Entweder- Oder

So kann es nicht weiter gehen.
Entweder ich habe den Hund dabei, oder ich fahre Porsche.
Weil seine Transportbox nur in den Kombi geht, musste ich den Elfer vernachlässigen.
Ich will aber alles.

Im Riesenzooladen erkläre ich mein Problem:
Ich benötige eine Tranportbox, in die der (ja nun wirklich nicht besonders große) Hund hineinpasst, und die in den Fußraum eines Carrera-Beifahrersitzes passt.
Die Verkäuferin sagt, das Problem hätten viele.

Am besten würde man Hund mit Familienauto kombinieren.
Familienauto? Würg.
Da kommen mir Bilder von so fiesen Vans, die Eltern nach der zweiten Zeugung anschaffen, mit doofen Kindernamen hinten drauf.

Ich erkläre, dass der Mops und ich noch einen Kombi hätten, aber auch Porsche fahren wollen.
Auf keinen Fall darf der Mops in Kontakt mit dem Leder oder Teppich des Autos kommen.
Ich will keine Kratzer, Hundehaare oder Hundegeruch im Porsche.

Nach gefühlten 700 Versuchen habe ich jetzt eine Hundetasche, die ganz gut in den Fußraum passt.
Leider bin ich handwerklich völlig unbegabt.
Aber das ist eine Riesenmarktlücke.

Es müsste so eine Art Hundewanne in Innenraumfarbe geben.
Die man in den Fußraum setzen kann.
Unten pipiundurchlässiger Kunststoff, oben drüber ein Gitter.
Warum stellt das keiner her?

Heute war die Stadt unglaublich voll von Porsches.
An einer Stelle waren wir drei auf zweihundert Metern.
Da will Frau doch nicht nur sehnsuchtsvoll auf die anderen gucken.
Das Leben ohne Mops im Porsche ist auf die Dauer sinnlos.

Der Justizminister, der Zahnarzt und der Porsche

Mann!
Hoch lebe das überstrapazierte Vorurteil.
Warum ereifere ich mich?
Unser Justizminister sucht momentan nach Wegen, Steuersünder angemessen zu bestrafen.

Da sind wir durchaus einer Meinung.
Aber dann kommt der Stereotypen-Schwall.
Die RP zitiert den NRW-Justizminister Kutschaty am heutigen Tag wie folgt:
„Wenn der Zahnarzt sechs Monate seinen Porsche stehen lassen muss, trifft ihn das viel mehr als eine Geldstrafe“.

Wenn das Zitat korrekt ist, möchte ich als NRW-Bürgerin dem Justizminister folgende Zeilen schreiben.
Wird er wohl nie lesen, ich bin auch in dieser Hinsicht kein VIP, aber was raus muss, muss raus:

Werter Herr Kutscharty!
Sind Zahnärzte tatsächlich unter den Porscheeignern überrepräsentiert?
Was fahren Zahnärztinnen?
Hinterziehen männliche Zahnärzte überdurchschnittlich öfter Steuern als andere Berufsgruppen?
Würde ein porschefahrender Angestellter besser mit einer Geldstrafe belegt, oder auch mit einem Fahrverbot?

Hatten Sie eigentlich Statistik im Studium an der RUB?
Sie sind Jurist. Wie sieht es eigentlich mit Steuerhinterziehung in den eigenen Reihen aus?
Warum sprechen sie nicht von porschefahrenden Juristen, die rot wählen und Steuern hinterziehen?
Oder gibt es die in ihrem Weltbild nicht?

Was ist mit Steuerhinterzieherinnen?
Und Porschefahrerinnen?
Wie steht es mit anderen Vergehen, die momentan mit Geldstrafen geahndet werden?
Diebstahl oder Beleidigung. Auch Porsche weg für den Dentisten?

