Sein erster OGP – ein junger Mann im Glück

Er ist 14 Jahre alt und Autofan.
Ich habe ihn kennengelernt, weil er der Sohn einer Mopsfreundin ist, und eingesprungen war, als ich ganz dringend einen Mopssitter brauchte.
Ein superlieber, bescheidener Junge, der familiär schwere Zeiten hinter sich hat.

Dieses Jahr hatte er Pech mit seinen Sommerferien, in der Woche, in der er mit seinen Eltern wegfahren sollte, wurde er krank und lag im Krankenhaus statt den ersten Flug seines Lebens anzutreten.
Und er hätte tolle Ferienerlebnisse absolut verdient…

Als ich ihm gerade erzählt habe, dass er übermorgen mitfahren darf, in die Eifel, und ich mit ihm zum OGP gehen werde, war er überwältigt.
Es ist herzerwärmend, wie er sich gefreut hat!
Der Ausflug ist für ihn eine große Sache.

Toll zu sehen, dass wie glücklich er ist.
Und eine Ehre für mich, einem jungen Autofan das Fahrerlager und die schöne Veranstaltung zu zeigen.

ADAC-GT Masters zum Urlaubsende

Der Weg zum Nürburgring war denkwürdig.
Im Ahrtal kam mir ein Mann auf einem Chopper entgegen.
Auf dem Kopf trug er einen Helm, der aussah, als hätte er ihn von der Wehrmacht gekauft.

Vor sein Gesicht hatte er ein Tuch gebunden, auf dem eine Monsterfratze gedruckt war.
Ein erwachsener Mann, der sich im Alltag als wildes Biest verkleidet.
Was ist da schief gegangen?
Grübelnd fuhr ich dem Ring entgegen.

Das ADAC GT-Masters brachte mich auf andere Gedanken.
Am Freitag hatte ich Gelegenheit eine kleine Runde durchs Fahrerlager zu drehen.
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Für Frauen gibt es immer jede Menge zu sehen.
Autos und Männer.
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Damit es den Männern nicht langweilig wird, gibt es Fleisch auf der Schnitzel-Alm.
Wer´s braucht…
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Vor dem Start nochmal schnell aufs Klo.
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Ich war etwas entsetzt, als ich sah, wie jung die Fahrer zum Teil sind.
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Mini beim Wiegen.
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Immer schön am Nürburgring.
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Aber der Urlaub geht zu Ende.
Mein Herz wurde schwer.
Das ist wohl der Kontrapunkt zu diesem Urlaubsanfangs-Gefühl.
Wo alles möglich scheint und die Freiheit grenzenlos.

Ich stieg ins Auto und fuhr zurück auf meinen Berg.
Noch ein letzter schöner Sommerabend im Garten in der Eifel.
Dann geht es auf die Bahn.
Zurück in den Alltag.

Und das scheint mir gruseliger als jede Monsterfratze.

Oldtimer-Anne beim OGP

Ich habe wieder mein w-lan.
Ohne ist das Leben schwer.
Leider lautet die Regel: wo w-lan, da Arbeit.
Ich bin nur für drei Tage zuhause, dann geht es auf Dienstreise, der Urlaub ist vorbei.

Hier kommen meine Urlaubsfotos:
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Beim OGP konnte man diesen netten Lambo kaufen.
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Rotbäckchen, iiiiih! Kriegten unsere Nachbarskinder immer für die Gesundheit.
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Lila? Das ist doch keine Originalfarbe, oder?

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Mir war nicht ganz klar, ob das Zelt den Porsche sichert oder umgekehrt.
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Da hat jemand aus Legosteinen einen Porsche gebaut.
Wer macht sowas? Das muss doch ewig dauern und unendlich langweilig sein.
Ist aber gut geworden. Und wurde extra von einem Wachmann gehütet.
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Es muss diesen Männergruppen jemand erklären, dass es immer bescheuert wirkt, wenn alle dieselben Shirts und Kappen tragen. Die Krönung ist der Vati mit zwei Hüten auf dem Kopf…
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Zum Glück gehen zum Oldtimer Grand Prix auch Herren mit Stil und Humor.

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Das war mein letztes Foto im Fahrerlager, dann hat meine sterbende Magenschleimhaut mich zurück aufs Krankenlager getrieben.
Der Dr. sagt, mein Cortisol killt die Prostaglandine und dann gibt es Magenbeschwerden.
Tja, mein Lack ist ab, passt ganz gut zum Thema Oldtimer.

