Spieglein, Spieglein an der Wand…

…steht in der Betreffzeile der Urlaubsmail meines Porschefreundes.
In der Nachricht aus Frankreich geht es weiter mit: „wer ist der Schönste im ganzen Land?“  beigefügt ist ein Foto seines wunderhübschen Porsches, der zwischen lauter häßlichen Kleinwagen parkt.

Hahaha! Ich mag das, wenn wir so knackig stolz auf unsere Porsches sind und sein können. Er ist wirklich mit Abstand das schönste Auto auf dem Foto.

Auch mein Porschebruder schickt mir immer wieder tolle Aufnahmen, die er auf seinen Touren von seinem hübschen Schatz macht.
Wir und unsere Freude am schönen Blech…

Mein Leben wäre ärmer ohne diese schönen Nachrichten meiner Porschefreundinnen und -freunde. Und ohne die technische Leichtigkeit, mit der wir Aufnahmen unserer Schätze mit anderen teilen können…

Gestern Abend las ich die Nachricht eines oldtimerbesitzenden Porscheverweigerers, auch mit schönem Fotoanhang natürlich.
Auf einem Bild saß seine Frau neben dem Wagen und war passend zum Fahrzeug gekleidet, das ist natürlich ein gelungenes Gesamtkunstwerk.

Da haben wir Porschisten es leichter. Wir können anziehen, was der Kleiderschrank gerade hergibt.
Außer Highheels und Schuhen mit zu dicker Sohle geht eigentlich alles.
Wir müssen auch gar nicht übermäßig schön sein, das sind ja schon unsere Autos.

Schützen-Porsche

Es hat alles so erfreulich angefangen.
Trotz der Wärme war ich tugendhaft zum Sport aufgebrochen.
Ausgesprochen glücklich fuhr ich in meinem Porsche zum Trainingsort, und dachte einmal mehr, wie großartig er sich fährt.

Bis zur Straßensperre lief alles prima.
Umleitung.
Ich folge der Beschilderung und schnell wird meine schlimme Vorahnung Gewissheit.

In meinem Trainingskaff war Schützenfest!
Überall Staus und Straßensperren.
Ich habe vor einigen Jahren hier gewohnt und kenne alle möglichen Schleichwege.

Nichts zu wollen.
Durch die engen Dorfstraßen quäle ich mich im Schrittempo.
(Nein, ich weigere mich, Schrittempo mit drei t zu schreiben. Schwachsinn!)

Dann kommt mir auch noch eine Kutsche mit Kaltblütern entgegen.
Zwischen der Kutsche und mir ca. 15 Zentimeter Platz.
Voller Panik fliegt meine Hand zum Assiknopf und macht den Porsche leiser.
Nicht auszudenken, wenn die Pferde hier durchgehen.
Mit Horrorvisionen von gegen den Porsche schrappenden Kutschenteilen vor meinem inneren Auge sitze ich entnervt mitten im Schützenwahnsinn.

Endlich sind die Pferde vorbei, da kommt der Verkehr auf einmal völlig zum Erliegen.
Keine Möglichkeit zu Wenden.
Am Horizont blockiert ein Polizist die Straße.
Um mich herum wanken Männer in häßlichen Phantasie-Uniformen mit hochroten Köpfen volltrunken durch die Hitze.

Ein Blödmann läuft in Schlangenlinien direkt auf meine Motorhaube zu.
Porsche in akuter Gefahr!!!
Ich löse den Gurt und bin kurz davor, aus dem Auto zu springen, und ihn mit einem kraftvollen Tritt zurück auf den Weg der Tugend zu befördern, da schwankt er von alleine wieder auf den Bürgersteig.

Inzwischen bin ich nicht mehr weit vom Nervenzusammenbruch entfernt.
Bei allernächster Gelegenheit wende ich den Porsche im Gewühl und verschwinde auf kürzestem Weg untrainiert aus dieser Hölle.

Das ländliche Wohnen im Rheinland mag viele Vorteile haben, aber das Sommerbrauchtum hier ist wirklich unerträglich.
Da trösten keine Touren durch Rübenfelder mit weitem Blick übern Niederrhein.
Da will Frau nur noch weg.

