Abend, warm, draußen sitzen geht nicht.
Dafür hat er aber jetzt eine töfte Wellnesslandschaft mit riesigem überdachten Pool und original Jacuzzi.

Ich schließe die Tür zum Garten und murmele ein paar böse Flüche.
Dann greife ich mir den Porscheschlüssel und lasse den Wellnessblödmann und die Siedlung, in der ich wohne hinter mir.

Ich muss grinsend an meinen Porschefreund denken. Der hat meinen Porsche ja schon einmal als meinen Fluchtwagen bezeichnet.
Mein Porschefreund ist klug.
Er ist tatsächlich oft mein Fluchtwagen.
Vor allen Härten des Lebens.

Non est ad astra mollis e terris via.
Aber ein Porsche verkürzt den Weg, höhö.

Nach wenigen hundert Metern ist meine Stimmung saniert. Ich fahre über Land, typische niederrheinische Landschaft. Links Kartoffelacker, rechts Zuckerrüben.
Eine entspannte Tour, Balsam für ramponierte Nerven.

Ein Fasanenmädchen steht mitten auf der Straße, ich bremse den 11er ab und schalte für den Biker hinter mir das Warnblinklicht an.
Dann hebt sie ab und wir können durch.

Per Handy meldet der Dr. Feierabend im Krankenhaus.
Meine Frage, ob er noch Lust habe zu fahren, beantwortet er erwartungsgemäß mit ja.
Ich glaube, wenn dieser Mann einmal keine Lust zum Porschefahren hat, muss man mit seinem baldigen Ableben rechnen.

Wir verabreden uns bei mir, ich stelle die schwarze Schönheit knisternd in die Garage.
Ein letzter liebevoller Blick und dann senkt sich das Tor.
Kurz darauf rollt der Boxster in die Straße und ich erkläre, dass ich noch Lust habe, zu fahren.
Der gutmütige Doktor wechselt auf den Beifahrersitz, ich belohne ihn mit einem Stück Kuchen, den ich heute gebacken habe.

Es gelingt mir, den Boxster zurück zu setzen, ohne ihn abzuwürgen und nach einer Weile finde ich den Schleifpunkt, der ungewöhnlich weit hinten liegt, immer leichter.
Wir gehen ein Stück spazieren (ein sicheres Zeichen, dass man alt wird, dieses abendliche Spazierengeh-Bedürfnis, schlimm, schlimm…)

Dann fährt er zurück und wir verabschieden uns zügig, weil beide müde sind.
Abende mit Porsche sind irgendwie immer gute Abende.