Ist irgendetwas besser mit den neuen Betreibern des Rings?
Außer der Abschaffung der Ring Card ist mir nichts postiv aufgefallen.
Die Parkgebühr von acht (!!) Euro saniert hoffentlich die Kassen.

Als wir abends im Garten saßen, haben der Dr. und ich überlegt, was man am Ring besser machen könnte.
Noch sind nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft, wir stehen für lukrative Beratung gerne zur Verfügung.

Bei der nächsten Veranstaltung am Ring war ich schon etwas fitter.
Die Fotos kommen im nächsten Post.
Inklusive Dirndl-Luder im Fahrerlager.

 

 

Impressionen 24h 2015

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Am Anfang ist das Feld noch geschlossen.
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Doch schnell entstehen Kampfgruppen.
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Einer der Bentleys.
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Meine Lieblinge, die Flügeltürer, hatten dieses Jahr wenig Glück.
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Gepflegte Tischkultur mit heißem Tee gegen kühle Temperaturen.
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Schlimmer Hut. Viele andere Fans waren, aus mir unerklärlichen Gründen, in Camouflage erschienen, als würden sie beschossen.
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Der Dr. und viele andere Herren entschieden sich für die diesjährige Kappe.
Wertig verarbeitet und dank Gutschein im Programmheft nicht teuer.
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Die meisten Besucher wollten ihr Eis lieber flüssig.
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Im Fahrerlager waren die älteren Semester schon im Feierabend.
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Kriegsverletzung.
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Breit.
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Harry Potter… 🙂
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Matrjoschka-Fahrzeug.
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Nachdem ich die Männer, die ihn anbeteten, fürs Foto verscheucht hatte, konnte ich dieses Stück Männer-Eye candy für den Porschebruder ablichten.
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Kein SM-Club voller Luder in schwarzem Gummi, sondern Reifenwärme-Stübchen.
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Auch keine Luder.
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Alle fleißig…
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…für die heiligen Reifen.
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Fluchtweg: vom Balkon springen. Hm…
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Warum der Dr. und ich bei diesem Eifel-idyllischen Anblick Schaum vor dem Mund hatten, erfahrt Ihr morgen…

Einmal Luder immer Luder – ein sehr entspannter Blancpain-Abend

Hier kommen sie, die Fotos vom Samstagabend in Fahrerlager und Boxengasse.

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Mustergültig ordentlich!

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Mit Föhn und Spachtel, Reifenreinigung unterscheidet sich kaum vom Party-Styling einer Frau…
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Eine ganz schöne Materialschlacht so ein Rennen.
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Einige sind noch aktiv… (Vom Vip-Turm aus verboten fotografiert)
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…während es andere schon etwas relaxter angehen lassen. (The Luder has entered the pit lane)

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Schlachtfeld.
Die Blancpain-Boxen sind alle schick gestyled.DSCF9899
Daher eigenen sie sich auch ausgesprochen gut als Hintergrund für Tierfotos 🙂DSCF9905
Doppelgarage.
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Alles im hübschen Gulf-Design.

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Feierabendstimmung in den Teams.
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Ganz viele freundliche Blicke für die Dame mit der Kamera. Nach Feierabend nervt Frau Fan weniger 😉

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In der Box dieses wunderschönen Flügeltürers hing passend eine „Schöner Wohnen“-Werbung. Mit so einem Auto wohnt es sich tatsächlich viel schöner!

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Auch hier alles schön.

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Es ist ein seltenes Glück, Boxen bei einer solchen Veranstaltung so leer zu erwischen.
An diesem Abend herrschte tolle Stimmung im Fahrerlager und das Herz von Frau Autoliebhaberin hüpft bei solchen Fotogelegenheiten.
Das ist das Privileg der Eifelbewohner.
Man kann abends noch für ein, zwei Stündchen rüber an den Ring.
Besser kann man nicht wohnen 🙂

DTM Freitag

Der große Rummel hat noch nicht begonnen.
Eine gute Gelegenheit, in Ruhe zu schauen, was es gibt:
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Sehr lehrreich. Jetzt weiß ich, dass Porsches aus Eiern schlüpfen.
Leider ist diese Hühnerrasse nicht zu kriegen, ansonsten…

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Sex pur. Die Flügeltürer stehen hinter Absperrbändern.
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Ich bettele mit Hundeblick und der Wachmann nimmt das Band weg, damit ich besser fotografieren kann. Er bedauert, seine Badehose nicht dabei zu haben, sonst hätte er sich für mich auf das Auto gelegt.
Ich finde Flügeltürer auch ohne Mann drauf ausgesprochen anziehend…
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Ein wunderschöner Popo. Den großartigen Sound muss man sich dazu denken.