Blind Date

Schon eine Weile haben ein Bekannter aus dem Forum und ich uns hin und her geschrieben.
Wir haben eine Reihe von gemeinsamen Interessen über die Tatsache hinaus, dass wir beide Porsches lieben.

Dann kommt die Anfrage per Mail, ob ich spontan Lust habe, zu einem Treffen, abends in der Stadt.
Es ist ein wunderschöner, sonnigwarmer Abend und ich habe nichts Besonderes vor, außer mich um Haushalt und Garten zu kümmern.

Natürlich ist es ausgesporchen spannend, jemanden erstmalig zu treffen, mit dem man sich bisher nur geschrieben hat.
Ich parke am verabredeten Treffpunkt und setze mich auf eine Mauer in die Sonne.
Nach wenigen Minuten kommt der erwartete Porsche.

Die Farbe stimmt, das Modell und das Kennzeichen meldet die richtige Stadt.
Ich winke vom Mäuerchen, mein bisheriger Brieffreund und seine Partnerin winken aus dem Porsche.
Der Porsche ist ein Traumwagen, ich liebe die Farbe und sofort fällt mein Blick auf den Lack.
Er hatte geschrieben, dass er ihn mit Schweiz-Putz pflegt und der Lack sieht in der Tat gut aus.

Jetzt könnte ich stundenlang neben dem Porsche stehen und meine Gedanken um das Auto kreisen lassen, aber natürlich geht es an diesem Abend darum, die Menschen kennen zu lernen und beide sind mir auf Anhieb sehr sympathisch.

So bummeln wir in der Sonne am Rhein entlang und plaudern. Wir haben sofort eine ganze Reihe von Gesprächsthemen und es macht wirklich Spaß.
Wir finden ein Schiff, auf dessen Deck noch ein Platz frei ist, unter uns schaukelt sanft der Fluss und der Abend ist prima.

Als wir eine Reihe von Stunden später hintereinander wieder vom Parkplatz fahren, sehe ich von hinten noch einmal den tollen Carrera der beiden.
Das war das dritte Mal, dass ich mich mit wildfremden Porschebesitzern getroffen habe und alle Treffen waren immer schön.

Was für ein großartiger Nebeneffekt meines Porscheprinzen!

Viel Feind viel Ehr

Wildfremde Porschefahrer schreiben mir Unfreundlichkeiten.
Warum?
Vermutlich einfach, weil es geht.
Wer publiziert, exponiert sich und das scheint bei einigen Menschen denn Eindruck zu erwecken, man sei vogelfrei.

Es scheint ohnehin Zeitgeist zu sein, sich seiner Aggressionen an den unpassendsten Stellen zu entledigen.

Ein porschefahrender Freund wurde von einem C-Klasse-Fahrer neulich aufs Übelste genötigt, nachdem dem Mercedesfahrer ein versuchter Kavalierstart mißlungen war. Dafür konnte der arme Kerl in seinem Porsche neben ihm überhaupt nichts.

Aber zum Glück gibt es das Gegengewicht.
Die tollen Menschen, die irgendwann zu meinem großen Glück angefangen haben, mir zu schreiben.
Bei zweien hatte ich bisher das Glück, sie auch persönlich zu treffen.
Andere wohnen zu weit weg, aber es sind witzige, kluge, zum Teil seelenverwandte Schriftwechsel.

Und darauf richte ich mein Augenmerk.
Die Feindseligen mögen in ihre Porsches steigen und so lange fahren, bis sich wieder ein zufriedenes Glücksgefühl einstellt. Nach solchen Fahrten kommt man gar nicht auf die Idee, im Internet fremde Leute anzuätzen.
Ich selbst freue mich, in den kommenden Tagen auch wieder mehr Zeit zum Fahren zu haben.
Nicht, weil ich mich im Moment sonderlich feindselig fühlen würde, sondern weil es nie schadet, sich mit einer frischen Dosis Porscheglück zu versorgen.

Allen Lesern an dieser Stelle großartige, erfüllende Fahrten und möglichst friedliche Zeitgenossen, auf der Straße und im Rest des Lebens!

