CDU bringt Porschefahrerin in Gefahr

Am Dienstagabend fahre ich Richtung Eifel.
Die nächsten Tage werde ich dort arbeiten.
Noch bin ich in der Ebene, da geschieht es.

„LALALALA“ schallt es schlecht gemacht falsch gesungen aus meinem Radio.
Dann berät mich die CDU in ihrem Wahlwerbespot: „Setzen sie ihre Stimme richtig ein.“ und fordert mich auf, mit beiden Stimmen CDU zu wählen.
Oh mein Gott!!!
Wie dümmlich. Wie primitiv.

Welchen Schulabschluss haben eigentlich diese Hirnamputierten in den Werbeagenturen?
Nehmen die alle Drogen?
Und wieso ist die CDU so bescheuert, für einen solchen Stuss Geld auszugeben, ihn im Radio zu senden und dann auch noch zu hoffen, das würde Stimmen bringen?!

In mir kämpfen zwei Impulse.
Einerseits würde ich gerne laut schreien und meinen Kopf gegen das Lenkrad schlagen.
Auf der anderen Seite möchte ich Vollgas geben und die nächste Grenze ins Ausland (in diesem Falle vermutlich Belgien…) ansteuern.

Ein Land, in dem die Parteien die Bürger für derartig bescheuert halten, ist nicht mehr mein Land.
Das mit den Dichtern und Denkern hat sich ja seit den Zeiten der Nazis ohnehin erledigt.
Aber das ist einfach zu viel für meine Nerven!

Seid um Gottes Willen vorsichtig, wenn Ihr beim Autofahren Radio hört.
Was einem da im Moment zugemutet wird, ist gesundheitsgefährdend.
Wer dabei noch ruhig und gelassen sein Fahrzeug steuern kann,
muss ziemlich hirnamtputiert sein, und auch das ist im Verkehr gefährlich…

Das Kind und der Porsche

Am Sonntag brauchte ich ein Ziel für meine abendliche „Wenn-ich-jetzt-keine-Porschetour-mache-krieg-ich-die-Krise“ – Tour.

Also fuhr ich bei einem Ex vorbei, dem ich neulich erzählt hatte, dass ich mir meinen Porschetraum erfüllt hätte.
Er selbst darf kein Auto fahren, obwohl er Autos liebt.
Er hat von Geburt an einen Augendefekt und seine Sehkraft reicht nicht aus.

Sein 10 jähriger Sohn wollte den Porsche natürlich auch sehen.
Begeistert fragte er, ob er sich mal reinsetzen dürfe.
Durfte er.
Verzückt saß er auf dem Fahrersitz und streichelte das Lederlenkrad.

Danach nahm auch sein Vater Platz und lobte den edlen Geruch des 11ers.
Mich drückten an dem Abend private Sorgen, aber als ich nach einer Viertelstunde bei den beiden meine Tour fortsetzte, war mir klar, dass ich in vielerlei Hinsicht unglaublich viel Glück habe.

Wut in Wuppertal – Wuppertal wrath

Der Dr. hat mich von der Arbeit abgeholt, wir wollten Burger essen.
Nach kurzer Parkplatzsuche fanden wir in der Geburtstadt Friedrich Engels einen Parkplatz unweit unseres Lieblings-Burgerladens.

Nach anderthalb Stunden wankten wir deutlich gesättigt dem Boxster entgegen.
Der immer ritterliche Dr. öffnete mir die Beifahrertür und da sahen wir es.
Ein ca. 40 Zentimeter langer Kratzer am hinteren Kotflügel und ein sicher 30 Zentimeter langes Exemplar auf der Beifahrertür.

Ich war fassungslos.
Der weise Dr. tröstete mich mit den Worten: „Ist nur Blech.“
Aber es ist so gemein, wenn man nach einem schönen Essen zurück zum Auto kommt, und es zerkratzt vorfindet.
(Eigentlich hätte ich ihn trösten müssen, es war schließlich sein Wagen…)

Wäre es mit meinem schwarzen Prinzen passiert, ich hätte einen
Nervenzusammenbruch bekommen.
In diesen Straße hatte ich ihn schon mehrfach geparkt.

