Der Tag, an dem ich einen Porsche kaufte

Gestern vor einem Jahr habe ich den Vetrag für den Kauf meines wunderschönen Porsches unterschrieben.
Ich bin nicht reich und ich neige auch nicht dazu, mit Geld um mich zu werfen.
Aber hinter mir lagen üble Jahre und ich hatte etwas geerbt.

Mein Leben lang hatte ich schon davon gesprochen, dass ich mal einen Porsche haben wollte und hatte dann ein Jahr lang das Thema ernsthafter bewegt und mir eine ganze Reihe von 911ern angesehen.
Der Wagen, der mein Porsche werden sollte, stand in Dortmund.

Drei Tage, bevor er meiner wurde hatte ich ihn gesehen und probegefahren.
Aber er war innen braun und ich war mit nicht sicher, ob ich das will.
Davon abgesehen gab es keinen Grund, ihn nicht zu nehmen.
Also nahm ich meinen autodesinteressierten Freund Marius mit, zur moralischen Unterstützung, um ihn mir noch einmal anzusehen.

Und selbst der sagte: „Du hast das Geld, mach das ruhig.“
Und dann habe ich es tatsächlich getan.
Ich war hin und her gerissen zwischen „Oh mein Gott, was tue ich da?“ Und „Jaaaa, ich kaufe endlich meinen Porsche.“

Aber die ganze Zeit schwang auch das Gefühl mit, dass ich wohl wahnsinnig sein müsste, so viel Geld für ein Auto…
Von dem Tag gibt es sehr schöne Fotos, die Mari gemacht hat.
Wie ich gerade unterschreibe und wie ich das „Verkauft“-Schild an MEINEN Porsche mache.

Habe ich den Kauf bereut?
Nicht eine Sekunde.

Ihn zu kaufen war Glück in einer Zeit, die arm an Glücksmomentan war, und er hat mich seitdem schon so oft glücklich gemacht.
Und er ist einfach ein saugeiles Auto.
Mein Porsche.

 

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17 Gedanken zu „Der Tag, an dem ich einen Porsche kaufte

  1. Sonst hättest Du mich niemals „kennen“ gelernt. Alleine dafür hat sich die Investition schon gelohnt….wobei Du bei den Knöpfen ja gespart hast….

  2. Jaja, „Fahren Sie erster Klasse – sonst tun es Ihre Erben“…

    Nein, liebe Anne, es sei Dir von Herzen gegönnt!!!
    Noch viele schöne Erlebnisse und immer unfallfreie Fahrten mit Deinem PORSCHE.

    Liebe Grüße
    Arne

    • Danke, lieber Arne! 🙂

      Als kinderlose Dame muss ich ja auch niemandem etwas hinterlassen und kann alles verbraten, aber ich werde mich dennoch mit weiteren Autokäufen tunlichst zügeln…

  3. Na sowas, meine bisher größte Unvernunftstat jährt sich ebenfalls in einer Woche…
    Ich hatte nichts geerbt, mußte auch keine schlechten Jahre überstehen, dafür aber einige
    sehr arbeitsintensive.

    Belohne-dich-selbst war das Motto, bereut habe ich nichts. Und wenn es auch manchmal nur zehn Minuten Heimweg von der Arbeit sind, macht mich das Fahren glücklich, entspannt, bringt frische Gedanken.

    Netter Nebeneffekt….erst durch den Kauf durfte ich die äusserst charmante Verfasserin
    dieses Blogs kennenlernen. Zwar kenne ich sie nicht wirklich, aber irgendwie dann wieder
    doch…der Bro eben, nough said 😉

    Feier schön und ja, wirklich saugeile Karren!

    • Oh Bro! Das scheint aber wirklich ne gute Woche gewesen zu sein, Du auch!

      Ja, neben dem geilen Fahren auch noch tolle Menschen. Wir haben alles richtig gemacht!

      Bis auf die Kurzstrecken, Bro, nur 10 Minuten? Oder bist Du wieder so doll gerast ? 😉

      • März scheint ein guter Monat für einen Porschekauf zu sein. Bei mir wars der 13.3.1987… also schon eine gaaaaanz lange Ewigkeit. @Anne : Wünsche Dir heute einen schönen sonnigen Porschi-Jahrestag…Mögen noch recht viele folgen 😉

      • Danke liebe Ute! 🙂

        Da scheint der März aber wirklich ein guter Porsche-Monat zu sein.
        Cool, dass Du und Dein Porsche schon so lange ein Paar seid!

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