Porno mit weinen

Vermutlich würden viele Menschen die Suchbegriffe komisch finden, die ich so eingebe.
Aber „Porno mit weinen“???
Das hat tatsächlich jemand gesucht, und mein Blog gefunden.
Was ist ein „Porno mit weinen“?

Warum landen Menschen mit diesem Interesse hier?
Ok, Porno und Porsche beginnt beides mit „Po-“
Das tut „Politik“ auch.
Oder „Polizei“.
Aber auch „Poesie“.

Die landen aber alle nicht hier.
Gibt es vielleicht doch geheime Verbindungen zwischen Pornografie und Porschefahren?
Ich habs!
Beides ist ein Laster.
Mein Blog ist also ein Sammelbecken der Lasterhaftigkeit.

Ein Sündenbabel.
Kann ich mit leben.
Dringend bräuchte ich die „Po“-Assoziationen jetzt eigendlich nicht…
Aber da ich keine Sponsoren habe, die das verschrecken könnte, ist das nicht meine größte Sorge.

Allerdings ich wüsste schon gern, was Leute so an „Pornos mit weinen“ reizt, vielleicht weiß unser Experte Jim da Aufklärung? 😉

Soooo profan…

Zehn vor neun an einem kalten, regnerischen Abend, der sich überhaupt nicht wie August anfühlt.
Der Himmel im Westen ist in ein unwirkliches Rot getaucht, und über dem Garten fliegen die zehn Gänse, wie jeden Abend, in V-Formation so tief, dass man ihre Flügel schlagen hört.

Der ganze Tag ist draufgegangen für Arbeiten in Haus und Hof.
Morgen kommt der Gärtnertrupp, der einen geliebten riesigen Baum vor meinem Haus fällen wird.
Es muss sein, da er droht beim nächsten Sturm arge Schäden zu verursachen.

Ich weiß  noch, wie stolz ich war, als wir das Haus neu hatten, auf diesen über 50 Jahre alten Riesen.
Er ist höher als mein Haus und der größte Baum in allen Vorgärten hier.
Heute ist sein letzter Abend.

In solchen Momenten wünscht man sich, an Wiedergeburt zu glauben.
So schnell und mit Erledigungen angefüllt, wie mein Urlaub sich zu einem täglich magereren Etwas reduziert, wünschte ich mir, auch diese Zeit noch einmal erleben zu können.

Dann aber mit viel mehr Porschefahren, Entspannung und Spaß.
Man soll doch immer so leben, wie man sich wünschen würde, es getan zu haben, wenn man stirbt.
Wo bringt man in diesem Konzept all die Profanitäten unter, ohne die es scheinbar nicht geht?

Beim Aufräumen der Garage hatte ich heute kurz das Tor der Behausung meines schwarzen Prinzen geöffnet.
Sein breiter Knackarsch stand träge im trockenen Häuschen.
Zu wenig Porsche und zu wenig geküsst.

Zu profan dieser Tag.

Die Sau ist lauter als ich!

Irgendwo in meiner Nähe muss es ein Ferrari-Nest geben.
Wann immer ich einen Reifen auf die A46 setze, begegne ich einem davon.
Die Tage hatte ich die kontrastierend gelb gestrichenen Bremsen an einem der nie unauffälligen Wagen mit Wohlgefallen im Vorüberfahren betrachtet.

Gestern dann fuhr ich eine ganze Zeit hinter einem von der Seite recht auffälligen Coupé.
(Frag jetzt bloß keiner, was für eins, ich habe von Ferraris nicht die allergeringste Ahnung).
Der große Gleichmacher Stau ließ uns im Schritttempo hintereinander durch den Tunnel kriechen.

Der bebrillte, nicht wirklich cool aussehende Vati am Steuer schien dennoch tüchtig Spaß an seinem Geschoss zu haben.
Er spielte mit dem Gas.
Während ich den Elfer unaufgeregt leise im Schneckentempo hinter ihm her bewegte.

Der Sound von der Karre war unglaublich!
So laut kann der schwarze Prinz selbst nicht, wenn ich will.
Wahrscheinlich hatte der auch viel mehr PS als ich.
Ich sollte mir mal einen für ein Wochenende leihen.

Die fahren sich sicher gut und meinen blöden Nachbarn würde das den Rest geben 🙂

Zwei porschefahrende Blondinen

Ich kannte Nicole noch aus der Zeit, als ich im PFF aktiv war.
Wir wußten voneinander, dass wir oft dieselben Strecken fuhren, folglich in der Nähe der anderen wohnen mussten.
Irgendwann hatten wir beschlossen, uns zu treffen.