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Die ganze Boxengasse voller Porsches. Was  für ein Anblick. Für mich leider nur von ganz fern. Mein größter Traum wäre es, solche Bilder aus der Nähe machen zu können. Aber von Pressezugang oder VIP-Karten träumt Anne auf der Tribüne nur…

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Zum Trost kommen sie bei mir vorbei gefahren.

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Laut und schnell…

Dann sehe ich Dinge, die mich ans Brünnchen bei den 24H erinnern…DSCF8736
Es gibt Männer, die das T-shirt besser angelassen hätten.
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Schöner Wohnen auf der Müllkippe
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Napoleon ist auch da. In Badeschlappen, mit Fluppe und Dosenbier.
Schaudernd ziehe ich weiter.
Zu meiner Erholung schicken mir die Götter diesen jungen Rennfahrer
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Weil er so hübsch posiert, schieße ich eine Serie von ihm.
Balsam für meine Nerven…
mit frischer Kraft geht es durchs Fahrerlager.
Ich bin überwältigt von der Powershow der Firmen.
Riesige Gebäude sind aufgebaut worden, es parken gigantische Mengen an teuren Trucks, so etwas hatte ich bisher noch nie gesehen.
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Dabei liegt das Glück oft in den kleinen Dingen…

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Meine Felgen hätten´s auch mal wieder nötig.

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In diesem Haus wohnt der Besitzer der Porsche-Hühner. Ich habe keine Einladung zur Stallbesichtigung.
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Alles sehr ordentlich bei der Technik, die Parkplatz-Camper sollten zur Inspiration mal vorbei schauen.

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Bling bling.
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Immer schön im Fahrerlager für eine Frau.
Schnelle Autos und die Männer liegen einem zu Füßen 🙂

 

Himmel und Hölle

Die Veranstaltungstage am Ring sind lange Tage.
In aller Regel steht man früh auf, um noch einigermaßen in der Nähe parken zu können.
Abends kämpft dann Müdigkeit gegen nicht-weg-wollen.
Bei perfektem Wetter habe ich einen 10 Stundentag zwischen Himmel und Hölle erlebt.
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DTM-Schätze vom Boxendach. Tolle Autos.

DSCF7951Ein super Fahrzeug, mit einer sehr sinnvollen technischen Funktion. Wenn man auf den Knopf drückt, kommt eine Autozeitung heraus:
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Ich will Werkzeuge gar nicht hören. Mir ist es lieber, wenn Dinge einfach nur funktionieren.

Sehr hilfreich fänd ich, wenn die männlichen Besucher von Autoveranstaltungen morgens das Werkzeug „Spiegel“ benutzen würden.
Stattdessen wählen sie grell karierte Hemden, mit denen Sie jedes Foto versauen.
In diesen Hemden stellen sie sich dann immer ganz nah neben ein schönes Auto, gehen auch nicht weg, wenn sie sehen, dass man die Kamera auf das Auto richtet, und latschen im schlimmsten Fall seitlich ins Bild, während Frau gerade einfach nur das Auto fotografieren will.
Hölle.
Hölle, Hölle, Hölle.

Es gibt aber auch sehr sympathische Männer dort. Diesen hier zum Beispiel. Papa konnte ihn nicht überreden weiter zu gehen.
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Noch mehr Männer in Anbetung des schönen Blechs, diesmal in der Porschezone:
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Hier bin ich im Himmel und in der Hölle zugleich. Das alte sehnsuchtsvolle Ziehen aus porschelosen Zeiten überkommt mich wieder. Und das ganz tiefe Bedürfnis, den Fuhrpark zu erweitern…
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Porschefotografierender Porschefahrer fotografiert von porschefahrender Porschefotografin.
Nachdem ich ca. 5000 mal „Ich will auch so einen“ gejammert hatte, gabs einen nervenstärkenden Kaffee im Motor Klassik Zelt.

