Rheinbahn statt Porsche – Weiberfastnacht

Ein ganz normaler Tag in Düsseldorf…
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wer kein Designer-Kind hat, hat einen Darth.
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Oder einen kleinen Froschkönig. Die Jugend hier wird früh zur schicken Kleidung ermuntert.
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So sehen hier alle Zapfsäulen aus.
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Eine super Sambatruppe macht Stimmung.
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Alles voller Banditen.
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Aber es wird bereits ermittelt.
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Typische Schickimicki-Snobs.
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Hier ist man naturverbunden und…
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tierlieb.Tiger willkommen.
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Und so sehen die Herren, äh, Damen aus, die an der U-Bahn bauen.
Da ist doch klar, dass solche Flops wie in Köln in der Landeshauptstadt nicht passieren werden.
Die inkarnierte Expertise!

Ich habe heute am sehr frühen Morgen eine kleine Porschetour gemacht,
danach bin ich dann auf die Rheinbahn umgestiegen.
Mit Hut und high heels lässt Frau sich besser fahren 🙂

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Carpe Nachmittag!

Den ganzen Vormittag war ich niedergeschlagen.
Porschefreund Jim ermahnt mich, nicht rumzujammern wegen des  „Mannes mit dem alten Auto“, wie er einen gewissen Herren nennt.
Leichter gesagt, als getan.

Irgendwann raffe ich mich auf und fahre zum Porschezentrum, um den reparierten Schlüssel abzuholen.
Und die Porschemagie arbeitet für mich.
Nach weniger als einem Kilometer fühle ich mich etwas besser.

Als die Schlüsselsache erledigt ist, bin ich so happy, dass ich den Carrera noch nicht in die Garage fahren will.
Der Schreibtisch erlaubt eine Ausfahrt und aus psychologischer Sicht ist sie absolut lebensrettend für Fräulein Traurig.

Mein Öl ist warm und auf den Landstraßen absolviere ich überflüssige Sprints.
Nur weil es sich so gut anfühlt…

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Immer den Rhein entlang.
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Bis ganz nah ans Wasser.
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Pole position auf der Fähre mit Blick auf die Ruderer.

Hilft ein Porsche bei Herzenskummer?
Ein bisschen schon.
Wenn alles noch so frisch ist, sind schon zwei Stunden, in denen man etwas anderes fühlt als dieses Scheißgefühl, gut.

Glückliche Golf Zeit

Heute Abend habe ich mich mit meinem Freund Sascha nach der Arbeit verabredet.
Wir kennen uns seit den 90ern, da haben wir in derselben Disko gearbeitet.
Neben meinem Grundschulfreund Erik ist er mein langjährigster Freund.

Sascha fährt keinen Porsche, Sascha fährt Golf und ist seit drei Jahren verheiratet.
Und Momentan läuft alles gut bei ihm.
Das war bei mir ähnlich, als ich in dieser Phase war.
Golffahrend glücklich in junger Beziehung.

Aber die Zeiten ändern sich.
Und mit ihnen oft Partner und Autos.
Auch ich habe mich offenbar verändert.
Sascha sagt, er erkenne mich gar nicht wieder, ich sei immer so eine straighte Frau gewesen. Früher.

Früher?
Na super, jetzt hab ich den Traumwagen in der Garage, aber die Power sitzt nur noch bei der Karre unter der Haube.
Hinterm Steuer eine Anne, die mal straight war.
Raum für Verbesserung würde ich sagen…

Porsche-Kondom?

So lautet die Betreffzeile von Eriks Mail heute morgen.
Darin ein Foto, das er von einem Porsche unter wappengeschmücktem Carcover gemacht hat.
Ich bestätige, dass es sich dabei um ein Porsche-Kondom handelt,
welches unerwünschte Nachkommenschaft mit anderen Marken vermeiden soll.
Man kann schließlich in der Garage nicht immer daneben stehen.
Und gerade in den langen Wintermonaten ist langes Parken aller Laster Anfang.

Besonders gefürchtet werden in der Porsche-Züchterszene Kreuzungen von Porsche mit Opel.
Das ergibt dann nämlich die ausgesprochen unattraktiven POpel.
Für diese gibt es nur einen extrem kleinen Kreis von Käufern…

Parkettsicher

Als ich am Freitag meinen Schlüssel zur Reparatur wegbrachte, bin ich im Porschezentrum einem kleinen Jungen begegnet, der mir noch im Kopf herum spukt.
Zuerst sah ich seinen Vater.
Das Haar schon deutlich grau meliert, elegant gekleidet, attraktiv.

