Der Weg zum Nürburgring war denkwürdig.
Im Ahrtal kam mir ein Mann auf einem Chopper entgegen.
Auf dem Kopf trug er einen Helm, der aussah, als hätte er ihn von der Wehrmacht gekauft.
Vor sein Gesicht hatte er ein Tuch gebunden, auf dem eine Monsterfratze gedruckt war.
Ein erwachsener Mann, der sich im Alltag als wildes Biest verkleidet.
Was ist da schief gegangen?
Grübelnd fuhr ich dem Ring entgegen.
Das ADAC GT-Masters brachte mich auf andere Gedanken.
Am Freitag hatte ich Gelegenheit eine kleine Runde durchs Fahrerlager zu drehen.
Für Frauen gibt es immer jede Menge zu sehen.
Autos und Männer.
Damit es den Männern nicht langweilig wird, gibt es Fleisch auf der Schnitzel-Alm.
Wer´s braucht…
Vor dem Start nochmal schnell aufs Klo.
Ich war etwas entsetzt, als ich sah, wie jung die Fahrer zum Teil sind.
Mini beim Wiegen.
Immer schön am Nürburgring.
Aber der Urlaub geht zu Ende.
Mein Herz wurde schwer.
Das ist wohl der Kontrapunkt zu diesem Urlaubsanfangs-Gefühl.
Wo alles möglich scheint und die Freiheit grenzenlos.
Ich stieg ins Auto und fuhr zurück auf meinen Berg.
Noch ein letzter schöner Sommerabend im Garten in der Eifel.
Dann geht es auf die Bahn.
Zurück in den Alltag.
Und das scheint mir gruseliger als jede Monsterfratze.