Danach war ich getröstet. Fast all meine Porschefreunde kamen dort zusammen, es gab ein Wiedersehen mit Ute und Markus, die mir einen lang ersehnten Mercedeskatalog mitbrachten, der Dr. saß mit am Tisch, von Andreas gab es ein wunderschönes Blechschild aus Goodwood, einen Katalog und ein Schlüsselband. Es fühlte sich an wie Weihnachten. Danke Euch :-*

Es ist toll, in der Gegenwart von Gleichgesinnten zu baden. Dazu kamen noch ein neuer Porschefreund nebst porscheaffiner Begleitung.
So gestärkt konnte ich mich wieder auf den Weg machen.

Ach, hätte doch eines Tages einer meiner Tachos auch dieses Vögelchen drauf, sooo coole Autos…!
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Noch eine Runde durchs Fahrerlager…
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…vorbei an den Boxen, dann ist es Zeit, auf einer der Tribühnen zu kollabieren und die strapazierten Füße zu entlasten, während man Rennen guckt.

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Münchner Wirte in Schwierigkeiten.

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Immer ein toller Anblick so ein geschlossenes Feld 🙂

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Ich fotgrafiere noch ein halbes Stündchen, es wird Abend und leerer.

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Ein Bierufo nach dem großem Ansturm, ich mag diese Abendstimmung an der Rennstrecke.

Dann bin ich nach einem langen Tag im Autohimmel irgendwann so erschöpft, dass der Dr. einschreiten und erste Hilfe leisten muss.
Er tut dies stilvoll mit einer Rennsport-Pizza in Adenau.
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Von der Erinnerung an solche Tage zehre ich, wenn ich im Winter auf meiner Couch abends Fotos angucke und es noch ewig dauert, bis die Saison wieder anfängt.

Rallye begeistert

Heute ist die Adenau Classic gestartet.
Am Sonntag ginge sie sogar bei mir im Ort vorbei.
Leider muss ich am Wochenende aber zurück an den Rhein.
Samstag Party, Sonntag Frühstück mit meinem Grundschulfreund, der in München wohnt, und den ich viel zu selten sehe.

Aber den Start heute konnte ich wenigstens erleben.
Als ich am Ring ankam, regnete es noch. Später konnten die Fahrer dann wieder Sonne und trockene Straßen genießen.
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Für die Porsches gab es ein extra Fahrerlager. Schöne Autos vor Fake-Fachwerk Kulisse.
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Der hatte mir hier schon gut gefallen. Später habe ich ihn noch einmal getroffen, und in halsbrecherischer Aktion, während der Fahrt fotografiert. Er fuhr nämlich auf meinem Rückweg auf einmal vor mir her :        Adenau Classic Start 2013 258
Er fuhr immer wieder recht weit rechts, vermutlich in der verzweifelten Hoffnung, dass die Irre hinter ihm, ihn endlich überholt.
Das ging natürlich nicht, ich wollte ihn ja genießen. Und während der Fahrt durch die schöne Eifel fotografieren.

Gibt es sehr viele Punkte, wenn man während der Fahrt fotografierend erwischt wird? Nein, nicht mit dem Handy, mit der Kamera…
Es sah einfach so schön aus, ich konnte nicht anders.
Höhere Gewalt sozusagen.

Adenau Classic Start 2013 072
Es gab eine Reihe Fahrerinnen. Völlig perplex war ich, als ich sah, mit welchem Schuhwerk sie teilweise ins Auto stiegen.

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Fahrspaß.

Wenn ich morgen die schnellere Internetverbindung habe, kommen mehr Fotos.

Ich möchte auf jeden Fall auch Rallye fahren.
Die Fahrer, die an meiner Kamera vorbeikamen, sahen alle so gutgelaunt und fröhlich aus.
Schöne Autos, schöne Landschaft, etwas Wettbewerb, aber nicht so hart, wie im Rennen.

Wie macht man das?
Lernt man das im Verein?
Arbeitet man sich vom Beifahrer zum Fahrer hoch?

Leider kenne ich niemanden aus dieser Szene.
Hiermit bewerbe ich mich um eine Lehrstelle!

Mein allererstes Fahrerlager

Vor einem Jahr war es, ich war damals nur einmal an der Einfahrt zur Nordschleife gewesen, aber noch nie am Ring.

Ich wusste, dass an dem Wochenende eine Oldtimerveranstaltung läuft. Gerne wollte ich hin, aber eigentlich nicht alleine.

