Einmal Luder immer Luder – ein sehr entspannter Blancpain-Abend

Hier kommen sie, die Fotos vom Samstagabend in Fahrerlager und Boxengasse.

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Mustergültig ordentlich!

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Mit Föhn und Spachtel, Reifenreinigung unterscheidet sich kaum vom Party-Styling einer Frau…
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Eine ganz schöne Materialschlacht so ein Rennen.
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Einige sind noch aktiv… (Vom Vip-Turm aus verboten fotografiert)
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…während es andere schon etwas relaxter angehen lassen. (The Luder has entered the pit lane)

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Schlachtfeld.
Die Blancpain-Boxen sind alle schick gestyled.DSCF9899
Daher eigenen sie sich auch ausgesprochen gut als Hintergrund für Tierfotos 🙂DSCF9905
Doppelgarage.
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Alles im hübschen Gulf-Design.

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Feierabendstimmung in den Teams.
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Ganz viele freundliche Blicke für die Dame mit der Kamera. Nach Feierabend nervt Frau Fan weniger 😉

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In der Box dieses wunderschönen Flügeltürers hing passend eine „Schöner Wohnen“-Werbung. Mit so einem Auto wohnt es sich tatsächlich viel schöner!

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Auch hier alles schön.

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Es ist ein seltenes Glück, Boxen bei einer solchen Veranstaltung so leer zu erwischen.
An diesem Abend herrschte tolle Stimmung im Fahrerlager und das Herz von Frau Autoliebhaberin hüpft bei solchen Fotogelegenheiten.
Das ist das Privileg der Eifelbewohner.
Man kann abends noch für ein, zwei Stündchen rüber an den Ring.
Besser kann man nicht wohnen 🙂

Tag-und-Nacht-Schande

Heute ist der Tag im Jahr, an dem Tag und Nacht genau gleich lang sind.
Der Dr. wies mich darauf hin, als wir vom Nürburgring zurück fuhren.
Ab heute sind die Nächte länger als die Tage und der Sommer ist zuende.

Ich habe eine Reihe schöner Aufnahmen in den Blancpain-Boxen gemacht,
die stelle ich hier rein, sobald ich wieder zuhause, mit schnellerem Internet bin.
Es war einem glücklichen Umstand zu verdanken, dass ich dort rein konnte und noch dazu, als angenehm wenig Betrieb herrschte.

Wir waren erst spät zum Ring gefahren und das Gelände leerte sich schon stark.
Dafür gab es wunderbar weiches Abendlicht und wenig störende Sich-ins-Foto-Steller.
Auf dem Mercedes-Turm war ich ganz alleine mit einem netten Gentleman.

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Er war dort um den schönen Blick über den Nürburgring zu genießen und eine verbotene Zigarre zu rauchen (Rauchverbot auf dem gesamten Boxendach…) und auch ich hätte nicht dort sein dürfen, da ich kein VIP bin.

Da trafen wir zwei Straftäter uns, und er sagte mit charmant belgischem Englisch, dass wir uns den schönsten Platz ausgesucht hätten.
So standen wir und genossen die Aussicht, lobten die Schönheit der Rennstrecke (die schönste der Welt!) und er fragte mich nach der Nürburg.

Zu meiner grauenvollen Pein konnte ich dem ausländischen Gast überhaupt nichts über die Burg erzählen.
Was bin ich für eine ignorante, motorsportbeschränkte Kulturbanausin!
Heute gehe ich mit dem Dumont Kunstreiseführer über die Eifel ins Bett, so eine Schande passiert mir nicht noch einmal!

Das Ende des Sommers – End of Summer

Morgen geht es zum Blancpain-Rennen.
Eigentlich hatte ich schon letztes Jahr hin gewollt, aber irgendwie ist nichts daraus geworden.
Diesen Sommer war ich ja weiß Gott auf genügend Rennen, aber bei dem Gedanken, dass die Saison zuende geht, überkommt mich doch Schwermut.

