Arne Auto-Freck macht Männerurlaub

In unserer Kultur nennt man die Art von Urlaub, die ich mache, „Männerurlaub“.
Nein, keine Urlaub von den Männern, sondern Urlaub, wie eher Männer ihn mögen:
in meine freien Wochen habe ich maximal viele Motorsportveranstaltungen fabriziert.
Ich wandere schweigend, allein und bester Stimmung durch die Eifel und rede nur im Notfall.

Arne hat die Herrschaft über meinen Sommer fest in der Hand.

Heute sprach mich eine Frau an, ob ich ganz alleine unterwegs sei.
Klar, sage ich.
Mit Blick auf den „Nürburgring“ Schriftzug auf meinem T-shirt fragt sie, ob ich ein
„Auto-Freck“ sei.
Das ist „Freak“ auf Eifler-Platt.

Mein Porsche-Freund Andreas hat mir schon den Spitznamen
„Anne Strecke“ verpasst.
Das ist dort, wo man mich häufig findet…

Nach der langen Wanderung bin ich kurz davor, einen hungerbedingten Schwächetod zu sterben, als ich an einer rettenden Frittenbude vorbei komme.
Auf weißen Plastikstühlchen sitzen einige Männer, die meine hoffnungsfrohe Bestellung kommentierten:
„Rot-weiß! Dat is ne Kölnerin!“

Breit grinsend antworte ich an einem Pommes vorbei den Namen meiner Geburtsstadt
Entsetzte Schreie vom Nebentisch.
Kopfschütteln, Lachen, „Verbotene Stadt“-Murmeln.

Irgendwann lachen wir alle.
Mit frischer Kraft durch Kalorien-Inhalation winke ich meinen neuen kölschen Kumpels zum Abschied und setze meine schweigsame Wanderung fort.
Abends dann ein lecker Porsche-Ründchen,
besser kann Urlaub nicht sein.

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68-er Fahrgemeinschaft

Nach einem kurzen Intermezzo im Alltag geht es heute zurück in die Eifel.
Ich habe noch eine Woche Ferien.
Während der 11er seinen Weg über die Autobahn fast von allein findet, fühle ich mich etwas beklommen.

Die Eifel kann ganz schön einsam sein.
Ohne automobile Großveranstaltungen ist man hier sehr darauf angewiesen, sich selbst
zu genügen.
Am Ende der Autobahn hebt sich meine Stimmung schon wieder.
Das geht mir verblüffend häufig so.

Wenn sich der Blick weitet, oben auf dem Berg, kehrt die Zuversicht zurück.
Ich halte an, um noch einige Lebensmittel zu besorgen.
Auf dem Supermarktparkplatz sehe ich eine bekannte Gestalt.
Es ist ein Mann, der graues, schulterlanges Haar mit langem Bart kombiniert.

Auch outfittechnisch lässt seine Stylingwahl nur eine Interpretation zu: Alt-68er.
Im Juni habe ich ihn kennengelernt.
Er stand mit Daumen nach oben am Ortsausgang, zu seinen Füßen drei Einkaufstaschen.

Damals war ich in der C-Klasse unterwegs und hatte ihn mitgenommen bis zu dem Ort, in dem er  wohnt.
Ohne Auto in der Eifel zu wohnen ist eine stramme Leistung.
Locker kommt man auf 10 Kilometer Wegstrecke bis zur nächsten Einkaufsmöglichkeit.

Wir plauderten und er erzählte, dass er wie ich im Bergischen Land aufgewachsen ist.
Er ist ein gebildeter Mann und angenehmer Gesprächspartner.
Ein Philosoph, der äußerst subversive Texte publiziert.

Er freut sich, mich wieder zu sehen und ich biete ihm an, ihn wieder mitzunehmen.
Dieser Mann und der schwarze Elfer sind eine ungewöhnliche Kombination.
Obwohl es für eine Porschebesitzerin vermutlich Augenwischerei ist, finde ich es ökologisch sinnvoll, sich für Einkaufsfahrten auf dem Land Autos zu teilen.

Irgendwie gelingt es uns, mein Gepäck und die ganzen Einkäufe im Carrera unterzubringen.
Am steilsten Berg feuert er mich an, zu zeigen, was der Porsche kann, und es gefällt ihm.
Als wir bei seinem Ort ankommen, halte ich an, und er beugt sich vorne über den Kofferraum, um seine Stoffeinkaufstaschen aus dem Auto zu holen.