Demnächst besser nur noch ins Parkhaus?
Quer?
Ganz weit von allen anderen weg?
Gar nicht mehr in die Stadt?

Möge der Teufel die Vandalen holen!

The Dr. and I wanted to go for burgers after work.
After a short while we found a parking spot for his Boxster.
We dined at our favorite burger place in the city of Friedrich Engels.

When we returned, well fed about 1.5 hours afterwards,
the ever chivalrous Dr. opened the passenger door for me.
This was, when we discovered the scratches.
The one on the wing was about 40cm and the one on the door about 30.

I was gobsmacked.
The Dr. wisely consoled me: „It´s only metal…“
It is so mean to find your car vandalized after a lovely dinner.
I should have been the one to comfort him, he was the one with the damaged Porsche after all…

Had this happened to my black prince, I would have had a fit.
I had parked it several times somewhere on the same road.

Should one  leave one´s cars in car parks only?
Obliquely parked far away from all the others?
Not take the Porsche for any trip to the city?

To hell with these vandals!

Sonntagsfahrer

Before I tackle todays thoughts, I would like to say hi to my readers in the UK!
This post will not cover any cleavage-related topics 😉

Heute war ich zu einem Spaziergang verabredet.
Ich hatte Aufmunterung nötig und daher musste der Porsche ran.
Die 15 Kilometer zu dem Wald, in dem ich spazieren wollte, waren viel zu schnell gefahren.

Noch dazu war auf gut einem Drittel der Autobahnstrecke Tempo 80 und nicht wenig Verkehr.
Wo soll das hinführen?
Überall Geschwindingkeitsbegrenzungen machen Sportwagen tatsächlich obsolet.

Während ich parkte, und damit haderte, dass die Fahrt zu schnell vorbei war, kamen mir Gedanken über Gier.
Kriegt man wirklich im Leben oft nicht genug?
(Porsche-KM, Liebe, Aufmerksamkeit, Wertschätzung..)
Oder sind wir gierige, maßlose Hedonisten?

Mehr, mehr, mehr, wie die kleine Raupe Nimmersatt?
Das rechte Maß zur rechten Zeit hab ich schon oft verfehlt.
Muss man buddhistisch erleuchtet sein, um das hin zu kriegen?
Und wann lässt das Kompensationsbedürfnis seine schmierigen Finger endlich mal aus dem Spiel?

Denke ich zu viel nach?
Wie denkt man weniger?
Scheißegal. Die Fahrt war zu kurz und jetzt hole ich ihn mir noch einmal aus der Garage.
Ich will ihn ohne Einschränkungen fahren, bis der Tank leer ist.

Party-time

Die Vorbereitungen zu einer gelungenen Party-Teilnahme sind aufwändig.
Zuerst muss man den Nachmittag beim Friseur verbringen.
Dazu wird selbstverständlich nicht der Porsche benutzt!

a) Kurzstrecke: muss vermieden werden.
b) Parken in der engen Altstadt: schon der Gedanke löst eine Vandalismus-Angst-Panikattacke aus.

Danach: Schöne Haare, Rest überholungsbedürftig.

Daher: C-Klasse parken, Entscheidung fällen, welches Kleid es wird, BH-wählen, um Dekoltee angemessen zu inszenieren, Nylons anfummeln, Schuhe finden, die zum Kleid funktionieren und das Porschefahren ermöglichen, aus leicht erschöpfter Blondine verruchte Schönheit schminken, wünschen man sei ein Mann und müsste nur kurz duschen, verrutschende Nylons richten und wünschen man sei ein Mann, Highheels wieder ausziehen weil der kleine Zeh weint, Nylons wieder ausziehen, Pflaster auf den kleinen Zeh, alles wieder an, Geschenk nicht vergessen, von den Nachbarn angestarrt in die Garage stöckeln, Porsche aufschließen, erschöpft reinfallen.

Dann Musikoptimierung auf der Fahrt, bescheuert glücklich sein, weil gleich Party bei den Jungs ist und man einen Porsche hat und das Leben einfach super ist (Endorphin-overkill durch Porschefahren, wer kennt das nicht…?).

