Cayenne-Escort

Mein Freund Bastian schickte mir heute folgenden Link von „Süddeutsche.de“:

http://www.sueddeutsche.de/panorama/schluepfrige-werbestrategie-im-porsche-autohaus-kauf-zwei-nimm-drei-1.1922558

Wenn man zwei Cayenne kauft, kriegt man ein Callgirl dazu.
Kurz überlegen.
Hmmmmmm, nein danke.

Porsche selbst fands wohl auch nicht so prickelnd, wegen der Namensrechte an „Cayenne“, und natürlich, weil man im Ländle gegen Prostituion ist.
Ich glaube, dass Männer mit genügend Knete für zwei Cayenne vielleicht auch so eine Dame finden, der der eigenartige Porsche-Geschmack ihres Mannes egal ist…

Der Tag, an dem ich einen Porsche kaufte

Gestern vor einem Jahr habe ich den Vetrag für den Kauf meines wunderschönen Porsches unterschrieben.
Ich bin nicht reich und ich neige auch nicht dazu, mit Geld um mich zu werfen.
Aber hinter mir lagen üble Jahre und ich hatte etwas geerbt.

Mein Leben lang hatte ich schon davon gesprochen, dass ich mal einen Porsche haben wollte und hatte dann ein Jahr lang das Thema ernsthafter bewegt und mir eine ganze Reihe von 911ern angesehen.
Der Wagen, der mein Porsche werden sollte, stand in Dortmund.

Drei Tage, bevor er meiner wurde hatte ich ihn gesehen und probegefahren.
Aber er war innen braun und ich war mit nicht sicher, ob ich das will.
Davon abgesehen gab es keinen Grund, ihn nicht zu nehmen.
Also nahm ich meinen autodesinteressierten Freund Marius mit, zur moralischen Unterstützung, um ihn mir noch einmal anzusehen.

Und selbst der sagte: „Du hast das Geld, mach das ruhig.“
Und dann habe ich es tatsächlich getan.
Ich war hin und her gerissen zwischen „Oh mein Gott, was tue ich da?“ Und „Jaaaa, ich kaufe endlich meinen Porsche.“

Aber die ganze Zeit schwang auch das Gefühl mit, dass ich wohl wahnsinnig sein müsste, so viel Geld für ein Auto…
Von dem Tag gibt es sehr schöne Fotos, die Mari gemacht hat.
Wie ich gerade unterschreibe und wie ich das „Verkauft“-Schild an MEINEN Porsche mache.

Habe ich den Kauf bereut?
Nicht eine Sekunde.

Ihn zu kaufen war Glück in einer Zeit, die arm an Glücksmomentan war, und er hat mich seitdem schon so oft glücklich gemacht.
Und er ist einfach ein saugeiles Auto.
Mein Porsche.

 

FIA-Zäune, doch nicht so blöd…

Als der Dr. und ich am Sammstag am Nürburgring ankamen, sahen wir auf einem Abschleppwagen einen der Rowe-SLS.
Was passiert war, kann man hier sehen.
Eindrucksvoll.

Ein Wunder, dass das -vom Auto einmal abgesehen- gut geganen ist.
Klar nerven die Zäune beim Gucken an der Nordschleife oft.
Aber nach dem Video bin ich froh, dass es sie gibt!

Wundern musste ich mich heute Morgen, was die Leute so als Suchbegriffe im Internet eingeben, und dann hier landen: „lieber beim tanken weinen, als beim fahren“
Hm.
Kommt vermutlich darauf an, wie doll man weinen muss.

So richtig gut weint es sich beim Tanken ja nun auch nicht.
Es sei denn, es macht einem nichts aus, wenn der Tankwart und die anderen Kunden interessiert-mitleidig zusehen.
Ansonsten ist der meistgesuchte Begriff, der die Leser auf mein Porsche-Blog führt nicht etwa „Porsche“ oder so etwas, sondern „Parkplatzschlampen“.