Haben Sie Probleme mit Sozialneid?
So schlecht bezahlen wir porschefahrenden Steuerzahler Sie doch gar nicht.
Und ja, einen wahren Kern hat die Überlegung.
Vorausgesetzt das Fahrverbot läge im Sommerhalbjahr, wäre es tatsächlich eine fiese Strafe…

 

Ich wär so gerne VIP

Oh Mann, ich wär so gerne VIP.
Nicht, weil ich gerne wichtig wäre.
Sondern, weil das Leben eines VIPs so viel leichter und schöner ist.
Da wären zum Beispiel die tollen VIP-Bereiche:
IMGP1368
Schön sitzen und dabei gut gucken können.
Oder dieses Foto:
IMGP1388
Hätte ich nie machen dürfen.
Ist vom Mercedesturm herunter fotografiert.
Da da dürfen nur VIPs drauf, beim 24h.

Oder auch die VIP-Shuttles.
Klar, Bewegung ist gesund, aber wenn ich den schweren Fotorucksack schleppend die weiten Wege laufe, wünsche ich schon manchmal, ich säße in so einem komfortablen Shuttle…

Wie wird Frau VIP?
Offenbar nicht durch den Kauf je eines gebrauchten Mercedes/Porsches.
Mehr gibt die Kasse leider nicht her.
Ist mein Schicksal also ein ewiges un-VIP-Dasein?

Als Fahrerfrau bin ich mit 43 zu alt,
ich kenne keine Branchengrößen, ich kenne eigentlich gar keine Größen.
Sieht vermutlich schlecht aus, in Sachen dolce-Rennstrecken-vita.
Falls dies jemand mit connections liest, ich bin zu allem bereit!

Hängen Sie mir einen VIP-Pass um, und Sie können mich:
a) adoptieren
b) heiraten
c) Ihr geiles Auto fahren lassen
d) Ihre anderen geilen Autos auch fahren lassen

Ach, sind Sie gar nicht scharf drauf?
Wie kommen wir dann ins Geschäft?
Denn Ich wär so gerne VIP…!

Vorurteile… oder: nicht jeder braucht einen Porsche

Mein Frühstückszimmer hat Blick auf die Straße.
Ich sitze ungestyled, mit unsäglichem Outfit mit der ersten Tasse Kaffee am Tisch.
Draußen sind die Herren von der Müllabfuhr bereits aktiv.
Großes oranges Auto, Männer in orange.

Vielen Porschefahrern wird unterstellt, sie bräuchten den Wagen als Prothese für was auch immer.
Sie seien reich und gerne snobby.
Der Porsche als perfekte Ergänzung zur  gelungenen Selbstinszenierung.

Am Frühstückstisch habe ich eine Erscheinung.
Einer der Müllwerker sieht genau aus, wie man sie sich so vorstellt, Muskelshirt unter der orangen Latzbuchse.
Aber sein Kollege!

Er trug weißes T-shirt und schwarze V-Auschnitt-Strickjacke, aus der nur unten die orange Hose raussah. So kombiniert, sah es sogar flott aus.
Scharf gescheitelt, gut geschnittene Frisur, die Haare lagen.
Meine Tasse bleibt auf dem Weg zum Mund beeindruckt in der Luft hängen.

Mit minimaler Outfitveränderung hätte er den Charmeur in jeder Hollywood-Produktion geben können.
Manche habens einfach drauf, mit der Erscheinung.
Der Rest der Menschheit braucht dann eben den Porsche, damit dessen Schönheit etwas abstrahlt.

Und bei wieder anderen ist der Porsche das einzig Schöne.
Schuldbewusst vereinbare ich einen Termin beim Frisör und mahne mich zur Sorgfalt beim Styling.
Andererseits, jeder Jeck ist anders.
Aber dieser Müllmann…!

Der Fahrlehrer – Bock

Vor einigen Tagen sah ich einen Porsche während ich im Mercedes unterwegs war. Plötzlich schoß ein intensives Sehnsuchtsgefühl durch mich.
Akute Porschesehnsucht.
Viel zu wenig Gelegenheit, die schwarze Schönheit zu fahren in der letzten Zeit!