Ca. 17 Stunden an einem Samstagabend in der Wuppertaler Innenstadt einen absolut sicheren Parkplatz für die schwarze Schönheit suchen, absurd weit laufen, die Füße bringen einen fast um, wünschen man wär ein Mann, aus dem Aufzug steigen, die Komplimente der Jungs entgegen nehmen, froh sein, dass man eine Frau ist, die Party kann anfangen!

Der Porsche und die Liebe

Porsche statt Mann?
Das „No man, no cry-Konzept“ ist zweifellos interessant.
Stößt jedoch schnell an seine Grenze.
Für einen Lebenspartner ist der Carrera dann doch etwas zu schweigsam und er fährt zwar, wohin ich will, aber irgendwie passt er so schlecht neben mich auf die Couch, wenn mir nach Kuscheln ist.

Auf der anderen Seite ist er ausgesprochen sexy,
gut gebaut und ihn flott zu fahren ist durchaus ein sinnliches Vergnügen.

Aber ich habe einen Hang zum Luxus.
Warum Porsche oder Mann, wenn das Leben einem vielleicht sogar beides gibt?
Muss es der solvente Turbo-Fahrer sein, von dem die Forumsherren mir angedichtet haben, ich würde ihn suchen?

Nein.
Ich bin schon froh, wenn er frei von finanziellen Notständen ist und keinen fiesen Panamera oder Cayenne fährt… 😉
Wichtiger als Knete und Karre sind mir tatsächlich andere Dinge bei der Partnerwahl.

Und wie das Leben so spielt, wurde ein Mann in letzter Zeit zunehmend unverzichtbarer.
Fährt er Porsche?
Ja und das ist ein großes Glück, denn so haben wir uns kennen gelernt.

Bricht jetzt irgendwo in der Welt das Herz eines solventen Turbo-Fahrers, der heimlich in mich verliebt ist?
Vermutlich ebenso wenig, wie der Porsche jemals mein Partnerersatz war.

Und wenn doch…?
Manchmal, wenn mein eigener Porschefahrer mich unglücklich macht, träume ich von ihm.
Dem perfekten Mann.
Der sagt natürlich IMMER genau das Richtige.

Aber das hier ist ein Porsche-Blog und kein Märchen.
Hier stehen die Prinzen in der Garage und die menschlichen Männer liegen mit auf der Couch.

Nie mehr Ackern, nur noch Ernten…

…steht auf einer Postkarte, die mir eine befreundete Kundin geschenkt hat.

Gestern Abend hatte ich zuviel geackert.
Als ich in meine Straße einbog, sah ich des Dr. Boxster schon vor dem Haus stehen.
Er hatte es sich auf einem der Stühle im Vorgarten bequem gemacht und fragte, ob ich irgendeinen Wunsch für unsere Feierabendtour hätte.

Mir war alles egal.
Zu müde zum Reden ließ ich mich auf den Beifahrersitz fallen.
Eigendlich war es nur die vom Tag leergelutschte Hülle meiner selbst, die dort saß.
Mir war schwindellig vor Müdigkeit.

Der Dr. kennt das schon und fährt dann einfach los.
Seine Anwesenheit beruhigt mich immer und ich war froh, dass keiner mehr irgendeine geniale Idee von mir erwartete.

Wir fuhren über Land und hielten an einem der Klöster in der Region an.
Schafe weideten unter Apfelbäumen und ließen sich bereitwillig mit Fallobst füttern.
Das Klostergelände war ruhig und leer und wir spazierten die Allee hinunter.
Zum Ausklang gab es noch eine Einkehr in der Kloster-Kneipe.

Inzwischen war es dunkel und die Sterne standen am Himmel,
aber der Abend war warm genug, um auch die Rückfahrt offen zu machen.
Als wir uns verabschiedeten, war ich erholt genug, um auch heute wieder auf den Trecker zu steigen und weiter zu ackern.

Noch eine Sitzung, dann habe ich es geschafft für heute,
mal schauen, welche Ernte der Feierabend bringt.

Spätsommer-Deal

Der Himmel ist strahlend blau.
Die Sonne scheint und man sollte einen solchen Tag eigentlich auf irgendeiner schönen Route autofahrend verbringen.
Aber es ist Mittwoch und mein letzter Termin heute geht bis 19.30 Uhr.