Mein furchtbarer Bruder

Es ist eine Szene wie aus einem Film, sie läuft auf dem Display meines Handys.
Eine einsame, leere Landstraße mit langgezogener Kurve.

Mit hoher Geschwindigkeit nähert sich ein Auto, man hört es kreischen, es driftet durch die Kurve. Mir schnürt es beim Zusehen die Kehle zu, weil ich denke, dass es jeden Moment krachen muss.

Es ist auch ein Film.
Mein blöder Bruder-im-Geiste hat ihn mir per whatsapp geschickt.
Er fährt dieses Auto.
Und er kann das verdammt gut.

Trotzdem will ich sowas nicht sehen.
Der Gedanke, dass ihm bei einem solchen Manöver etwas zustoßen könnte, ist absolut unerträglich.

Er ist der Mann, um den es schon im Post vom 1.6. ging.
Offenbar macht er es sich zur schönen Gewohnheit, mir einmal im Monat Angst einzujagen.
Andere Männer finden toll, was er macht.
Eine ganze Reihe von Ihnen haben damals den Driftpost korrigierend kommentiert.

Ich will weder meinen Porsche mit halsbrecherischer Geschwindigkeit über die Bahn jagen, noch mit ihm unter den Wahnsinnigen auf der Nordschleife herum fahren und ich will auch nicht driften.
Ich verstehe nicht, warum Leute diesen Thrill brauchen.

Fachlich kann ich es mir erklären, aber ich kann es nicht nachfühlen. Es macht mir nur Angst.
Da hilft auch kein Benzin im Blut.
Ich bräuchte dafür deutlich enthemmendere Substanzen in meinen Adern.

Vielleicht bin ich eine einsame Ausnahme in der Porscheszene.
Die Motormemme vom Dienst.
Das passt zu meiner noch immer nicht abklingenden Porsche-Paranoia.
Aber dazu morgen mehr.

Fahr nicht so wild, Bro.!!!
Nicht immer ist es weise, alles zu tun, was man tun kann.  :-*

Der Sinn des Lebens

Sonntagabend kurz vor sieben.
Ich bin unruhig.
Ich will Porschefahren.

Den Tag über war ich in Holland, da würde nur ein Angeber den Porsche zu nehmen.
Bei den rigiden Geschwindigkeitsbeschränkungen wäre das völlig albern.

Aber jetzt.
Das Wetter ist gut, und es macht keinen Sinn, sich mit häuslichen Pflichten zu belasten.
Der Porsche ruft und ich will los.
Der Freund, der mir bei den Fliegenfenstern hilft, mahnt zur Geduld.

„Das Leben ist so sinnlos, wenn man an einem solchen Abend nicht fährt.“ nörgelt eine Stimme in mir.
Die Vernunft kontert: „Was ist mit Baum pflanzen, Sohn zeugen, etc.? Nicht so oberflächlich!“

Meinen ersten Baum hab ich schon als Teenie gepflanzt, ihm folgten eine ganze Menge weiterer und einen Sohn will ich nicht.

„Ich will Porschefahren. Ich muss auch noch den Knopf ausprobieren!!“
Ein unverzichtbares Forschungsprojekt, das keinen Aufschub duldet.
„Knopf?“ kommt es leicht gedankenabwesend von dem mit den Fenstern beschäftigten Herrn zurück.
„Ja, den Assiknopf, komm.“
Den fleißigen, tugendhaften Freund scheuche ich rüber in die Garage, wir müssen der Wissenschaft dienen, koste es, was es wolle!
So fahren wir und horchen und fahren und horchen.

Eine nette Runde durch die Nachbardörfer und schließlich ein Zwischenstopp am Rhein.
Als wir zurück zum Porsche kommen, sieht er wunderschön aus, wie er vor dem alten Obstgarten steht.

IMG-20130630-WA0000

Völlig ergriffen bleibe ich stehen, und zwinge den Freund, mir sein Mobiltelefon für ein Foto zu leihen.
Die Abendsonne scheint diffus durch die Bäume, die Rose blüht und das Leben macht sehr viel Sinn.

