Dornröschen Porsche

Ich fahre kaum noch Auto.
Auch weil ich nirgendwohin muss.
Außer zum Supermarkt, alle paar Tage.
Und da nehme ich das Fahrrad, in diesem ewig trockenen Sommer, wenn ich nicht gerade neue Sprudelkästen brauche.

Der Hibiskus und die Rose haben lange Ranken vor dem Carport zur Garage gebildet.
Als ich heute mit der Heckenschere die Einfahrt frei schnitt, ging mir der Gedanke durch den Kopf, dass es eigentlich unsinnig ist, den Porsche noch zu behalten.

Aber der Zeitpunkt, ihn abzugeben, ist vermutlich sachlich gegeben, in meinem Herzen jedoch noch (?) nicht.
Die Erfahrung sagt, ich halte geliebte Dinge und Menschen zu lange fest.
Fast 50 bin ich jetzt, und will noch immer nicht loslassen.

 

2 Gedanken zu „Dornröschen Porsche

  1. Liebe Anne,

    loslassen ist nicht einfach – weniger bei schnöden Gegenständen, noch mehr bei geliebten Menschen!

    Auch mein 911 wird in diesem Sommer kaum bewegt. Andere Dinge haben Priorität in meinem Leben gewonnen – und ein Spaßausfahrt mit dem 911 steht immer seltener an. Aber ich glaube, aktuell einen Porsche zu verkaufen, ist nicht gerade optimal.

    Viele Grüsse
    Martin

    • Hach, Martin, komische Zeiten. Wird es wieder anders werden? Wird es in Zukunft noch einen Markt für Klimakiller wie unsere Elfer geben? Und Sprit? Verpassen wir den Absprung?
      Ich hoffe, die Dinge, die bei Dir momentan Priorität haben, sind gute Dinge!
      Viele Grüße zurück
      Anne

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