Tatsächlich Liebe

Vermutlich gibt es kaum Porschefahrer, die so ganz leidenschaftslos mit ihren Fahrzeugen umgehen.

Meinen Lesern wird vermutlich auch eine gewisse Besessenheit meinerseits in Bezug auf den schönsten Porsche der Welt nicht entgangen sein.

Was aber am heutigen Morgen beim Öffnen des Garagentores passierte, hat selbst mich überrascht…

Das Tor ging hoch, ich sah ihn und spürte: Liebe.
Es war ungelogen das Gefühl, das man, wenn man frisch verliebt ist, im Magen hat, wenn man seinen Schatz sieht.

So ein wonniges Durchrieseln, ein wohliges Erschaudern, tendenziell so etwas wie ein kleiner Wiedersehens-Freude-Orgasmus.

Ja, vermutlich ist es völlig krank, so etwas für ein Auto zu spüren….aber wo die Liebe hinfällt…

Gut, es ist also nicht weniger als echte Liebe. Daher suche ich später auch auf dem gefährlichen Parkdeck einen Porsche-Paranoia-tauglichen Parkplatz.

BildWenn Schatz sicher steht, laufe und schleppe ich gerne ein Stückchen weiter.

In Dortmund steht vor einem Geschäft dieser wunderbare Porsche
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3 Fahrten ein Euro. Gar nicht viel für einen echten 11er!
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Nachmittags beeindruckt mich ein GTS.
Ein Objekt meiner Begierde.
Schick, schnell, schwarz.

Leider lebt es beim falschen Besitzer, dieser hatte in einem einzigen Fenster ein Miniatur-Schalke-Trikot, einen kleinen Plüschbären, ein Arztschild und zwei Plüsch-Würfel aufgehängt.
In einem schwarzen GTS!!

Das kann man doch nicht machen!
Solche bemitleidenswerten Fahrzeuge gehören enteignet.
Dann wird für sie ein neues, besseres Zuhause gesucht.
Das Fenster wird zu allererst abdekoriert und dann darf der Porsche ein würdevolles Rest-Autoleben bei seiner neuen Mutter im SOS-Porschedorf verbringen.

Mein neuestes Projekt 😉

Der Schrecken des Porschezentrums

Vermutlich bin ich der Schrecken des Porschezentrums.
Eine völlig überbehütende, super wachsame, mit Argusaugen auf ihren Liebling achtende Porschebesitzerin, die dann auch noch mit in die Werkstatt will und fragt, ob sie Fotos machen darf.
Und das an einem Montag…

Das Team des PZ Dortmund hat diese Heimsuchung mit Bravour gemeistert.
Mein Verkäufer stimmte dem Austausch meiner Türdichtung auf Kulanz zu, das hätte er nicht tun müssen. Es fehlte ein ganz kleines Stück, die Tür schloß dennoch dicht.
Die Meister der Werkstatt ließen mich zusehen und beantworteten alle meine Fragen mit Engelsgeduld.

Als ich sah, wie in der engen Werkstatt die Porsches zielsicher rangiert werden, stockte mir der Atem. Nur einmal, als sich ein anderer Porsche sehr nah an meinem durch die Toreinfahrt bewegt, wurde mir kurz bang ums Herz, aber die Mitarbeiter machen das mit größerer Routine, als ich.

Technisch völlig unbewandert ließ ich interessiert den Blick schweifen und versuchte möglichst wenig im Weg zu stehen.

Als ich angetan ein Reinigungstuch für das Leder kommentierte, bekam ich sogar eins für zuhause mit.

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Herr Pallentin am Werk

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Alles schön mit Schutzfolie abgeklebt, sehr beruhigend…

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Das Baby an der Nabelschnur.

Als ich ihn dann frisch gewaschen zurück bekam, war ich ausgesprochen happy.