Der neue Knopf

Diesen Post widme ich meinem Porschefreund Jürgen.
Jürgen hat wiederholt meinen Porsche verspottet, weil er angeblich zu wenig Knöpfe habe.
Ihm fehlten bei der Betrachtung diverse „Mein Porsche kann auch schneller, härter, lauter-Knöpfe“.
Da mein Auspuff von hinten wie ein Sportauspuff wirkte, wurde ich verspottet, ich hätte wohl einen Poser-Auspuff. Ohne Knopf, der ihn lauter macht.

Gestern habe ich einen Knopf entdeckt. Rund, neben dem Hebel zum Öffnen des Kofferraums. Beschriftet mit 0/1.
Er stand auf 1.

Schnell entwickelte ein anderer Forums-Bekannter die Hypothese, dies könne der nachträglich eingebaute Knopf zum Lautermachen des Auspuffs sein.

Heute bin ich dann in die Garage.
Der Boxster Dr. musste sich neben das  Autos stellen und ich hab den Knopf gedrückt.
Seine Diagnose: „Klingt irgendwie kerniger.“
Mein Eindruck: „Klingt irgendwie prolliger.“

Ok, jetzt ist das Rätsel also gelöst. Ich habe an komischer Stelle einen Knopf, der dafür sorgt, dass, wenn man ihn auf 0 stellt, mein Auto wie sein eigener Macho-Bruder klingt.

In meinen Unterlagen steht davon nichts.

Bei der nächsten Fahrt werde ich damit angemessen die Nachbarschaft nerven.
Danach werde ich entscheiden, ob es mir gefällt, oder ob ich ihn zukünftig lieber wieder kastriert fahren werde.

Look poor think rich

Mein Freund Bastian und ich laufen durch Wuppertal. Vohwinkel. Kein wohlhabender Stadtteil.
Überrascht sehe ich einen schicken Porsche in einer Seitenstraße parken.
Kurz darauf die Erklärung: er parkt unter einem Praxisschild.

Name des Arztes und Buchstaben auf dem Nummernschild stimmen überein.
Mensch, denke ich, es gibt Berufsgruppen, die ihren Porsche ganz offen fahren.

Ich hingegen überlege mir immer recht genau, zu welchen Terminen ich welches Auto nehme.
Nicht zuletzt auch deshalb, weil ich diese: „Sie fahren einen Porsche? Müssen Sie aber gut verdienen!“ Sprüche nicht mehr hören kann.

Es geht die Leute überhaupt nichts an, ob gut ich verdiene, und ob ich den Porsche von meinem Verdienst bezahlt habe, oder nicht.

Mit solchen Gedanken scheint der wuppertaler Arzt sich nicht zu plagen.
Gönnt man es Ärzten mehr?
Bin ich alleine mit solchen Effekten?
Sagt man das eher zu einer Frau, als zu einem Mann?

Manchmal komme ich mir schon vor, wie der Chef der Treberhilfe…

2013-06-01_20 11 13

Mal wieder auf der Flucht

Mein Nachbar hat wieder die Schwarzarbeiter im Garten.
Sie kommen nach Feierabend, zeitgleich mit meinem Ruhebedürfnis und werfen die Kreissäge an. Oder die Flex, oder den Betonmischer.

Mein Nachbar arbeitet bei der Stadt, da darf man das sicher, das mit der Steuerhinterziehung.
Freundschafsdienst von den Kollegen aus dem Finanzamt, oder so.

Das war letzten Sommer genau so. Abend, warm, draußen sitzen geht nicht.
Dafür hat er aber jetzt eine töfte Wellnesslandschaft mit riesigem überdachten Pool und original Jacuzzi.

Ich schließe die Tür zum Garten und murmele ein paar böse Flüche.
Dann greife ich mir den Porscheschlüssel und lasse den Wellnessblödmann und die Siedlung, in der ich wohne hinter mir.

Ich muss grinsend an meinen Porschefreund denken. Der hat meinen Porsche ja schon einmal als meinen Fluchtwagen bezeichnet.
Mein Porschefreund ist klug.
Er ist tatsächlich oft mein Fluchtwagen.
Vor allen Härten des Lebens.

