Der Porsche und die Liebe

Porsche statt Mann?
Das „No man, no cry-Konzept“ ist zweifellos interessant.
Stößt jedoch schnell an seine Grenze.
Für einen Lebenspartner ist der Carrera dann doch etwas zu schweigsam und er fährt zwar, wohin ich will, aber irgendwie passt er so schlecht neben mich auf die Couch, wenn mir nach Kuscheln ist.

Auf der anderen Seite ist er ausgesprochen sexy,
gut gebaut und ihn flott zu fahren ist durchaus ein sinnliches Vergnügen.

Aber ich habe einen Hang zum Luxus.
Warum Porsche oder Mann, wenn das Leben einem vielleicht sogar beides gibt?
Muss es der solvente Turbo-Fahrer sein, von dem die Forumsherren mir angedichtet haben, ich würde ihn suchen?

Nein.
Ich bin schon froh, wenn er frei von finanziellen Notständen ist und keinen fiesen Panamera oder Cayenne fährt… 😉
Wichtiger als Knete und Karre sind mir tatsächlich andere Dinge bei der Partnerwahl.

Und wie das Leben so spielt, wurde ein Mann in letzter Zeit zunehmend unverzichtbarer.
Fährt er Porsche?
Ja und das ist ein großes Glück, denn so haben wir uns kennen gelernt.

Bricht jetzt irgendwo in der Welt das Herz eines solventen Turbo-Fahrers, der heimlich in mich verliebt ist?
Vermutlich ebenso wenig, wie der Porsche jemals mein Partnerersatz war.

Und wenn doch…?
Manchmal, wenn mein eigener Porschefahrer mich unglücklich macht, träume ich von ihm.
Dem perfekten Mann.
Der sagt natürlich IMMER genau das Richtige.

Aber das hier ist ein Porsche-Blog und kein Märchen.
Hier stehen die Prinzen in der Garage und die menschlichen Männer liegen mit auf der Couch.