Heute kam dann die Gelegenheit, ich hatte einen längere Strecke vor mir, und der Hund war nicht dabei.
Fast war ich beim Kunden angekommen, nur noch eine Ampel und wenige hundert Meter trennten mich von meinem Ziel.
Da sprang die Ampel um, und im stop and go ging es weiter.

Was mich extrem nervös machte, war der Mann hinter mir.
Er fuhr dicht hinter meinem schönen Heck, und las dabei eine weit aufgeklappte Zeitung, ich glaube er hat dabei auch geraucht, auf jeden Fall hantierte er beim lesend-Fahren.
Hm, dachte ich. Vielleicht fährt er viel (was sich später als zutreffend herausstellen sollte…) und langweilt sich am Steuer.

Trotzdem.
Ein fieses Gefühl.
Ich sah, dass sein Wagen großflächig beschriftet war.
Offenbar ein Dienstwagen.
Was las, hat mich sehr verblüfft.

Der Mann saß in einem Fahrschulauto!!
Sowas nennt man wohl den Bock zum Gärtner machen.

Erholt von dem Erlebnis habe ich mich erst auf dem Rückweg.
Da gibt es eine ganz wunderbare links-rechts-Kombination in der Auffahrt zur A57, die einen Frau richtig glücklich machen kann…

Doch wohl nicht der Porsche?!

Als ich Dienstagmorgen früh die Rückreise aus der Eifel antrat, spürte ich einen Hauch von Erholung.
Nach schwüler Hitze hatte sich Pfingstmontag der Himmel eindrucksvoll verdunkelt und Wind war aufgekommen.
Mehr war bei mir in der Eifel nicht passiert.

Das Radio lief während meiner Fahrt zurück an den Rhein und es ging die ganze Zeit um die Verwüstungen, die der Sturm angerichtet hatte.
Im Rheinland war es wohl deutlich schlimmer gewesen, wurde mir klar.
Sorge kam in mir auf, ob wohl im Garten die alten Bäume Schaden genommen hatten?

Mein Telefon klingelte und die Stimme meines Nachbarn erklang in meinem Auto.
„Guten Morgen! Der Sturm hat von der großen Zeder vor ihrem Haus einen Ast abgebrochen, und der liegt jetzt auf einem Auto.“
„Oh Gott, ich bin in einer Viertelstunde da.“

Es war nicht nur ein Ast, das Auto war halb verschwunden und die Äste waren so dick, dass ich sie nicht alleine herunter heben konnte.
Wie durch ein Wunder stellte sich später heraus, dass der Wagen weder Beulen noch Kratzer hatte.

Voller Sorge lief ich nach hinten und sah in den Garten.
Er war nicht wiederzuerkennen.
Begraben unter einer 50 Jahre alten Riesenbirke.
Ein Trümmerfeld.

Meine beruflichen Termine für den Tag habe ich abgesagt.
Die Kunden hatten Verständnis und fragten, ob viel passiert sei.
Wann immer ich das Auto unter der Zeder erwähnte, kam die bange Frage:
„Doch wohl nicht der Porsche?!“

Nein, der stand sicher und trocken in der Garage.
Er hat alles gut überstanden.
Ich hingegen teile meine Zeit zwischen Dienstreise und Häcksler auf.
Der Gärtner macht mir wenig Mut, dass er in den nächsten 7-14 Tagen die Zeit dazu findet, vorbei zu kommen.

Nervig und sehr anstrengend, aber andere hat es viel härter getroffen.
Und dem Elfer geht es gut.

Ist der Porsche intakt, freut sich der Mensch! 😉

 

Waschstraßen-Test

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus.
Der Elfer soll in die Waschstraße.
Eine Porschefreundin riet mir wegen der breiten Räder zu Mr. Wash.
Mr Wash ist die Waschstraße meiner Kindheit.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich mit fasziniertem Schaudern das psychedelische Schäumen rund um mich herum im Variant von Mama erlebte.
Heute bin ich dann, sicherheitshalber erst einmal mit der C-Klasse, bei Mr. Wash gewesen.
10 Euro für eine einfache Wäsche mit Felgenreinigung.