Non est ad astra mollis e terris via.
Aber ein Porsche verkürzt den Weg, höhö.

Nach wenigen hundert Metern ist meine Stimmung saniert. Ich fahre über Land, typische niederrheinische Landschaft. Links Kartoffelacker, rechts Zuckerrüben.
Eine entspannte Tour, Balsam für ramponierte Nerven.

Ein Fasanenmädchen steht mitten auf der Straße, ich bremse den 11er ab und schalte für den Biker hinter mir das Warnblinklicht an.
Dann hebt sie ab und wir können durch.

Per Handy meldet der Dr. Feierabend im Krankenhaus.
Meine Frage, ob er noch Lust habe zu fahren, beantwortet er erwartungsgemäß mit ja.
Ich glaube, wenn dieser Mann einmal keine Lust zum Porschefahren hat, muss man mit seinem baldigen Ableben rechnen.

Wir verabreden uns bei mir, ich stelle die schwarze Schönheit knisternd in die Garage.
Ein letzter liebevoller Blick und dann senkt sich das Tor.
Kurz darauf rollt der Boxster in die Straße und ich erkläre, dass ich noch Lust habe, zu fahren.
Der gutmütige Doktor wechselt auf den Beifahrersitz, ich belohne ihn mit einem Stück Kuchen, den ich heute gebacken habe.

Es gelingt mir, den Boxster zurück zu setzen, ohne ihn abzuwürgen und nach einer Weile finde ich den Schleifpunkt, der ungewöhnlich weit hinten liegt, immer leichter.
Wir gehen ein Stück spazieren (ein sicheres Zeichen, dass man alt wird, dieses abendliche Spazierengeh-Bedürfnis, schlimm, schlimm…)

Dann fährt er zurück und wir verabschieden uns zügig, weil beide müde sind.
Abende mit Porsche sind irgendwie immer gute Abende.

Tatsächlich Liebe

Vermutlich gibt es kaum Porschefahrer, die so ganz leidenschaftslos mit ihren Fahrzeugen umgehen.

Meinen Lesern wird vermutlich auch eine gewisse Besessenheit meinerseits in Bezug auf den schönsten Porsche der Welt nicht entgangen sein.

Was aber am heutigen Morgen beim Öffnen des Garagentores passierte, hat selbst mich überrascht…

Das Tor ging hoch, ich sah ihn und spürte: Liebe.
Es war ungelogen das Gefühl, das man, wenn man frisch verliebt ist, im Magen hat, wenn man seinen Schatz sieht.

So ein wonniges Durchrieseln, ein wohliges Erschaudern, tendenziell so etwas wie ein kleiner Wiedersehens-Freude-Orgasmus.

Ja, vermutlich ist es völlig krank, so etwas für ein Auto zu spüren….aber wo die Liebe hinfällt…

Gut, es ist also nicht weniger als echte Liebe. Daher suche ich später auch auf dem gefährlichen Parkdeck einen Porsche-Paranoia-tauglichen Parkplatz.

BildWenn Schatz sicher steht, laufe und schleppe ich gerne ein Stückchen weiter.

In Dortmund steht vor einem Geschäft dieser wunderbare Porsche
Türdich 005
3 Fahrten ein Euro. Gar nicht viel für einen echten 11er!
Türdich 007

Nachmittags beeindruckt mich ein GTS.
Ein Objekt meiner Begierde.
Schick, schnell, schwarz.

Leider lebt es beim falschen Besitzer, dieser hatte in einem einzigen Fenster ein Miniatur-Schalke-Trikot, einen kleinen Plüschbären, ein Arztschild und zwei Plüsch-Würfel aufgehängt.
In einem schwarzen GTS!!

Das kann man doch nicht machen!
Solche bemitleidenswerten Fahrzeuge gehören enteignet.
Dann wird für sie ein neues, besseres Zuhause gesucht.
Das Fenster wird zu allererst abdekoriert und dann darf der Porsche ein würdevolles Rest-Autoleben bei seiner neuen Mutter im SOS-Porschedorf verbringen.

Mein neuestes Projekt 😉