Während ich grinse, weil es aussieht, als würde einer der Herren von ZZ Top sich über meinen Kofferraum beugen,
wird mir klar, diese Woche wird gut.

Viel Lärm um wenig

Es ist mir tatsächlich gelungen, heute statt des Carrera-Cups, das DTM-Rennen zu sehen.

In Erwartung eines Regenrennens sind die Zuschauer in wetterfester Kleidung erschienen. Wie immer am Ring weht es kräftig.
Ich frage mich, was in den Köpfen der jungen Frauen vorgeht, die in gelben Hotpants und Hemdchen als Grid Girls arbeiten.
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Vermutlich denken sie nur den einen Satz:
„Hätte ich in der Schule nur etwas mehr Gas gegeben, müsste ich mir jetzt nicht in völlig ungeeigneter Kleidung den Hintern abfrieren, damit die Kerle was zu glotzen haben…!“

Mit einer Sitzplatzkarte der Kategorie „Silber“ ist die DTM ein eher rustikales Unternehmen.
Klingt erst einmal gar nicht übel, bedeutete in meinem Fall aber Sitzen auf einer Stufe ohne Sitzschale und ohne Dach.
Regen und Kälte machen mir als eilfelerprobter Frau wenig aus, aber das war schon mehr als unbequem.

Pünktlich, wie die Eifler sind, öffnet der Himmel über dem Ring auf die Minute zum Rennbeginn seine Schleusen.
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Ich kauere auf einer harten Stufe unter einem Schirm, das einhändige Fotografieren gestaltet sich entsprechend schwierig.
Vom Schirm meines Nachbarn läuft stetig ein Rinnsal auf mich herab.
Es ist eng, wie in der Economy der Lufthansa, aber viel, viel nasser.

So vergeht ein guter Teil des Rennens.
Die Autos gefallen mir sehr gut, der Sound ist absolut großartig, sie kommen dauernd vorbei, aber irgendwie sind es wenig Autos und das Rennen ist kurz.
Ich war bisher eher immer bei Langstreckenrennen mit viel größeren Teilnehmerzahlen.

Hinter mir sitzt eine sehr gut gelaunte holländische Familie, die Mutter kreischt bei allen Überholmanövern.
Überhaupt tut das Wetter der Stimmung keinen Abbruch, hier sitzen die Harten.

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Herr Rockenfeller.

Fazit: wie gesagt, die Autos finde ich klasse.

Für mich steht der gigantische Aufwand, der für die DTM betrieben wird, in keinem wirklich sinnvollen Verhältnis zu dem, was auf der Rennstrecke passiert.

Mir war es einfach viel zu voll, und ich habe lieber Veranstaltungen, mit der Möglichkeit von Tribüne zu Tribüne zu wechseln.

Verblüfft hat mich, dass der Ring an einem derartig vollen Wochenende nicht alle Fanshops geöffnet hatte.
Offenbar sind die noch nicht pleite genug…

DTM ohne DTM

Heute war das DTM-Programm wenig verlockend und daher habe ich es langsam angehen lassen.
Zu langsam, wie sich herausstellte.
Als ich endlich am Ring ankam, kamen mir wahre Vökerscharen entgegen.
Das Qualifying hatte ohne mich stattgefunden…

Irgendwie sollte es wohl so sein, dass ich wieder mal fast ausschließlich Porsches sehen sollte, also sah ich mir das Rennen des Carreracup an.
Das muss morgen anders werden, sonst habe ich so recht keinen Grund zur DTM zu gehen.
Verfluchte Porsche-Obsession…

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Ohgottohgottogott, der Arbeitsplatz wär nix für mich, Höhenangst-City.

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Die T-shirts sehen cool aus, ein Stick-ähnlicher Rennfahrer für die eigene Brust.
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Die Dame kombiniert dieses T-shirt mit rosa Käppi, samt Glitzer-DTM-Schriftzug, der Herr bleibt etwas unauffälliger.

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Höhenluft und lange Wege machen müüüüde, ich fahre zurück auf die heimische Couch, morgen will ich doch zur Abwechslung mal die DTM-Fahrzeuge nicht verpassen…

Währenddessen landen Menschen auf meinem Blog, die sich mit eigenartigen Suchbegriffen beschäftigen:
„Gute Menschen weinen öfter“ – ist das so??