Meine Vermieterin in der Eifel ermunterte mich, doch vorbei zu fahren.
„Mädchen, dafür brauchst Du keinen Mann.“

Es war der Freitagabend des Rennwochenendes und der Frühsommerregen hatte gerade nachgelassen. Die Luft war feucht und sauber.
Also stieg ich ins Auto und fuhr zum Ring. Am Dorint habe ich geparkt, und weil es schon spät war, konnte ich ohne Eintrittskarte einfach durchs alte Fahrerlager spazieren.

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Schon hier, wunderschöne Oldtimer. Weiter ging es ins neue Fahrerlager. Hier spielte eine Band und überall entdeckte ich tolle Autos.
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Völlig fasziniert lief ich über das Areal. Ich hatte nur die Handykamera dabei und machte eifrig Fotos.
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Die Atmosphäre hat mich sofort gefangen genommen. Von Ferne hörte man noch die Musik der Band, die Stimmung war gelöst und entspannt und wunderbare Fahrzeuge in Hülle und Fülle. Ich war hooked.

Am nächsten Tag merkte ich, dass meine kleine Digitalkamera zu langsam auslöst, für bewegte Objekte.
Ich schoß meine ersten Fotos von halbierten Autos, die aus dem Bild fuhren und ahnte noch nicht, dass mich dieses Thema noch lange beschäftigen würde.

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Hingerissen sah ich dem ersten Rennen meines Lebens zu.

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Wanderte durchs Fahrerlager, vorbei an den Boxen, zu den Markentreffen.
In einer Ecke ein Porsche neben dem anderen. Ich konnte es gar nicht fassen. Entenbürzel, Fuchsfelgen, 356er, Rallyporsches, alle Farben, alle Modelle.
Himmel und Hölle zugleich, denn keiner von ihnen gehörte mir.

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Seitdem hat sich viel verändert.
Unzähliche Tage am Ring liegen hinter mir. Ich besitze eine andere Kamera und Porsches zu sehen, tut nicht mehr weh.
Klar hätte ich gerne mehrere Modelle in meiner Sammlung, aber mein Herz ist jetzt satt mit Besitzerstolz und kann sich einfach nur an dem Familientreffen erfreuen.

Boxengassen-Babe

Ich hatte heute keine Termine und der Porsche wollte raus. Die Kamera auch. Zufällig bemerkte ich, dass am Ring AvD Raceweekend ist.

Frühstück? Kaffee? Geht auch mal ohne.

Arne-Shirt an und ab in die Eifel!

Schon beim Aussteigen aus dem Auto höre ich die Motoren und rieche die benzingeschwängerte Luft.

Ein erhebendes Gefühl…

Heute war es noch ruhig am Ring. Vielleicht lag es daran, dass ich das Glück hatte, an Stellen fotografieren zu dürfen, die sonst nur mit Ausweis zugänglich sind.

Stunde um Stunde vergehen, ich habe erste gute Bilder im Kasten. Der Nasenrücken wird langsam rot und mir ist schwindellig. Ach ja, das ausgefallene Frühstück lässt sich wohl doch nicht durch Inhalation von Abgasen ersetzen.

Also Boxenstopp für fotowütige Porschefahrerinnen. Es gibt Subway-lunch und den ausgefallenen Kaffee. Während ich in der Sonne sitze und den Kaffee trinke, fällt mein Blick auf mein linkes Knie. Schmuddelig. Das hatte ich in der Boxengasse beim Fotografieren wohl zu oft am Boden…

Noch schnell einige Ringdevotionalien für einen Porschefreund besorgen, dann geht es zurück ins Fahrerlager.

Der Nachmittag vergeht wie im Fluge, irgendwann bin ich wirklich kaputt und habe 747 Bilder gemacht.

Der Porsche bekommt an meiner Lieblingstanke noch seinen Durst gestillt, dann geht es zurück durchs Ahrtal.

Ich höre „You and your friend“ und bin mir ganz sicher, dass die Dire Straits diesen Song für genau so einen Tag geschrieben haben. Einen sonnigen Freitag, den man am Ring verbracht hat.

Sie wollten, dass man zu dem Lied Porsche fährt.

Durch die Eifel. Mit einem Chip voller Fotos und einem tiefen Glücksgefühl.

AVD Raceweekend 626AVD Raceweekend 670AVD Raceweekend 706AVD Raceweekend 279