Boxster onboard-wackelig in Wuppertal

Jajajajaja, die Kamerafrau hat keine ruhige Hand.
Und der Ton ist verbesserungswürdig.
Aber wir üben ja noch, und hausgemacht ist immer etwas grobgeschnitzt.
Hier kommt das zweite Video-Opus: Zwei Porschefahrer in Wuppertal.

Auf der Autobahn liefern wir uns eins dieser bei uns regelmäßig vorkommenden Wortgefechte.
Ich bin respektlos zum Boxster, der Dr. beleidigt den Carrera.
Ich fürchte, wir benehmen uns nur marginal besser, als die Wollnys aus dem Fernsehen.
Nicht die Bohne Gentleman und Gentlewoman driver…

Natürlich mag ich den Boxster eigentlich sehr, das merkt man vermutlich, wenn ich ihn so liebevoll von oben filme.
Und Wuppertal zeigt sich von seiner allerschönsten Seite, wir sind Schwebebahnfans, was vermutlich keinem verborgen bleibt.

Den Romantik-Part zwischen Burgern und Akzenta haben wir rausgelassen.
Wir beim Juwelier hätte Euch vermutlich noch vor dem Schwebebahn-Keksen einschlafen lassen.
Die Rückfahrt war aquaplanig, finster und nass.
Aber was tun wir nicht alles, um unsere Porsche-Expeditionen ins wilde Bergische Land für die Nachwelt festzuhalten?

Erfolgreich in Wuppertal

Ganz erschöpft sind wir aus Wuppertal zurück.
Aber wir waren hochgradig erfolgreich und morgen gibt es sogar das Boxster-onboard-Video.
Bevor wir ein Paar wurden, und als junges Paar (Gott das klingt jetzt so, als wären wir seit 35 Jahren verheiratet…) haben wir so gerne Touren im offenen Boxster durchs Bergische Land gemacht.

Heute verbot sich das offen Fahren,
wir hatten Regen und 4 Grad.
Aber eine Menge Spaß.
Die Kamera war dabei und wenn der Dr. aus meinem Gewackel genügend brauchbares Material retten kann, kommt morgen das zweite Video, inklusive Schwebebahn bei Nacht.

Wir waren mit dem Einkaufswägelchen Samstagseinkäufe erledigen, im Lieblingsburgerladen und haben unser Geschenk zum sechsmonatigen Jubiläum gefunden.
Im selben Laden hat sich der Dr. dann auch noch in eine Armbanduhr verliebt, die ich ihm zu Weihnachten gekauft habe.

Auch wenn der Dr. sich erdreistet hat, meinen Elfer als „asthmatischer Elfer, der statt PS vier Auspuffrohre hat, als Penisprothese“ zu bezeichnen.
Meine Antwort hört Ihr dann morgen im Film…
Ich denke, man kann aber trotzdem sagen, wir waren erfolgreich in Wuppertal.

Stefan, die Porschemuse – Annes Porscheblog goes youtube

Dieses Blog handelt davon, was passiert, wenn eine Frau einen Porsche kauft.
Ein für mich unerwarteter, aber hocherfreulicher Nebeneffekt ist die Tatsache, dass ich durch den Porsche neue Leute kennen lerne.
Einige davon habe ich inzwischen persönlich getroffen, andere noch nicht.

Dennoch sind es sehr nette Kontakte, an dieser Stelle herzliche Grüße an die noch Ungetroffenen: Inka, Jim Knopf, Bro, Willi, Anrne und Stefan!
Stefan war es auch, der sich meiner Pantherproblematik mit den Überraschungseiern erbarmt hat.

Großartigerweise schickte er mir die richtigen Eier und ich habe sie voller Spannung ausgepackt.
Das sollte natürlich ins Blog.
Normalerweise mache ich immer Fotos, Stefans Porsche Kinderüberraschung brachte mich auf die Idee, ein Video zu machen.

Der Dr. filmt, ich packe aus.
Nun musste das Video ja irgendwie hochgeladen werden.
Daher habe ich aus Jux und Dollerei neben der Nur-nicht-aus-Liebe-weinen-Facebook-Seite (oder nennt man das Profil? Jaaaa, ich bin alt…) auch noch einen Nur-nicht-aus-Liebe-weinen-Youtube-Kanal eröffnet.