Mir kommt eine Idee.
Wenn ich endlich die Zedernnadeln wegfege, die eine riesige Fläche vor meinem Haus bedecken, eine Aufgabe, die ich schon seit einigen Tagen vor mir her schiebe, darf ich ausnahmsweise heute mit dem Porsche zur Arbeit fahren.

Die Fegerei ist eine ausgesprochen blöde Angelegenheit.
Weder „Schwitzen ist gesund!“ noch „Trainiert den Arm!“ trösten einen so richtig über die schweißtreibende Arbeit hinweg.
Wenn der Lohn allerdings eine Fahrt im schönsten 11er der Welt ist, fegt es sich beschwingt.

Selbstmanagement a la Porschefahrerin. 😉

So fahre ich dann bester Laune im Porsche zum Kunden.
Er ist so lauffreudig, dass ich bedauere, als die Autobahnfahrt ein Ende nimmt.
Vor  meinem letzten Termin werden allerdings die Autos wieder gewechselt.
Ich werde in einem nicht so tollen Viertel parken müssen, das ist nix für den Prinzen (oder für seine Porsche-paranoide Besitzerin…).

Dafür haben der Dr. und ich gerade eine Feierabend-Tour verabredet.
Wenn dann endlich Feierabend ist, drehen wir noch ein Ründchen.
Wie schrieb er neulich?
„Ein Boxster macht eben alles besser.“

Wenn wir aus „Boxster“ „Porsche“ machen können, unterschreibe ich das sofort!

Nicht porschekompatibel

Nach einer Reihe von Stunden Plackerei in Haus und Hof war ich ausgesprochen dreckig und erschöpft.
Ein Badewannenbesuch erschien mir sinnvoll.

Da stand noch diese Bademischung, die mein Freund Alex mir zu Weihnachten geschenkt hatte:
Lavendel-Lindenblüten-Badesalz.
Viel hilft viel, rein damit und ich dazu.

Während ich die Wärme wirken ließ, schmiedete ich Pläne für einen beschwingten Porscheabend.
Ich sah mich schon durchs Bergische kurven.
Dann hat dieses Badezeuges auf einmal angefangen zu wirken.

Mist!
Ich habe das Gefühl, als hätte ich eine Wanne voll Beruhigungsmmittel getrunken.
Beim Abtrockenen finde ich an unmöglichen Stellen kleine Lavendelblüten und Lindenblattfragmente.
Jetzt liege ich ganzkörpergelähmt im Kuscheloutfit auf der Couch.

Wenn ich heute noch einmal in die Vertikale soll, oder sogar ans Steuer eines Sportwagens, muss man mir vermutlich ein Aufputschmittel verabreichen.
Dieses Badezeugs ist eindeutig nicht porschekompatibel.
Aber Alex hat ja auch keinen Führerschein…

Bei Porschefahrers zuhause

Gute Porschefahrer essen ausschließlich Porsche-Käsegebäck.DSCF9802
Wer das Modell errät, bekommt einen Keks…

Meine neuste Kreation:
DSCF9800
Der Nürburgring.
Ich hatte ja Sorge, dass die GP-Strecke abbrechen könnte, aber sie hält 🙂

Heute kam eine ausgesprochen erfreuliche Nachricht.
Die feiere ich standesgemäß am Steuer des schönsten Porsches der Welt mit einer Feierabendtour.

Ich will Lärm machen mit dem Porsche und schnell fahren.
Also geht es rauf auf die Bahn.
Leider habe ich die Rechnung ohne die Männer gemacht, die heute offenbar keinen guten Wochenstart hatten.

Sie können den Gedanken nicht ertragen, dass der schwarze Porsche sie überholt.
Provozierend langsam blockieren sie die linke Spur.
Dacia, Seat, Ford, VW… am Steuer schlecht gelaunte Kerle.
Wenn ich dann irgendwann endlich dran vorbei bin, bestrafen sie mich mit Lichthupe und bösem Blick.

Mir fallen dazu nur sexistische Erklärungen ein, und weil ich eine Dame bin,
tröste ich den schwarzen Prinzen, dass wir wieder kommen, wenn die bösen Männer im Bett sind.
Dann gehört die Bahn uns.

Bis dahin knistert er in seiner Garage und ich esse noch einen Nürburgring.