Danke an Frau Trienes, die mich während aller Wartezeiten immer nett betreut, an Frau Josephs, die mich mit einem Ersatzporsche versorgte, an meinen Verkäufer Herrn Wölfle, der schon oft Nerven bewiesen hat, an Herrn Will, der mit mir zusammen das Dichtungsproblem entdeckte, seinen Kollegen Herrn Keßler, der mich heute aushalten musste, an Herrn Scheffel, der nach meinem Spiegelproblem sah und natürlich an Herrn Pallentin, der nicht nur die neue Dichtung einbaute, sondern auch noch gutmütig als Blogmodell arbeitete!

Dem PZ-Besitzer sei gesagt, seine Truppe arbeitet mit Hingabe.
Voll die Lobhudelei, aber die haben sie sich verdient, ich bin sicher keine leichte Kundin…

Der Auto

In der Eifel ist das Auto männlich.
Im eifler Platt heißt es „der Auto“.
Wer ein schönes hat, zeigt der Auto auch gerne her.

Auf dem Rückweg an den Rhein bin ich am Sonntag in Zingsheim zufällig auf einem Oldtimertreffen gewesen.

Großartige Veranstaltung! Wahre Autofreunde!
Ein kleiner Ort, der aber eine absolut charmante Veranstaltung auf die Beine gestellt hat.
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Essen, Flohmarkt Oldtimer
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Carrera mal anders…
Natürlich war echtes Eifelwetter, immer wieder gab es tüchtige Schauer und ich hatte meine liebe Mühe, das Objektiv trocken zu halten…
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Aber schöne Dinge sind auch nass schön…Olditreff Zingsheim 004
Kommentar eines Besuchers: „Ne schöne Bus!“, find ich auch.Olditreff Zingsheim 010 Olditreff Zingsheim 015 Olditreff Zingsheim 016
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Die Frauen des Ortes machen in der Eifel immer die großartigsten Kuchenbuffets zu solchen Anlässen.
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Der Kuchen wird verzehrt unter den wachsamen Augen der Tollitäten der vergangenen Jahre.
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Danach zum Trödel unter der Disko-Kugel im Saal.
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Dürfen nicht fehlen: die Hits des Jahres 2009

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Ein kurzer Besuch vom 356er
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Der süße Nachwuchs wird dafür sorgen, dass die Autofans der Eifel nicht ausgehen.

VLN, kürzer als erwartet

Kurzmitteilung

Zur Zerstreuung geht es in die Eifel.

Etwas VLN gucken und im Wald rumstehen, immer gut nach einer harten Woche.

Es ist viel mehr los, als am Anfang der Saison.
Verblüffend viele Autos und Wohnwagen, Motorsportfreunde zieht es offenbar bei niedrigen Temperaturen weniger an die Strecke.

Ich bin nicht wirklich früh dran, und als ich am Brünnchen ankomme, kommen mir beunruhigend viele Menschen entgegen. Später wird der traurige Grund hierfür klar.

Nach einer Weile wird klar, es ist keine Rennunterbrechung.  Das Rennen wurde abgebrochen. Wolf Silvester ist während des Rennens verstorben.
Die Nordschleife, was für ein Ort, für einen begeisterten Rennfahrer zu sterben.

An dieser Stelle mein herzliches Beileid seiner Familie und seinen Freunden!

Viele schöne Porsches sind auf den Straßen um den Ring zu sehen. Neue Modelle, breit und sexy, aber auch eine Reihe schöner älterer Fahrzeuge.
Einer hat an einer komischen Stelle gehalten, sein Fahrer steht im Gras.

Besorgt schaue ich beim Vorbeifahren aus dem Fenster, was ihm fehlen könnte.
Schnell wird klar, was ihm fehlt, sind Manieren.
Gut sichtbar von der Hauptdurchgangsstraße steht er neben seinem schönen Auto und pinkelt.
Kein Gentleman driver…

Auf dem Supermarktparkplatz nickt mir grüßend ein Porschefahrer zu.
Nicht unbedingt der klassische Boxsterfahrer, dieser ist ein sehr charmanter älterer Herr, der sicher mindestens 69 Jahre älter als sein Porsche ist.

Das ist das erste Mal, dass mich ein anderer Porschefahrer grüßt.
Wie schön, wenn sich eine solche freundliche Verbindung zwischen Fremden mit dem gleichen Herzensthema einstellt.