Der Dr. musste natürlich die gesamte technische Abwicklung übernehmen.
Der ist jung und internetaffin.
Wenn Ihr auf den Kanal-Link klickt, könnt Ihr unser sagenhaftes Erstlingswerk bewundern! 😉

Eine Frau packt aus.

Es ist erst kurz nach halb zehn, aber ich bin soooooooo erschöpft.
Dabei habe ich so ein cooles Post-Thema für heute.
Es ist erfreulich und es entspricht der Jugendkultur.
Ja, schon klar, wir sind hier alle keine 20 mehr, das merke ich daran, dass Ihr Euch nicht auf meinem Gesichtsbuch-Profil tummelt.

Oder liest hier jemand, der noch knackig jung ist?
Zurück zur Jugendkultur, die lüsterne Porschefahrerin schweift ab!!
Auf youtube packen lauter Menschen vor laufender Kamera irgendwelche Pakete aus.
Unboxing-video nennen sie so etwas.

Ich habe heute auch ein Paket bekommen.
Von einem Porschefreund.
Und das unboxing wird natürlich fotografisch begleitet.
Oder hättet Ihr lieber ein Video?
Noch nehme ich Wünsche entgegen!

Heute kann ich das Projekt nicht mehr starten, meine Augen sind schon winzig klein, ich habe schon meinen äußerst unsexy Schlafanzug an und liege mit Laptop auf dem Bauch im Bett.
Aber morgen!
Da packe ich aus.

Wenn Leute einem etwas mitbringen

Angst auf dem Parkplatz.
Nein, nicht, weil ich keinen sicheren Parkplatz für meine Porsche gefunden hätte.
Das war- absurd aber wahr- das Thema meines Traums letzte Nacht….

Heute früh auf dem Supermarktparkplatz wäre ich gleich zweimal beinahe überfahren worden.
Viel zu schnell fuhren Menschen viel zu nah an mir vorbei, während ich zu Fuß, ohne schützende Blechülle, von ihrem Fahrtwind angepustet wurde.

Warum sind die am Morgen schon so aggressionsbereit?
„Kriegt Euren Mist in den Griff!“ ging es mir durch den Kopf.
Schon klar, ich bin auch nicht Superwoman, auch ich bin schon gereizt gefahren, weil ich gestgresst war.

Im Beruf ging es dann weiter.
Viele Situationen, in denen es darum ging, dass Gefühle, die mit einer Situation gar nichts zu tun haben, diese dominieren.
Wenn ich davon nicht direkt betroffen bin, komme irgendwie besser damit klar.

Abends kam es leider zu einer deutlich persönlicheren Betroffenheit.
Klar, auch hier wasche ich meine Hände nicht in Unschuld.
Meine Partner haben schon oft meinen Stress abbekommen.
Oder irgendeine alte Angst.

Warum schleifen wir diesen ganzen unbewältigten Emotionskrempel überall mit hin und lassen ihn dann irgendjemandem vor die Füße krachen?
Fremden auf dem Parkplatz oder geliebten Personen auf der Couch.
Gibt es einen Weg das zu verhindern?

Wie sieht der aus?
Hochfrequente Psychotherapie im Wechsel mit buddhistischen Retreats?
Hochfrequentes Heilporschefahren im Wechsel mit oxytocinreichem Dauerkuscheln nach nervlicher Belastung?

Letzteres wäre es vermutlich für mich.
Klappt aber leider nicht immer, wenn ich es bräuchte.
Aber so kann es nicht weiter gehen.
Wir müssen unsere Arbeitsplätze, unseren Straßenverkehr und unser Zuhause zu Orten machen, an denen Lebensqualität nicht dadurch reduziert wird, dass uns irgendein Gefühl gerade in der Zange hat.

Triebwünsche, eine Frau und ihr Porsche

Wikipedia sagt: „Eine Frustration (von lat. frustra = vergeblich bzw. frustratio = „Täuschung einer Erwartung“[1]) ist eine Wunschversagung, welche mit dem Erlebnis eines aufgezwungenen Verzichts von Triebwünschen einhergeht.“

Genau!!
Wunschversagung!!!