Das Ende einer Motorsportsaison als memento mori?
Warum eigentlich nicht?
Wir sollen ja nicht anhaften, an dem Schönen, von dem wir uns wünschen, es möge nie vergehen, da nichts von Dauer ist.
Also übe ich mich.
Die Saison geht zuende, der Sommer langsam auch.

Aber da ich den Herbst liebe, ist das ganz ok.
Die rennfreie Zeit wird mir wieder zu lang werden.
Aber noch ist das alles Zukunftsmusik, morgen geht es endlich wieder an den Ring und ich freue mich.
Vor dem Sterben kommt nämlich erst einmal das Leben.

In diesem Falle laut und schnell!

Tomorrow I will got to see the Blancpain race.
I had been planning on going last year, but somehow did not.
I have been to so many races this season, but the thought of the season´s end is making me blue.

The end of season as a memento mori?

Why not?
We are not to cling to things we like, since nothing is lasting.
So I will make the end of summer and with it the end of the motorsport season my buddhist practice.

I love autumn and do not mind too much.
Surely I will miss the races,
but that´s all in the future.
Tomorrow I will go to Nürburgring and I am looking forward to that.

Before death there´s life.
And in this case it will be fast and loud.

Rapid recognition – Der eine Augenblick

I guess every Porsche driver knows these special moments.
You are in your car, another Porsche (not one of the other ugly models, not some strange SUV, no a beautiful 911…!) turns up next to you at the traffic lights or on the motorway.
The magic spark flies, instant recognition.
Instant interest, instand approval, instand affinity.

Sometimes you spend some time together, bathing in the beauty and velocity of the Porsches, sometimes you are lured into a race.
But never ever would you ignore the sight of another Porsche… 🙂

Ich glaube, jeder Porschefahrer kennt diese ganz besonderen Momente.
Man sitzt in seinem Auto, ein anderer Porsche (nicht eins der anderen, häßlicheren Modelle, kein komischer SUV, nein, ein wunderschöner 911…!) taucht auf.
An derselben Ampel oder auf neben einem auf der Autobahn.

Der magische Funkte fliegt sofort.
Ein Augenblick reicht für sofortiges Interesse, sofortige Übereinkunft, sofortige Affinität.

Manchmal fährt man noch eine Weile zusammen, badet in der Schönheit und der Traktion der Porsches.
Manchmal lässt man sich zu einem Rennen hinreißen.
Aber niemals würde einen der Anblick eines anderen Porsches kalt lassen…

Vielen Dank für Ihr Verständnis

In den letzten Tagen war ich beruflich viel auf der Autobahn unterwegs.
Zuviel.
Und immer im Stau.
Ich wohne an einer der schlimmsten Stellen Deutschlands, was Verkehrsdichte und Staus angeht.

Rot-weiße Baken trennen über Kilometer eine Fahrspur von der Benutzung ab.
Niemand arbeitet dort, die Spur fehlt schmerzlich im Berufsverkehr.

Oder der lustige Erdrutsch unter der A1 bei Köln.
Ich hatte schon mehrfach die völlig dilettantisch wirkenden Holzstützwände fassungslos betrachtet.
Und genau dort passiert ein Erdrutsch, nachdem die Bahn nur noch einspurig zu befahren ist. Komisch…

Oder die Fleher Brücke über den Rhein bei Düsseldorf.
Jeden Morgen und oft auch abends Stau. Schlimmer Stau.
Und statt die Arbeiten zügig voran zu treiben, sieht man auf der ganzen Brücke drei Personen arbeiten:
eine streicht mit einem absurd kleinen Pinsel die ganze lange Brücke, einer sitzt, auf seinem Mobiltelefon herumdrückend, auf einer Baumaschine. Der dritte Kollege stützt sich auf eine Schaufel und blickt ins Leere.

Dafür stehen hunterte von Menschen früher auf.
Verbringen Lebenszeit im Stau und verjubeln volkswirtschaftliche Möglichkeiten.
Am Ende dieser sorgsam konservierten Nadelöhre dann jedes Mal das Schild mit:
„Vielen Dank für Ihr Verständnis“ bzw. „Wir danken für Ihr Verständnis“.