Fahrgefühl

Nach zu kurzer Nacht stehe ich gut gelaunt im Bad und trockene mich nach dem Duschen ab.
Natürlich dudelt das Radio, und die ersten wohlbekannten Akkorde von „Verdammp lang her“ erklingen.

Das läuft nicht mehr oft im Radio.

„Nicht resigniert, nur reichlich desillusioniert…“ Wolfgang und ich singen zusammen, während ich mich fertigmache.

Ich werte das Lied als Zeichen. Meine letzte Tour im Porsche ist auch schon wieder viel zu lange her. Damit ist die Wahl des Autos für den heutigen Tag getroffen.

Der Alltag war wieder tüchtig nervig und das Leben ist einfach viel zu kurz, um nicht Porsche zu fahren.
Beschwingt trete ich meine Fahrt an.
Noch ahne ich nicht, dass es nicht das normale Glücksfahrgefühl sein wird, das mich erwartet.

Wenn ich meinen Kombi fahre, denke ich nicht über das Fahren nach. Ich nehme das gar nicht wahr. Meine Gedanken sind bei Terminen, oder anderen Themen, die mich beschäftigen.

Das war beim Porsche immer anders.
Bisher war jede Fahrt davon geprägt, sehr bewusst das Auto zu genießen. Ich fuhr und tat nichts anderes, außer mich vielleicht an der Musik zu erfreuen, die wärend der Fahrten lief.

Heute auf der Autobahn meldet mein Handy eine E-mail.
Ich mache den Fehler, sie während der Fahrt zu lesen.
Ja, ich weiß, eine ganz blöde Idee, aus vielerlei Gründen.

Mir verschlägt es den Atem und für die nächsten Stunden gibt es ausschließlich das Thema dieser Nachricht, die keine gute Nachricht war.

Keine Fahrfreude mehr, das Fahren geschieht nebenbei, wie im Kombi. Der Kopf ist mit anderen Themen voll, der Magen rebelliert.

Selbst abends, als ich wieder zurückfahre, ist kein Platz für Porschefreude. Das einzige Mal, dass ich überhaupt an ihn denke, ist in dem Moment, in dem ich meine Tränen zurückdränge, damit sie keine Flecken auf das Leder der Sitze machen.

Dieses Nebenbeifahren im Traumauto ist ein übles Zeichen.
Ein Fahrgefühl, wie ich es nicht noch einmal erleben möchte.

Nachdem ich den 11er in die Garage gesetzt habe, brauche ich die gesamte Weisheit, die ich in meinen 42 Lebensjahren ansammeln konnte, um mir klar zu machen, dass auch dieses Thema irgendwann ein Ende haben wird und der Fahrspaß zurückkehren wird.

Man sieht mich immer zwei Mal

Die Herren reagieren auf mein Auto, das ist keine Neuigkeit.

Aber sie reagieren zweifach.

Zuerst sehen sie den sexy Porsche. Da gucken sie gerne mal länger, und er bleibt nicht unbemerkt.

Wenn sie genauer hinsehen, bemerken Sie die Frau am Steuer. Da zuckt der Kopf dann das zweite Mal.

Besonders eindrucksvoll haben die jungen Südländer auf der A1 den Effekt in ihrem offenen BMW demonstriert.
Drei Köpfe bewegen sich in Richtung schwarzer 11er.
Einer der Herren auf meiner Seite grinst mich an, sagt etwas und dann gucken alle.
Lange.
Auch der Fahrer.

An der Tanke dasselbe Spiel.
Der Porsche rollt auf das Gelände, die Autonarren zucken.
Ich steige aus, der Tankvorgang wird zum Schaulaufen.

Bei den Waschboxen: dito.

Einmal allerdings hat auch eine Frau sehr aufmerksam reagiert, auch wir sahen uns zweifach.

Ich kam von meiner Probefahrt zurück und sie fuhr mit mir zusammen in Richtung Porschezentrum.
Drinnen trafen wir uns dann wieder, sie kannte meinen Verkäufer gut.
Ich zermarterte mir noch das Hirn, ob ich ihn kaufen soll.
Sie hatte mehr als einen Porsche und kommentierte das sexy breite Heck.