Wie hieß das noch bei Bertholt Brecht?
Erst kommt das F*cken und dann das Auto, oder so ähnlich…

 

Kampf mit der Technik – nur für Euch

Da habe ich gestern fleißig gefilmt, damit ich Euch zeigen kann, wie es war, bei den Probe- und Einstellfahrten der VLN.
Es wohnt ja nicht jeder so nah am Ring.
Und dann kriege ich tüchtig Technikprobleme mit der blöden Kamera.

Na ja, besser als mit dem Porsche.
Ich hätte dennoch lieber ein schöneres Video gezeigt.
Mit funktionierendem Bildstabilisator und ohne Eifelwind im Mikro.
Bin halt doch ne Techniklusche.

Aber das Video kommt von Herzen 🙂

Kollegenschweine

Alle Steckdosen im Zimmer sind belegt.
Es laden sowohl Video- als auch Fotoakkus.
Und die Speicherkarten sind leer gemacht.
Draußen scheint die Sonne.

Die VLN-Einstellfahrten laufen.
Aber wir hocken hier zuhause.
Wenn ich die Bilder im Netz sehe, überwältigt mich die Frustration.
Endlich, endlich ist es so weit und wir müssen noch bis morgen warten.

Weil die Kollegenschweine vom Dr. nicht den Dienst mit ihm tauschen wollten.
Dabei ist er schon oft eingesprungen.
Heute Abend wird er also Nachtdienst schieben, und morgen fahre ich mit einem übermüdeten Mann in die Eifel.

Ich belege die Kollegen mit übelsten Verwünschungen:
Sie mögen alle durch die Facharztprüfung fallen und an Haarausfall erkranken!
Und grauenvolle Potenzprobleme haben und Zahnausfall auch!
Allen voran „Miss Migräne“ und der „Inder“ (die schreiben den Dienstplan…).

Wenn er sich gleich in den Halbgott in weiß verwandelt,
steige ich in meinen Porsche.
Treffen mit Freundin Sonja.
Zum Trost und zur Ablenkung.

Elfer in Not!

Die neue C-Klasse wird bei Mercedes vorgestellt, habe ich heute Morgen im Badezimmerradio gehört.
Da wollte ich natürlich mal gucken gehen.
Der Dr. kann Mercedes nicht leiden.

Dennoch war er dabei und hat nur ca. zwei Stunden gebraucht, bis aufhören konnte, über die Marke und ihre Fahrzeuge zu meckern.
Wir sind eine Runde durch das Autohaus gelaufen, und im Keller, in einer völlig trostlosen Ecke (!) stand das Traurigste, was ich seit langem gesehen hatte:
Po1
Da hatte doch tatsächlich irgendein böser Mensch seinen Porsche ausgesetzt!

Und diese teuflischen Leute haben ihn ihn den Keller in irgendeine schrömmelige Ecke geparkt.
Nur, um ihn zu demütigen.
Da steht dieses Prachtstück nun unglücklich und verstört.

Ein schwarzer Carrera 4S, allerdings mit dunklerem Leder als meiner, vor-Facelift, nur um die 40.000 gelaufen.
P2
Er braucht ganz schnell ein gutes neues Heim!

Bitte, wer kann möge ihn retten!
Das hat er wirklich nicht verdient.
Ich bin mit den Nerven am Ende.

Wenn der Carrera plötzlich langsam fährt…

Strahlender Sonnenschein, ich bin mit meiner Freundin in Wuppertal verabredet.
Natürlich darf der Porsche mit.
Ich schiebe meinen Sommernachts-Traum-Haarreifen aus London in die Locken und mich in den Elfer.

Auf den Straßen: Porscheexplosion.
Klar, die haben alle Lust zu fahren.
Was mich besonders freut, in drei von vier Porsches, die mir in Wuppertal begegnen saßen Frauen.
Zwei im Elfer, beide nicht mehr ganz jung, und eine im Cayman.

Wir holen auf.
Ich suche einen angemessen hübschen Parkplatz für meinen, den schönsten Porsche von allen:
wup
Hier parkt es sich schön.