Weiter schreibt Wikipedia: „Ebenso entsteht Frustration durch tatsächliche oder vermeintliche Benachteiligungen, enttäuschte Erwartungen und erlittene Ungerechtigkeiten, welche sich in einem Zustand der Enttäuschung äußern. Unmittelbare negative Folgen können Aggressionen sein,[2]längerfristige ein Burnout-Syndrom[3] oder eine Depression.“

Ha!
So gefährlich ist das also, was die Städte der Region mit meiner Seele anrichten!
Ich kriege davon Burn-out und Depressionen.
Wozu habe ich einen Sportwagen gekauft?!
Da will Frau fahren, und um jede noch so popelige Stadt haben sie einen Ring von Tempo 80 gezogen.

Beispiel Düsseldorf: da fährt man ca. 10 Kilometer Tempo 80, schön von Blitzern kontrolliert, wenn man an der Stadt auch nur vorbei will.
Ist die Geschwindigkeitsbegrenzung dann endlich aufgehoben, und sind atemberaubende 120 erlaubt, kündigt das Radio an:
Acht Kilometer Stau zwischen Düsseldorf und Wuppertal.

Na, ist ja ganz doll!
Da  kann ich den Porsche mal so richtig ausfahren.
Mit 5 kmh!
Im Rausch der Geschwindigkeit.

„In der Umgangssprache wird der Begriff Frust verwandt, um ein Gefühl des Missmuts bzw. der Verdrossenheit zu benennen.“ (Wikipedia)

Verdrossenheit  triffts ganz gut!
Schönen Abend noch,
Eure Anne Missmut  😦

Wenn man alles richtig gemacht hat

Auf der Rückfahrt von Wuppertal.
Die Jungs und ich haben meinen Geburtstag nachgefeiert, und ich bin seit 12.5 Stunden ohne nennenswerte Pause unterwegs.
Mit müden 120 kmh schaukle ich gedankenverloren Richtung Heimat.

Da höre ich auf einmal dieses Geräusch.
Ein sattes, tiefes röhrendes Brummen.
Ein fetter Sound, gefolgt von der unverkennbaren Heckbeleuchtung in der Dunkelheit.
So einer steht bei mir auch in der Garage.

Das Gefühl der tiefen Befriedigung, welches mir bei dem Gedanken durch die Brust weht, ist wunderbar.
Ich habe alles richtig gemacht.
Ich habe auch einen Porsche.

Jeden Tag eine gute Tat – das Überraschungspaket für Erwachsene

Friseur
Beim Friseur.
Studium der Fachpresse.
Ich lese automotorsport (Warum muss das klein geschrieben werden??)
Mein Verkäufer im PZ hatte erwähnt, dass der Macan weggeht, wie geschnitten Brot.

Ich kann das beim besten Willen nicht verstehen!
Ich finde den Grill grauenhaft, der sieht nach mißratenem Asia-Design aus.
Mit den Porschefahrern, die auf solche Autos stehen, verbindet mich rein gar nichts.
Schande!
Aber ich mag ja ohnehin keine SUV…

Nach den Haaren widme ich mich den guten Taten.
Der Dr. musste am Samstag arbeiten und ich war Krankenhaus-Strohwitwe.
Also bin ich zu den Jungs gefahren, wir waren auf einer Charity-Veranstaltung vom roten Kreuz, die einer meiner Freunde moderierte.
Es gab eine Tombola und diverse Verkaufsstände.

Beim Bücherstand habe ich dem Dr. ein schönes Autobuch gekauft.
Die Jungs und ich waren übereinstimmend der Meinung, dass für mich folgendes Angebot genau das Richtige sei:
ü-paket zu
Ein Überraschungspaket für Erwachsene!

Sofort schossen den Jungs und mir wildeste Phantasien durch den Kopf.
Der nette Herr vom roten Kreuz stand uns gegenüber, während wir diskutierten, welches der Pakete ich nehmen solle.
Das lange, oder das dicke Paket.

Der Herr erzählte, dass eine Frau ihrem Mann ein Paket gekauft habe, und es ihm nicht gefallen hätte.
Die Spannung stieg…
Beim Auspacken war der Beweis erbracht,
gute Taten werden nicht belohnt!
auf
Na, damit kann Frau ja tüchtig Spaß haben…! 😦