Ihr entspanntes Porschebesitzertum hat mir damals gut gefallen.
Von entspannt bin ich noch weit entfernt, aber zumindest den Porsche, den hab ich.

Leiden im Boxster

Nichtsahnend habe ich heute den Doktor zu einer Tour aufgefordert. Die Letzte war schon wieder fast eine Woche her.

In meiner Cabriounerfahrenheit dachte ich, dass es klasse sein müsste, bei der Hitze offen zu fahren. Endlich mal nicht frösteln.

Wie krass allerdings die Sonne in einem offenen Auto sticht, hatte ich mir nicht vorstellen können.
Schattige Strecken oder flotte Fahrt mögen ja noch ganz schön sein. Aber ein Stau, auf einer Brücke…röchel.

Dr. Unerschütterlich, dem weder Kälte, noch Hitze etwas auszumachen scheinen, saß frohgemut am Steuer.
Ich jammernd daneben.

Aus dem Radio dudelte Zweiraumwohnung „36 Grad“ und meine Wangen färbten sich passend zu meinem rosa T-shirt.

Die Sonnencreme auf meinen Armen klebte, eigentlich klebte alles.
Jede Ampel ein Alptraum.

Wie wunderbar kühl doch mein Elfer mich empfing, als ich gestern in der Garage einstieg!
Lederduft, und die Möglichkeit die gewünschte Wohlfühltemperatur zu wählen…
klar, man riecht nicht den Duft der gemähten Fahrbahnränder und es weht auch kein warmer Wind.
Dafür fühlt Frau sich aber auch nicht wie langsam zu Tode gegrillt.

Der Doktor sprach tröstend auf mich ein, ich litt.
Nachdem ich aus dem Höllenmobil ausgestiegen war, dauerte es sicher eine Viertelstunde, bevor sich meine Körpertemperatur wieder aufs nordische Normalmaß eingependelt hatte.

Once again, no Boxster-Girl… ich bin nicht hart genug.

Heiße Nacht

Montagabend und es ist unglaublich warm. Die Wettervorhersage kündigt eine tropische Nacht an.
Dr. Boxster war vorhin hier und hat mir ein superschönes Porschefoto geschenkt. Dann ist er zum Nachtdienst gerauscht und eigentlich hätte ich noch jede Menge Dinge zu erledigen.

Stattdessen fahren der Porsche und ich zum Rhein.

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Eine Fotostrecke voller Gefahren…

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Während ich ihn vor lauter Liebe wieder tausendmal fotografieren muss, höre ich auf einmal das Klicken eines anderen Auslösers.
Ich drehe mich zu dem Geräusch herum und sehe einen jungen Mann, der mit seinem Fahrrad zum Rhein gekommen ist.
Er hat mich beim Fotografieren des Porsches mit seinem Handy geknipst und grinst entschuldigend.

Porsche Uedesheim2 036Porsche Uedesheim2 021

Auf dem Rückweg bekomme ich plötzlich Lust, noch etwas schnell zu fahren.
An der Ampel muss ich warten, damit ich wieder Richtung Autobahn drehen kann.
Bester Stimmung lasse ich meinen Kopf zum Takt der Musik wippen.
Mein Blick fällt nach rechts.
Aus dem Auto neben mir werde ich beobachtet.

Zwei junge Männer sehen breit grinsend zu der Frau rüber, die offenbar gerade so richtig Spaß in ihrem Elfer hat.

Ich muss über mich selbst lachen und schicke den beiden ein Lächeln.

Dann jage ich den Porsche ein Stück über die Autobahn, großartig, wenn einem fast der Atem wegbleibt bei der Beschleunigung!

Danach über die Landstraße retour und den Sonnenuntergang genießen.

Als ich aus einem Kreisverkehr beschleunige, bricht tatsächlich mein Heck etwas aus, aber mit einem sanftem Schlenker ist das wieder abgefangen.

Leider ist der Tank wieder einmal viel zu schnell leer und ich stelle die knisternde Schönheit in die Garage.

Wow. Was für ein perfekter Abend.