Später folgten die Gattin/Partnerin und der für sein Alter deutlich zu junge Sohn.
Der Junge war fröhlich und fragte den Vater, welchen Porsche sie abholen würden, er war vielleicht vier oder fünf Jahre alt und sein Anblick war beunruhigend.
Er sah aus, wie ein sehr kleiner, dünner Erwachsener.

Der Junge trug einen Schal im Burberry House Check, modisch um sein kurzes Kinderhälschen drapiert und war auch sonst wie ein Erwachsener gekleidet.
Ich fürchte, ich habe ihn angestarrt.
Er sah in seiner Verkleidung nicht niedlich aus, sondern befremdlich.

Wie ein Accessoire, passend zu Papas neuem Cayenne und der sportlich eleganten Mutter.
Was er eines Tages sicher nicht haben wird, ist Scheu oder Befangenheit, wenn er das erste Mal alleine ein PZ betreten wird.

Ich erinnere mich, dass ich öfter einmal gelesen habe, dass erwachsene Männer leicht schüchtern sind, wenn sie sich dort erstmalig umsehen.
Mir ging es damals nicht so, ich war eher aufgeregt, vor meiner ersten Probefahrt, ansonsten ist für mich Autohaus gleich Autohaus.

Ich wünsche dem Jungen ein tolles Leben mit vielen glücklichen Automomenten, parkettsicher in der Welt der schönen Sportwagen ist er schon heute.

Peinlich.

Nachdem der gestrige Abend denkbar bescheiden verlaufen ist,
brauche ich heute Erbauung.
Also nur schnell telefonisch noch ein Gespräch mit einem Kunden erledigen und ab in den Porsche.

Der kaputte Schlüssel braucht einen neuen Bart und ins PZ fahre ich ja immer gern…
Für den Schlüssel wollte ich nicht bis nach Dortmund und bin ins Düsseldorfer Porschezentrum gefahren.
Bart bestellt, nach dem neuen Targa geguckt (kommt erst im Mai…) und mit den Verkäufern gequatscht.

Dann zurück in den schwarzen Prinzen und runter vom Parkplatz.
In Gedanken noch beim Turbo den  ich gesehen hatte, Laune besser, Musik prima.
Und Gas!

Das PZ liegt am Düsseldorfer Flughafen zwischen lauter Bürogebäuden.
Wenn die Bürohengste einmal alle in ihrem Arbeit-Kabüffchen verschwunden sind, sind die Straßen leer und schön kurvig…
Und da stellen die doch tatsächlich  150 Meter hinter der Parkplatzausfahrt von Porsche nen Blitzer auf, um Tempo 30 zu kontrollieren?!

Düsseldorf, mach das an Schulen, Kindergärten und von mir aus in Wohngebieten.
Aber so eine kleinkarierte Abzocke hast Du doch nicht nötig.
Meine Geburtstatdt ist peinlich…

Tabu!

Gestern Abend hat mein wunderbarer Freund Marius,
der mich damals auch zum Porschekauf begleitet hat,
Lasagne für 8 Herren und eine Porschefahrerin gemacht.

Nach dem Essen gab es eine Runde Tabu.
Alle Begriffe, die irgendwie mit Auto zu tun hatten, wurde mit Anne hat ein…
Oder hinten am Porsche ist ein Sport…
erklärt.
Sehr lustig!

Ich hatte den Porsche genommen, die längere Strecke bot sich an.
Nach dem schönen Abend stieg ich zuhause beschwingt aus.
Ich musste meine Nachbarin rausklingeln, die mal wieder die Einfahrt auf mein Grundstück blockiert hatte.
Also, Motor laufen lassen, aussteigen, um die blöde Nuss zu holen, und dann in die Garage fahren.

Sicher haben viele Autofahrer sowas, oder ein ähnliches Modell an ihrem Schlüsselbund:
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Ich blieb darin hängen, und der Porscheschlüssel der so aussehen sollte:
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Sieht jetzt leider so aus:
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Nur, dass der abgebrochene Teil noch im Schloss des laufenden Porsches steckte.
Aaaaaaaaah! OH GOTT!!!!!
Zum Glück konnte ich es rauskriegen, ich hätte sonst überhaupt keine Ahnung gehabt, wie ich den Motor hätte ausstellen sollen.

Und zum Glück trage ich meinen Ersatzschlüssel aus Gründen der Porsche-Paranoia immer in meiner Handtasche, um ihn im Notfall mit meinem Leben verteidigen zu können.
Also konnte ich das Auto doch noch parken.
Aber ab jetzt sind dieses Schlüsselbänder für mich TABU!!!