Glückliche Golf Zeit

Heute Abend habe ich mich mit meinem Freund Sascha nach der Arbeit verabredet.
Wir kennen uns seit den 90ern, da haben wir in derselben Disko gearbeitet.
Neben meinem Grundschulfreund Erik ist er mein langjährigster Freund.

Sascha fährt keinen Porsche, Sascha fährt Golf und ist seit drei Jahren verheiratet.
Und Momentan läuft alles gut bei ihm.
Das war bei mir ähnlich, als ich in dieser Phase war.
Golffahrend glücklich in junger Beziehung.

Aber die Zeiten ändern sich.
Und mit ihnen oft Partner und Autos.
Auch ich habe mich offenbar verändert.
Sascha sagt, er erkenne mich gar nicht wieder, ich sei immer so eine straighte Frau gewesen. Früher.

Früher?
Na super, jetzt hab ich den Traumwagen in der Garage, aber die Power sitzt nur noch bei der Karre unter der Haube.
Hinterm Steuer eine Anne, die mal straight war.
Raum für Verbesserung würde ich sagen…

12 Gedanken zu „Glückliche Golf Zeit

    • Das Alter ist nicht das Problem, damit bin ich ganz versöhnt.
      Schwierig wirds, wenn man nicht mehr so konsequent mit Mißständen umgeht, wie früher.
      Und mit Mißständen meint Sascha in diesem Fall Kerle…

      • ha ha ha…. der Mißstand des anderen Geschlechts.
        Ich verstehe….

      • Zu gut deutsch: „Was ist mit Dir los Anne, früher warst Du viel straighter wenn ein Kerl so einen Scheiß gemacht hat…“
        Ich bin zu soft geworden Jim.

  1. Verlustängste…früher warst Du jung und an jeder Ecke war ein neuer Anwärter ….heute,so als alte Frau…da wird die Luft dünn :-))))

  2. Was willste auch mit so jungem Gemüse 🙂 Reife Früchte schmecken doch viel besser………….das gilt allerdings nur wenn Frau Mann sucht 😉

  3. Definiere „straight“. Zum ersten Mal hörte ich diesen Begriff letzte Woche in einer Sendung, wo eine arrogante, mit jedem Wort verletzende Tussi als straight bezeichnet wurde. Mit „gerade heraus“ hatte das wenig zu tun. Zwischen „ehrlich“ und „verletzend ehrlich“ ist nur ein schmaler Grat. Wenn ich es mir recht überlege, gehören zu meinem Freundeskreis keine „straighten“ Menschen mehr. Die dürfen sich an anderen „abarbeiten“… Nehme die Bemerkung von Sascha deshalb als Kompliment.

    • Nee, ich glaub, Ihr verbindet mit dem Begriff unterschiedliche Dinge.
      Er meinte es im Sinne von „konsequent“, was Du da beschreibst, finde ich auch nicht erstrebenswert.

      • Möglich, Denglisch lässt genug Raum für Misverständnisse. Zwischen „konsequent“ und „kompromislos“ wäre dann auch nur wieder ein kleiner Grat, der das Zusammenleben unmöglich macht.

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