Eine andere Art des Begehrens

Manchmal gehe ich meinem Porsche fremd.

Natürlich nur in Gedanken. Es gibt da nämlich noch einen, der mir den Atem raubt, wenn ich vor ihm stehe.
Und ich habe schon oft und lange vor ihm gestanden.

Er ist perfekt gebaut. Pure, kraftvolle Schönheit und unglaublich sexy.
Keinen Mann habe ich jemals so begehrt.

Er ist schnell und er klingt satt.

Leider wohnt er nicht bei mir. Er wird es auch nie tun, ich spiele einfach nicht in seiner Liga.

Manchmal stellt sich der Verkäufer neben mich und wir reden darüber, wie reich man sein muss, um ihn zu besitzen. Denn selbst gebraucht ist er noch so teuer, wie die Hälfte meines Hauses…

Während ich auf der Suche nach einem Dienstkombi war, bin ich oft bei ihm vorbei gegangen. Er steht eine Etage höher als das unsexy Durschschnittsblech.
Und ich weiß auch, wo in meiner Stadt immer einer parkt. Ein schwarzer…

Beim Porsche war es eher das Herz. Von Anfang an wusste ich, dass ist mein Auto.
Dieser hier spricht einen ganz anderen Instinkt bei mir an. Vor ihm zu stehen macht mich gierig und verzweifelt zugleich.

Ich habe ein T-shirt, da ist einer drauf. Näher werde ich ihm vermutlich nie kommen. Vielleicht ist das auch gut so. Ihn gefahren zu haben und nicht zu besitzen wäre übel.

So übel wie die Zeit zwischen meinen Probefahrten und dem Porschekauf. Es gibt da irgendwie kein Zurück. Man kann zögern, aber eigentlich ist es klar, wer ihn gefahren hat, will ihn besitzen.
Um sich und der Welt zu beweisen, dass man keine Midlifecrisis geplagte irre Impulskäuferin ist, schleppt man sich noch eine Weile ohne durchs Leben, aber es ist einfach sinnlos.

Es ist schwül und warm heute Abend im Rheinland.
Ich glaub ich fahr noch ne Runde. An solchen Abenden muss eine Frau mit ihrem Porsche zum Rhein.

ADAC-Eifelrennen

Das Eifelrennen steht an und ich fahre zum Nürburgring.
Schon beim Öffnen der Autotür auf dem Parkplatz höre ich den süßen Lärm.

Im alten Fahrerlager bin ich mit Ute und Markus verabredet und wir schlendern über das Areal.
ADAC Eifelrennen 010
Immer wieder schön, die DTM-KlassikerADAC Eifelrennen 013
Ute und Markus haben jede Menge Ahnung und erweitern auf dem Weg zur Tribüne meinen winzigen Horizont.
Hier heißt es dann erst einmal Prost, auf einen schönen Renntag.
ADAC Eifelrennen 037
ADAC Eifelrennen 083
Abbelen´s new toy.
ADAC Eifelrennen 033Leider nicht my new toy…

ADAC Eifelrennen 136
Gut behütet, dabei hat es den ganzen Tag nicht geregnet.

ADAC Eifelrennen 137
Farblich abgestimmt. Oldtimerfreunde haben halt Geschmack…

ADAC Eifelrennen 139
Ein schicker Audi

ADAC Eifelrennen 148
Seufz

ADAC Eifelrennen 158
Happy drivers. Sweet.

ADAC Eifelrennen 161
ADAC Eifelrennen 162

ADAC Eifelrennen 209
Für die folgenden Bilder bin ich fast den Höhenangst-Tod gestorben. Ich muss mich bei meinen moralischen Unterstützern bedanken, ohne die ich den Turm nie erklommen hätte…

ADAC Eifelrennen 245
ADAC Eifelrennen 252 Ute und Markus: die sind für Euch!

Und zum Abschluss noch Objekte meiner Begierde….

ADAC Eifelrennen 181
ADAC Eifelrennen 230
Leider gehören solche Fahrzeuge immer wohlhabenden alten Herren. Dabei brauche ich doch so dringend einen Flügeltürer… 😉