Ich entdeckte ihren Boxster sofort, als ich auf den Parkplatz des Tennisclubs im Düsseldorfer Hinterland fuhr.
Natürlich hatte auch ich heute den Porsche genommen.
Der Mann, der mit Tennisschläger und Sporttasche am Heck seines BMWs hantierte, hatte den Boxster aus den Augenwinkeln wahrgenommen.

Mit raschem Schwung fuhr ich den schwarzen Prinzen neben ihn.
Das erste, was wir außer ihrem Auto von Nicole zu sehen bekamen, war ein spitzer, sehr hoher Stiletto, gefolgt von einem sehr langen Bein in schwarzen Nylons.
Während sie ihre knappen 1.80 Meter mit raubtierhafter Geschmeidigkeit aus dem Sportwagen gleiten ließ, stieg auch ich aus.

Passend zum schwarzen Prinzen trug ich ein schwarzes Kostüm, mit kurzem Rock, die blonden Locken offen über die nackten Schultern meines Sommertops fallend.
Da fiel auch die Balldose des Tennisspielers.
Neben den Kofferraum.

Während er sich hektisch nach der Dose bückte, standen wir beide neben unseren Porsches.
Nicole zwinkerte mir lächelnd zu, warf die seidigen, weizenblonden Haare, die ihr fast bis zum Po reichten, über ihre Schulter und wir fielen schon auf dem Weg ins Restaurant in einen langbeinigen Gleichschritt.

Moses, mein wohlerzogener junger Hund komplettierte unseren Auftritt.
Zwei teuer gekleidete Blondinen mit ansprechendem Fuhrpark.
Wir saßen kaum zehn Minuten, als der Kellner uns den ersten Champagner mit einem Gruß von den zwei Herren am Fenster brachte.

Kurz unterbrachen wir unsere Benzingepräche und hoben unsere Gläser in Richtung der Herren.
Die blauen Augen über dem höflichen Lächeln jedoch so tödlich kalt, dass keiner der beiden sich traute, an unseren Tisch zu kommen.

Der Abend verflog mit Gesprächen über Autos und Männer.
So ist das, wenn Porschefahrerinnen unter sich sind.
Vielleicht war es aber auch alles ganz anders 😉

Mothers Big Black Helper

Ich bin total urlaubsreif.
Geplant war, dass ich mich momentan von den stressigen letzten Wochen erhole.
Jetzt ist der Scheißboiler von der Scheißheizung geplatzt.
Das Ding ist hinüber und eine neue enspricht dem Investitionsvolumen, das der Dr. damals für seinen Boxster-Senior auf den Tisch geblättert hat.

Ich schlage mich mit Kostenvoranschlägen, Handwerkern und Themen herum, von denen ich nicht genug Ahnung habe.
Porsche gefahren bin ich schon ewig nicht mehr.
Dem Dr. geht es nicht besonders und seit heute früh ist auch noch der Welpe krank.

Ich bin so müde, dass ich schon nachmittags am liebsten ins Bett ginge.
Heute musste noch etwas für den Hund besorgt werden.
Eine willkommene Gelegenheit, den Elfer endlich mal wieder frei zu lassen.
Zwar war ich so müde, dass ich fast an der Supermarktkasse eingeschlafen wäre.

Aber welch eine Freude, dieses wunderbare Auto zu fahren!
Die Straßenlage, die Traktion, das Gefühl…
Ganz sachte flutete die Lebensfreude in mir an.
Da die Batterie sicher dringend ein paar Kilometer brauchte, habe ich eine abendliche Ausfahrt gemacht.

In diesem abgeschlossenen, gut funktionierendem Mobil kann ich mich für kurze Zeit der Illusion hingeben, alles sei easy.
Der Porsche als Spa.
Als Rettungsanker für die müde, gestresste Frau.

Ohne ihn wäre ich längst dem Wahnsinn verfallen.

An dieser Stelle einen Gruß an alle Elferfreunde.
Die besuchen momentan massenweise meinen Blog, weil Andreas Bippes mit seinem Prostituierten-Werbungs-Porsche-Forum mal wieder jemanden gegen sich aufgebracht hat.

Leute, steigt in Eure Porsches und vergesst für eine Weile die Blödmänner und Sorgen dieser Welt.
Wir sind eine glückliche Minderheit, die das kann! 😉

Mail von Michelle – „Worauf Du schon lange gewartet hast“

In der Betreff-Zeile von Michelles Mail steht: „Worauf Du schon lange gewartet hast“.
Ich kenne keine Michelle, aber das ist ja kein Problem.
Wahrscheinlich arbeitet die Dame bei Porsche und teilt mir mit, dass für das kommende Wochenende ein Targa für ausführliche Fahrten bereit steht.

