Das Kind und der Porsche

Am Sonntag brauchte ich ein Ziel für meine abendliche „Wenn-ich-jetzt-keine-Porschetour-mache-krieg-ich-die-Krise“ – Tour.

Also fuhr ich bei einem Ex vorbei, dem ich neulich erzählt hatte, dass ich mir meinen Porschetraum erfüllt hätte.
Er selbst darf kein Auto fahren, obwohl er Autos liebt.
Er hat von Geburt an einen Augendefekt und seine Sehkraft reicht nicht aus.

Sein 10 jähriger Sohn wollte den Porsche natürlich auch sehen.
Begeistert fragte er, ob er sich mal reinsetzen dürfe.
Durfte er.
Verzückt saß er auf dem Fahrersitz und streichelte das Lederlenkrad.

Danach nahm auch sein Vater Platz und lobte den edlen Geruch des 11ers.
Mich drückten an dem Abend private Sorgen, aber als ich nach einer Viertelstunde bei den beiden meine Tour fortsetzte, war mir klar, dass ich in vielerlei Hinsicht unglaublich viel Glück habe.

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2 Gedanken zu „Das Kind und der Porsche

  1. Ja man weiß sein Glück das man sehen,hören,laufen kann einfach viel zu oft nicht zu schätzen.Da ärgert man sich über banale Dinge……….jammern auf hohem Niveau.Geht mir zur Zeit auch so

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