Herbstgedanken

Ich plane, den Porsche auch im Winter zu fahren.
Wie das Wetter tatsächlich wird, ist Spekulation.
Bei Schnee werde ich das gute Stück sicher nicht aus der Garage holen, dazu gibt es hier einfach zu viele Dinge, in die man hineinrutschen könnte und meine Straße wird grundsätzlich nicht geräumt.

Aber was ist mit dem Salz auf den Straßen?
Im Porschezentrum sagte ein Mitarbeiter: „Ein Porsche ist ein Auto, wie jedes andere auch.“
Also: ab ins Salz?

Aber er ist doch deutlich teurer als die meisten anderen Autos.
Wieviel Salz ist ok?
Ist er nach einem salzigen Winter versaut, wie ein Porschefreund meint?
Also doch abmelden?
Und einen ganzen langen Winter ohne??

Kann bitte mal jemand etwas Kluges dazu sagen?

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9 Gedanken zu „Herbstgedanken

  1. Natürlich ist er ein Auto wie jedes andere und „veträgt“ den Wintereinsatz. Wer sich jemals auf der Hebebühne reine Sommerfahrzeuge und ganzjährig genutzte im Vergleich angesehen hat, denkt womöglich etwas anders.

    Aber: Macht das überhaupt Sinn? Ist es ein dynamisches Fahrspaßerlebnis, bei Salz und Schneematsch mit dieser Diva herumzuschleichen? Wie sieht der helle Teppich nach einem Winter aus? Rutscht man mit etwas Pech irgendwo rein, selbst- oder fremdverschuldet?
    Ist es immer klug, alles maximal auszukosten und ständig zu nutzen?

    Meine zwei Cent: Wer nicht auf eben dieses Auto angewiesen ist, stelle es für drei bis
    vier Monate vollgetankt und blitzblank gewienert an ein trockenes Plätzchen und decke
    es sorgsam zu. Der bewusste, zeitlich begrenzte Entzug von liebgewonnenen Dingen
    hat einen ganz eigenen Reiz. Sehnsucht statt Abstumpfung, Vorfreude statt halbgarem
    Winterbetrieb mit latenter Dauerparanoia. Der Moment des ersten Motorstarts am 1. März
    wir ein großartiger sein, ebenso wie die folgende Ausfahrt. Ausprobieren 😉

  2. Da es im Winter sehr schöne Tage mit trockener Fahrbahn gibt, stellt sich die Frage eigentlich nicht. Die Einmotterei finde ich etwas spießig, um ehrlich zu sein. Ich lasse ihn angemeldet, montiere Winterreifen, und lasse ihn wahrscheinlich etwas öfter mal in der Garage stehen, als im Sommer. Aber einmotten ?? Warum denn ?

  3. …Nachtrag: sich selbst unter „Entzug“ zu setzen hat was Masochistisches. Das Leben ist hart genug, da muß ich nicht auch noch an einem schönen, warmen Wintertag aufs Porschefahren verzichten, weil ich zu blöd war, den Wagen ganzjährig anzumelden. So weit kommts noch. Sich selbst kasteien ist was für Jesuiten.

  4. Ein neues, mit Zink und Plastik verpacktes Auto im WInter stehen lassen?

    Ne ne, liebe Anne, das ist doch schon ein wenig sehr paranoid, oder? Als nächstes vielleicht noch bei Regen in der Garage lassen und lieber das Fahrrad nehmen?

  5. Moderne Autos sind alle so gut gegen Rost geschützt (Feuerverzinkung, rostfreie Materialien, etc.) daß Ihnen das bisschen Salz, was noch auf den Straßen liegt, nichts ausmacht. Zudem wird Salz auch erheblich weniger aufgebracht als früher, und auf Nebenstraßen überhaupt nicht mehr. Wenn man den Wagen nach einer Fahrt, auf der vermeintlich Salz im Spiel war, in der Waschanlage einer Unterbodenwäsche unterzieht, reicht das locker. Das einzige Risiko ist, mit den falschen Reifen unterwegs zu sein, also zB. in der Früh mit Sommerreifen in den trockenen Wintertag zu starten, und dann mittags festzustellen, daß man wegen Schneefall nicht mehr nach Hause kommt, ohne sein Risiko dramatisch zu erhöhen.

    Das ist mir einmal passiert, als ich damals mit dem 997 2S an einem der warmen und trockenen Tage, die es im Winter zunehmend mehr gibt, nach Frankfurt gefahren bin, und dann nachmittags auf den Autobahnen plötzlich das Schneechaos losging. Der 997 wanderte in die Operngarage, ich in den ICE, und ich konnte den Wagen erst die Woche drauf wieder holen. Zwar billiger als Winterreifen, aber dennoch – blöd. Heute habe ich Winterreifen im Winter drauf, und ich kann ihn rausholen, wann immer ich will, incl. der Portion Wintercabriofahrten, die ja sooooo schön sind !!

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