Oder sie hat VIP-Karten für den Nürburgring für mich.
Oder die Firma Mercedes will, dass ich mal den SLS probefahre.
Oder meinen Nachbarn wollen sich entschuldigen, für ihre kleingeistige Park-Schikane.
Es gibt eine Menge, worauf ich schon länger warte…

Ich warte auch auf besseres Wetter für mein nächstes Porsche-Video-Projekt.
Und auf einen reichen, immer liebenswürdigen Mann mit großer Porschesammlung, der mir einen Heiratsantrag macht.

Michelle jedoch glaubt, dass ich auf eine tolle Gelegenheit warte, ein stetiges Einkommen von zuhause aus zu erhalten.
Über „Bestemuttereinkommen.com“ sei das möglich.
Meines Wissens nach ist das  kein deutsches Wort: Bestemuttereinkommen.

Also warte ich weiter.

Work hard play harder

Alkohol zählt nicht zu meinen Lastern.
Ich trinke nur sehr selten und nie viel.
An einem wunderbaren Sommerabend sitze ich alleine zuhause.
Der Dr. aaaaaarbeitet.

Die Götter wollen, dass man an solch einem Abend eine Tour im offenen Porsche macht.
Der steht aber auf dem Krankenhausparkplatz.
Mist.
Aus lauter Frust verfalle ich den Drogen:
20140716_195052
Und höre Country.
Willie Nelsons „Crazy“ läuft im Radio.
Meine Denkfähigkeit nach einem Drittelglas Blaubeercidre sinkt mit der Sonne um die Wette.

Schönes Sommerabendlicht.
Das schreit nach schnellen Kurven in schöner Landschaft.
Verdammte Erwerbstätigkeit.
Warum bin ich nicht die (Lebe)Frau eines Lebemannes?

Gott, warum trinken Menschen?
Warum trinke ich?
Echt nicht meine Droge.
Kein angenehmes Gefühl, auch nicht alles egal oder alles lustig…

Ich glaub, ich kippe den Rest des Glases weg und zwinge den Dr., wenn er gleich nach hause kommt, noch eine Runde mit mir zu fahren.
Meine Droge ist und bleibt
das Porschefahren.

 

Bondage Pug Porsche

Morgen kommt Besuch, und ich muss dringend aufräumen.
Aus der Garage lockt der Porsche.
Und was macht die schlechte Hausfrau?
Schwingt sich in den Elfer und macht eine Tour.

Natürlich nicht alleine. Der Hund kommt mit.
Auf der Hinfahrt bereue ich diese Entscheidung noch nicht.
20140715_170514
(Während der Fahrt ist die Tasche natürlich geschlossen.)

Es geht an den Rhein.
Ich parke in einem wunderschönen Viertel.
Geschmackvolle Bungalows auf riesigen Grundstücken, die bis an den Fluss reichen.
Wir nehmen einen schmalen Weg, der zwischen Gärten und Strom entlangführt.

In einem der gepflegten Gärten ist eine zauberhafte Tafel mit silbernen Leuchtern für eine Gartenparty gedeckt.
Promt überkommt mich das schlechte Gewissen angesichts meines vernachlässigten Haushalts.

Nachdem ich Moses das Wasser und die Schiffe gezeigt habe, geht es zurück zum Auto.
20140715_162200
Auf dem Rückweg treffen wir eine ältere Dame mit Hund und kommen ins Gespräch.
Sie trägt ein elegantes Kostüm und führt einen Pudel aus und fragt:
„Ist das Frauchens schicker Porsche?“
Frauchen grinst stolz und bestätigt das.

In dieser Gegend gibt es eine ganze Reihe Cayennes.
So schön wie mein Carrera sind die natürlich alle nicht.
Trotzdem wundert es mich, dass meine schwarze Schönheit selbst hier auffällt.
Aber ganz klar, die Frau hat Autogeschmack!

Als ich Moses wieder in den Elfer bugsiere, komme ich auf eine blöde Idee.
Innen in seiner Transporttasche ist ein Band angebracht, das man am Geschirr des Hundes festmachen kann.
Bisher habe ich es noch nie benutzt.

Ich klinke das Band ein und fahre los.
Die Straße ist schmal, hinter mir fährt ein Bus.
Vom Beifahrersitz kommt anhaltendes Schnaufen und Wühlen.
Ich muss mich aufs Fahren konzentrieren und blicke nur kurz rüber.

Der Welpe liegt in komischer Position auf dem Rücken und guckt unglücklich.
Offenbar stört ihn das Band gewaltig und er hat sich bei Versuch es loszuwerden irgendwie selber gefesselt.
Na super.

Die enge Straße, der schnaufende Hund, der Bus hinter uns, keine Möglichkeit zum Anhalten.
Hund wühlt, Frauchen schwitzt.
Gefühlte sieben Jahre später endlich eine Möglichkeit rechts ran zu fahren und den Bondage-Hund zu befreien.