Am psychedelischen Wascherlebnis hat sich in den lezten 40 Jahre nicht viel verändert.
Auch an meinem leicht ängstlichen Erleben nicht.
Die Felgen sind prima sauber geworden.
Große Teile des Mercedes auch.

Aber rechts und links vom Nummernschild und am hinteren Stern ist er dreckig geblieben.
Und die C-Klasse ist weiß Gott nicht exotisch geformt, an dieser Stelle.
Schwache Leistung!
WA

Also Anruf beim PZ Düsseldorf.
Zwei Minuten lang Dudelmusik durchsetzt mit Porschewerbung und Motorsound, dann meldet sich eine Dame.
Ich: „Ich hätte gerne eine Waschstraßenempfehlung für meinen Elfer.“
Die Dame: „Dann bringen sie ihr Fahrzeug doch zu uns!“
Ich: „Wenn ich das gewollt hätte, dann hätte ich einen Termin ausgemacht.“
Die Dame: „Ja prima, dann machen wir das doch!“
Ich: „Nein, ich möchte nur eine Waschtraßenempfehlung.“
Die Dame: „Einen Moment bitte.“
Wieder Dudeln, Werbung, Sound.
Die Dame hat Rücksprache gehalten: „Dann fahren sie doch zu Mr. Wash.“

Nee.
Ich glaub nicht…

Er ist einfach ein Frauentyp

Es war einmal eine Frau, die schon immer Angst beim Autofahren hatte.
Vor 28 Jahren hat sie völlig aufgehört selber zu fahren und auch als Beifahrerin hatte sie große Not.
Ihr Mann durfte nie viel schneller als 100 Kmh fahren, was bei langen Strecken einen Quälerei sein muss.

Diese Frau ist eine Kundin von mir, und wir sind heute gemeinsam von der Dienstreise nach Hause gefahren.
Im Porsche.
Ihr war etwas mulmig beim Einstieg in den niedrigen Sportwagen.

Ich wies sie darauf hin, wie gut die Sportsitze dem Körper Halt geben, um sie zu beruhigen.
Hingerissen strich sie über die Ziernähte im Armaturenbrett.
Die Schöheit meines Elfers trotzte der Phobie.

Das war sehr schön zu erleben.

Als ich vorischtig auf 150 beschleunigte, streichelte sie gerade mit verklärtem Blick die teddy-farbene Innenverkleidung.
Sie hatte Angst, wenn der Carrera seine sexy Stimme erhob, und dennoch wollte sie, statt Musik, lieber dem Motor lauschen.

Als ihr Mann am vereinbarten Treffpunkt zu uns stieß, zeigte sie ihm begeistert den tollen Innenraum und ich erzählte ihm zwinkernd, dass seine Frau 150 Kmh ausgehalten hat.

Frauen und Elfer, eine magische Mischung.

Der Trostlorsche

Mein Dachschaden ist bis auf einige wenige Anfälle von Restschwindel Vergangenheit.
Ich kann wieder Auto fahren und habe für die Dienstreise den 997er genommen.
Privat läuft es mehr als unerfreulich und der Mist mit der Gehirnerschütterung hat mir das Wochenende verhagelt.

Und dann dreht man den Schlüssel seines Elfers.
Ein kitzeliges Glücksgefühl kommt völlig unerwartet über einen.
Eine ganz unvermittelte Freude über den geliebten Klang.
Wenn dann auf der Autobahn eine größere Lücke vor einem ist, und der Carrera so losstürmt…

Welch eine Wonne.

Mein Porschebruder fragt per whatsapp, ob ich denn den Porsche genommen hätte, für die Fahrt.
Und ich antworte, mich in der Eile während der Arbeit vertippend: „Klar, Trostlorsche muss sein.“

Und auch wenn in Zuffenhausen nicht wirklich Lorsches produziert werden,
inhaltlich stimmt das.
Ob ich ihn eines Tages nicht mehr als Trost brauchen werde?
Ob er mich dann noch genau so glücklich machen wird?
Oder ob alles ganz anders kommt, wie so oft im Leben?