Das kommt mir vor, wie reiner Hohn.
Ich habe dem Dr. mal erzählt, dass solche Baustellen Gewaltphantasien in meiner gemarterten Seele aufkommen lassen.
Ich möchte diese gestreiften Baken aus dem Weg treten und mich in eine der Walzen schwingen und Schilder über den Haufen walzen.

Der Dr. hat mir abgeraten,
er meint, dass diese Barken sehr teuer seien.
Ich habe mich von der Idee noch nicht völlig verabschiedet.
Mir fehlt da leider völlig das Verständnis…

Herbstgedanken

Ich plane, den Porsche auch im Winter zu fahren.
Wie das Wetter tatsächlich wird, ist Spekulation.
Bei Schnee werde ich das gute Stück sicher nicht aus der Garage holen, dazu gibt es hier einfach zu viele Dinge, in die man hineinrutschen könnte und meine Straße wird grundsätzlich nicht geräumt.

Aber was ist mit dem Salz auf den Straßen?
Im Porschezentrum sagte ein Mitarbeiter: „Ein Porsche ist ein Auto, wie jedes andere auch.“
Also: ab ins Salz?

Aber er ist doch deutlich teurer als die meisten anderen Autos.
Wieviel Salz ist ok?
Ist er nach einem salzigen Winter versaut, wie ein Porschefreund meint?
Also doch abmelden?
Und einen ganzen langen Winter ohne??

Kann bitte mal jemand etwas Kluges dazu sagen?

To seize the occasion – Keine Gelegenheiten verschwenden

The days have become considerably shorter.
One can really feel autumn approaching.
It is colder and we have had quite a lot of rain in the last days.
This afternoon the sun came out as a nice surprise after a rather rainy Monday morning.

While waiting for the Dr. to return from his labour-camp like job at the hospital,
I took the books, I had to work at, into the garden.

The cat lay on the sunny lawn and a frog looked out of the pond´s water when I sat in the sun.
The sky was bright blue and I decided to ask the Dr, if he would like to take a Porsche trip to the pumpkin farmer.

He agreed, and we bought a colourful array of squashes.
We hat the boxster´s top down and it was a beautiful ride through the country side.
Now he is outside, taking some boxter avec pumpkin pictures.
I think we made the most of the nice weather. 🙂

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Die Tage sind merklich kürzer geworden.
Es ist kälter und hat viel geregnet.
Man kann fühlen, wie der Herbst näher kommt.
Heute Nachmittag war es dann überraschend sonnig.

Während ich darauf wartete, dass der Dr. von seinem Knochenjob im Krankenhaus nach hause kam, setzte ich mich mit den Büchern, an denen ich arbeiten wollte, in den Garten in die Sonne.

Der Kater lag auf der Wiese und sonnte sich und aus dem Teich steckte ein Frosch seinen Kopf ins Licht und schien mit uns das Wetter zu genießen.
Der Himmel war satt blau und ich beschloss, den Dr. zu fragen, ob er Lust auf eine Tour zum Kürbisbauern hat.

Er hatte Lust und wir kauften eine bunte Mischung wunderbarer Kürbisse.
Wir nahmen den Boxster und konnten offen durch die schöne ländliche Gegend fahren.
Jetzt ist er draußen vor dem Haus und macht  Boxster-mit-Kürbis-Fotos.
Ich glaube wir haben das Optimum rausgeholt aus dem sonnigen Montagnachmittag. 🙂

Rallye-Romanze – Romantic Rallye

Nach dreieinhalb Monaten hatten der Dr. und ich unseren ersten Fernsehabend.
Ich finde, das wirft ein beruhigendes Bild auf unseren TV-Konsum.
Die Temperaturen sind eindeutig herbstlich und nach einem arbeitsreichen Sonntag
liegen wir mit vollem Bauch unter einer warmen Decke vor der Glotze.