Wir beide sind mit den Nerven am Ende.
Mopsmutter mit Porsche ist kein einfacher Job.
Dabei ist Moses weltberühmt als porschefahrender Mops.
Googelt man Pug Porsche erscheint sein Foto ganz weit vorne.

Jetzt liegen wir beide auf der Couch.
Wenn ich mich etwas erholt habe, wird das Aufräumen nachgeholt.
Eine Frau mit derartig schickem Auto und berühmten Porsche-Mops kann ihre Gäste schließlich nicht im Chaos bewirten! 😉

 

Porsche Flashmob

Ich schreibe nicht zum ersten Mal über meine Nachbarn.
Am Sonntag, als ich so glücklich von meiner ersten Mops-Porschetour zurück kam, war die Entspannung des Waldspaziergangs schnell wieder futsch.
Wieder einmal parkte meine Nachbarin vor meiner Einfahrt.

Als ich ankam, kam sie gerade mit dem ersten Bierchen des Tages (es war kurz nach 11 am Vormittag…) aus der Garage, und prollte auch gleich los: „Da pass ich mit einem LKW durch… Dauernd stehen ihre ganzen Autos hier auf der Straße und ich muss weiter laufen…“
Der Elfer steht selbstverständlich nie auf der Straße, sondern immer in der Garage, mein Kombi manchmal.
Aber warum auch nicht, ich parke niemanden zu.

Sie fuhr dann doch weg, aber eben nur so viel, dass ich nur mit viel vor und zurück Rangieren in die Garage konnte.
Die Dame hat wenig soziale Kontakte und ist im Job eher ein ganz kleines Licht.
Wenn sie Porschebesitzer ärgern kann, kann sie sich die Gelegenheit einfach nicht entgehen lassen.

Die netten Leute auf der anderen Seite sind nicht viel besser.
Angefangen hat alles mit meinem Porschekauf.
Das bringt die Neid-Bürger hier völlig aus dem Häuschen.
Und ihre fiesen Seiten zum Vorschein…

Jetzt träume ich von einem Porsche-Flashmob.
30-40 Porsches kommen auf geheime Verabredung hier zusammen.
Parken mal so richtig auf den nun wirklich nicht knappen Parkplätzen in meiner kleinen Straße und rächen mich für diesen ganzen Mist.

Wer macht mit? 🙂

 

Pug Porsche

Mein Porsche-Bruder hatte mich gewarnt, der Hundegeruch würde in den Porsche übergehen.
Selbst, wenn der Hund nicht an die Innenverkleidung käme, würde sein Geruch quasi wireless sich im Wagen festsetzen.

Ich glaube, er überschätzt die Intensität des Geruchs, den ein kleiner, kurzhaariger Hund aus einer Transporttasche heraus absondern kann.
Da riecht man nämlich nix.
Zum Glück.

Frisch geduscht und guter Laune habe ich heute den Hund in seine neue, porschetaugliche Transporttasche gesetzt. (Gucci-style mit Knochenmotiv!)
Diese wurde dann in den Fußraum des Elfers manövriert.
Ich schnaufte, der Mops schnaufte.
20140706_092703

Den ersten Kilometer verbrachte er mit Wühlen, Schnaufen und dem „Ich-bin-ein-Mops-holt-mich-hier-raus-“ Komplett-Programm.
Danach hat er sich brav hingelegt und ist eingeschlafen.
Uff.

Ich wollte mit ihm zum Wald meiner Kindheit.
Dort stelle ich das Auto immer auf dem Parkplatz der Polizei ab.
Ich bilde mir ein, dort steht er sicher.
Heute war der Parkplatz überraschend voll.

Eine riesige Gruppe von Senioren-Waldläufern sammelte sich.
Mittendrin stiegen der Mops und ich aus dem Elfer.
Wie üblich waren alle hingerissen vom Charme des Welpens.
Wir verbrachten eine wunderbar entspannte Zeit im Wald.
20140706_094250

Als wir vom Spaziergang zurück zum Parkplatz kamen, stand neben meinem schwarzen Carrera ein weißes 4S Cabrio mit schwarzem Dach.
Ein schöner Anblick!
Davor standen ca. 40 Seniorenläufer, die Dehnübungen machten.

Wir wollten nicht stören und daher haben Mops und ich gewartet, bis alle ausgedehnt hatten.
Dann stiegen wir in den Porsche.
„Aha. Porsche.“ Kam es aus der Seniorengruppe.

Ja, Pug-Porsche!
pug_porsche_454
Dieses schöne Bild schickte mir ein englischer Porsche-Kollege 🙂