Auf der Rückfahrt fahre ich gezwungenermaßen mit 80 über den Rhein.
Überholt von einem Kölner, in wilder Hatz gefolgt von einem Bonner.
Beide rauschen mit Vollgas in die Radarfalle.
Jungs, wenn der Carrera plötzlich langsam fährt, liegt es nicht daran, dass die blonde Mutti am Steuer das Gaspedal nicht findet…

Gute Fahrt

Das Wetter war so gut, da rief die Eifel.
Schon früh am Morgen habe ich den Boxster mit Sonnenaufgang vor dem Haus fotografiert, während sein Besitzer noch völlig schlaftrunken war.

Bei warmen Sonnenschein haben wir stundenlang im Garten geackert.
Zur Belohnung gab es eine offene Ausfahrt.
Und wir waren nicht allein.
Im Ahrtal fuhr ein wunderschöner Oldtimer, den ich durch das offene Boxster-Dach während der Fahrt fotografieren konnte.
DSCF1978
Ist da ein A-Modell?
DSCF1982
Gut, dass ich immer die Kamera mitschleppe.
Auch wenn meine ohnehin schon überladene Riesenhandtasche durch zwei Kameras weder leichter noch schmaler wird…

Auf der A1 später haben wir ein G-Modell und einen 997, beide aus Essen getroffen.
Das G-Modell hatte einen ungewönlichen Seitenauspuff, der tüchtig lärmte und diesen Porno-Spoiler, der Carrera hatte dieselbe Innenfarbe, wie meiner, war aber, glaube ich grün (das Licht war schon nicht mehr gut…).

Unrühmliche Ausnahme: ein blöder Cayenne, der uns mit seinen hohen Scheinwerfern mehr blendete als die Märzensonne im Mittelgebirge.
Aber ansonsten: eine gute Fahrt!

Abends dann noch ein schöner Lacher auf der heimischen Couch:
Ein Bekannter schickt mir ein Foto mit einem Porsche, den ein „PuFF-nein danke-„Aufkleber ziert.
Das Design erinnert mich an irgendetwas, ich komm beim besten Willen nicht drauf, an was… 😉

Fastenzeit

So, Karneval ist vorbei und überall verzichten die Menschen auf Dinge, von denen sie sonst auch öfter die Finger lassen sollten.
Kann sicher nicht schaden.
Sünden flattern einem ja früher oder später mit der Karma-Post wieder vor die Füße.
Ich habe morgen wegen meiner Sünden einen extrem peinlichen Weg vor mir.
Ich muss zur Steuerberaterin.

Das wäre an sich jetzt nicht übermäßig peinlich.
Wäre nicht in meine Buchhaltung vom letzten Monat ein Beleg gerutscht, bei dem es sich um einen SEHR privaten Einkauf gehandelt hat…
Ich habe den Beleg kommentarlos wieder zurück bekommen.
Oh Gott, die sind bestimmt auch noch katholisch da.

Und morgen muss ich wieder hin.
Schluck.

Fasten werde ich auch.
Nicht wegen meiner Sünden allerdings.
Ich mache jetzt Alltagsauto-Fasten.
Die C-Klasse muss zur Inspektion und ich bin daher leider gezwungen, ausschließlich Porsche zu fahren.

Ich hoffe, dieser harte Verzicht wird den lieben Gott besänftigen. 😉

Mein Karnevalsprinz

Wir sitzen wieder zusammen im Porsche, der Dr. und ich.
Wir haben uns einfach zu sehr vermisst.

Als wir damals im Sommer frisch zusammen waren,
habe ich ihn auf dem Rückweg von unseren Boxstertouren oft gebeten, noch einen Umweg zu fahren, weil es so schön war, dass ich noch nicht nach hause wollte.

Das habe ich gestern Abend wieder getan und er ist bereitwillig noch eine Schleife gefahren.
Wir waren essen, und auf dem Rückweg lief im Radio eine Büttenrede, die mich sehr amüsiert hat.
Obwohl der Dr. kein Freund des Karnevals ist, hat er es über sich ergehen lassen.

Wenn das kein Liebesbeweis ist…