Schalten Sie auch morgen wieder ein, wenn es heißt: Anne und der Trostlorsche! 🙂

 

 

 

Ich Öl-Schlampe!

Natürlich habe auch ich in der Fahrschule gelernt, dass vor langen Fahrten (und sonst auch) der Ölstand zu überprüfen ist.
Und natürlich ist mir klar, dass Ölmangel sehr viel schlimmere Schäden am Elfer verursacht, als die von mir so gefürchteten Parkmacken.

Vor meiner Abfahrt in den Harz hatte ich noch wage an den Ölstand gedacht.
Dann bin ich stattdessen noch ein Viertelstündchen mit dem Dr. kuscheln gegangen.
Heute auf der Rückfahrt telefonierte ich mit meinem Freund Bastian.
Er erzählte von einem Unfall, bei dem ein silberner Porsche schwer beschädigt worden sei und war ganz betroffen.

Ich fuhr derweil im Regen durch den Stau.
Als dieser sich gerade aufzulösen versprach, sprang die Warnleuchte an:
„Ölstand überprüfen“.
Zum Glück war ich direkt an der Raststätte Gütersloh.

Zu meiner Ehrenrettung muss an dieser Stelle angemerkt sein, dass meine C-Klasse 13 Jahre lang nie zu wenig Öl hatte.
Keine Ahnung warum, ist aber so .
Ich war also denkbar eingerostet im Ölbusiness.

Ein Öl-Messstab war im Motorraum nicht zu finden.
Es regnete in Strömen und ich hatte weder Schirm noch Jacke.
Zum Glück war mein T-shirt schwarz, sonst hätten die anwesenden Männer noch mehr geglotzt, als sie es ohnehin schon taten.

Blick in die Betriebsanleitung: Ölstandsmessung elektronisch.
Aha.
Ich folgte den hierfür notwendigen Schritten.
Es klappte nicht.

Ich rief im Porschezentrum Dortmund an.
Inzwischen war ich sehr nass.
„Alle Mitarbeiter sind im Kundengespräch. Können wir zurückrufen?“
„Nein, ich stehe hier im strömenden Regen und habe nur eine kurze Frage.“

öl

Das Netz reißt ab, während sich die Dame für einen Rückruf meine Nummer notieren will.
Entervt rufe ich bei meinem Verkäufer an, dieser stellt die Verbingung in die Werkstatt her.
Jetzt klappt die Ölstandsmessung: ein Liter soll nachgefüllt werden.
Ein hilfsbereiter Herr lief für mich durch den Regen, um zu checken, ob das Wunschöl in der Tanke vorrätig ist.
War es natürlich nicht.
Ich selbst latschte auch durch den Regen, füllte das Öl ein, und weiter ging die Reise.

Doof, dass man für seine Nachlässigkeit immer irgendwann einen unerfreulichen Preis zahlen muss.
Aber ich hätte da von selbst drauf kommen können.
Inzwischen war ich seit vier Stunden unterwegs, dank Stau, Starkregen und Öl-Mist erst bis Gütersloh gekommen und hatte kein Mittagessen gehabt.

Dann aber lief es,
im Radio kam „For the longest time“ in einer schönen Liveversion, und Billy Joels Backgroundchor und ich badeten in Harmonien, während der Carrera die Steigung vom Kemnader See Richtung Wuppertal mit Leichtigkeit überwand.

Nach 5.5 Stunden war die Rückfahrt durch die Freitagsstaus geschafft.
Ich war überraschend frisch, die Sportsitze sind sagenhaft gut, mein Körper nicht müde.
Jetzt weiß ich also, dass mein wunderbarer Porsche keinen Ölmessstab hat, wo das Öl reinkommt, und dass der Fahrlehrer recht hatte.

Ob ich das nächste Mal den Ölstand überprüfe, statt noch schnell ein letztes Kuschelründchen mit dem Dr. zu machen?
Ich kann nicht dafür gerantieren… 🙂