Und wie es sich für einen anständigen Porschefahrerhaushalt gehört,
guckt das junge Glück natürlich Motorsport.
Rallye in Australien.
Eindrucksvoll actionreich.
Tolle Aufnahmen aus den Fahrzeugen!

Als ich leicht kopfschüttelnd darauf hinweise, dass unsere Programmwahl mal wieder typisch ist, meint der Dr. „Passt doch gut.“
Da hat er recht.
Schließlich haben wir uns durch die Porsches kennen gelernt.
Da kommt für den ersten Fernsehabend natürlich kaum etwas anderes als Programmwahl in Frage 😉

Three and a half months into our relationship the Dr. and I had our first night in front of the TV.
We seem to spend reassuringly little time watching television.
After a busy Sunday and dinner we collapsed on the couch under a cosy  blanket in front of the telly.

As should be the case in any decent Porsche driver´s home the young couple watched motorsports.
Lots of action at the rallye in Australia.
Great on-board pictures.

When I commented on our choice of entertainment,
the Dr. answered that it was appropriate for us.
And right he was, we met through our Porsches.
So nothing but motorsport could do for our first night in front of the telly 😉

Black Friday – ein schwarzer Freitag

When it rains, it pours.
Yesterday some bad news paired up, got in a very fast car (no Porsche, bad news do not travel in beautiful cars!), and decided to hit me in rapid succession.

Whilst busily working for my customers,
things went from bad to worse.
It took all my willpower to get the job done and not get a nervous breakdown right in front of the people who travelled a long way to work with me.

On the way home, still in the car, the next desaster struck.
More bad news over the phone.
It is always like that for me.
Somehow I seem to always get a perfect storm.

It is really no surprise I had to buy the Porsche.
If life sucks, it sucks big time.
And a woman needs something to light up her life, when the shit hits the fan.

Ein Unglück kommt selten allein.
Gestern haben sich einige schlechte Nachrichten verabredet, sind in ein schnelles Auto gestiegen und in mein Leben geplatzt.
(Nein, schlechte Nachrichten kommen nicht im Porsche…).

Während ich für meine Kunden aktiv war, die eine weite Anreise auf sich genommen hatten, um mit mir zu arbeiten,
hat es mich meine gesamte Willenskraft gekostet, nicht die Schwelle zu Nervenzusammenbruch zu überschreiten.

Auf der Heimfahrt dann die nächste Scheißnachricht am Telefon.
Das ist bei mir immer so,
der ganze Mist kommt auf einmal.

Kein Wunder, dass ich den Porsche kaufen musste.
Wenn das Leben hakt, dann richtig.
Und eine Frau braucht einfach Ihren schwarzen Prinzen, zur Stärkung der Nervenkraft.

Kein Wochenende in Sicht…

Während ich frühstücke, fällt mein Blick aus dem Fenster in die regenerische Eifel.
Wenn ich nicht heize (und noch weigere ich mich! Im Frühjahr mussten die Heizungen noch so lange anbleiben.) hat meine Küche frische 15 Grad.
Draußen liegt in den Tälern Nebel.

Zwischendurch scheint immer wieder die Sonne und dann wird die Landschaft mit einem Schlag so schön, dass ich ein Foto machen, und dem Dr. nach hause schicken muss.
Es tut gut, nach der Arbeit noch in den Wald zu gehen.
Und es tut gut, von so viel Schönheit umgeben zu sein.

Aber der schwarze Prinz durfte dieses Mal nicht mit und er fehlt mir.
Der Dr., der im Sommer so viel hier war, fehlt mir auch.
Ich darf mich noch nicht einmal mit wilder Raserei über die kurvigen Eifelstraßen trösten,
am Dienstag haben sie mich geblitzt.
Und Wiederholungstaten werden da wohl nicht so gern gesehen.

Ich tröste mich und Euch, die ich womöglich mit diesem Donnerstag-Morgen-Blues-Post herunter gezogen habe mit einem Bild…
Bild

Blick aus der schwarzen Schönheit auf den heimischen Rhein 🙂