„Frau nackt Werkstatt Bilder“ – äh, hier nicht, komische Vorlieben, aber jeder, wie er will…
„Bilder von meinem nackten Frau“ – ich schlage stattdessen den Besuch eines Deutschkurses vor, wenn das mit der Sprache klappt, kann er sich ja wieder mit Bilder von seinem nackten Frau beschäftigen.
„Wo kann ich Bilder von meiner nackten Frau veröffentlichen?“ – warum in aller Welt will er das? Hier nicht, besten Dank…
„Prinz mit schwarzem Porsche“ – geil, ich will auch einen!

DTM Freitag

Der große Rummel hat noch nicht begonnen.
Eine gute Gelegenheit, in Ruhe zu schauen, was es gibt:
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Sehr lehrreich. Jetzt weiß ich, dass Porsches aus Eiern schlüpfen.
Leider ist diese Hühnerrasse nicht zu kriegen, ansonsten…

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Sex pur. Die Flügeltürer stehen hinter Absperrbändern.
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Ich bettele mit Hundeblick und der Wachmann nimmt das Band weg, damit ich besser fotografieren kann. Er bedauert, seine Badehose nicht dabei zu haben, sonst hätte er sich für mich auf das Auto gelegt.
Ich finde Flügeltürer auch ohne Mann drauf ausgesprochen anziehend…
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Ein wunderschöner Popo. Den großartigen Sound muss man sich dazu denken.

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Die ganze Boxengasse voller Porsches. Was  für ein Anblick. Für mich leider nur von ganz fern. Mein größter Traum wäre es, solche Bilder aus der Nähe machen zu können. Aber von Pressezugang oder VIP-Karten träumt Anne auf der Tribüne nur…

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Zum Trost kommen sie bei mir vorbei gefahren.

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Laut und schnell…

Dann sehe ich Dinge, die mich ans Brünnchen bei den 24H erinnern…DSCF8736
Es gibt Männer, die das T-shirt besser angelassen hätten.
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Schöner Wohnen auf der Müllkippe
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Napoleon ist auch da. In Badeschlappen, mit Fluppe und Dosenbier.
Schaudernd ziehe ich weiter.
Zu meiner Erholung schicken mir die Götter diesen jungen Rennfahrer
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Weil er so hübsch posiert, schieße ich eine Serie von ihm.
Balsam für meine Nerven…
mit frischer Kraft geht es durchs Fahrerlager.
Ich bin überwältigt von der Powershow der Firmen.
Riesige Gebäude sind aufgebaut worden, es parken gigantische Mengen an teuren Trucks, so etwas hatte ich bisher noch nie gesehen.
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Dabei liegt das Glück oft in den kleinen Dingen…

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Meine Felgen hätten´s auch mal wieder nötig.

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In diesem Haus wohnt der Besitzer der Porsche-Hühner. Ich habe keine Einladung zur Stallbesichtigung.
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Alles sehr ordentlich bei der Technik, die Parkplatz-Camper sollten zur Inspiration mal vorbei schauen.

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Bling bling.
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Immer schön im Fahrerlager für eine Frau.
Schnelle Autos und die Männer liegen einem zu Füßen 🙂

 

Pistensau

Mein Freund Andreas hat gestern mitbekommen, dass ich traurig bin.
Und er leistet perfekten Rennsport-Seelentrost.
Er schickt mir auf mein Mobiltelefon Porschebilder von seinem Tischkalender zur Aufmunterung.
Hilft tatsächlich…

Und eine Mark Twain Zitat:
Love like you have never been hurt,
work like it´s not for the money,
Dance like no one is watching.

Mark Twain ist super, Andreas auch.

Hiermit entlockt er mir das erste Lachen des Tages:
„Le Mans, Woodstock für PS“ und ein Bild von einem Prototypen

Als ich ihm heute Morgen schreibe, dass ich gleich Richtung DTM aufbreche und mich etwas gefangen habe, kommt ein Bild vom Schweinchenporsche mit der Aufschrift „Pistensau“.
So trösten kann nur jemand, der sich im Motorsport seit vielen Jahren auskennt, wie Andreas.
Danke, Porsche-Freund!

Gefangen

Ich sitze im Porsche und quäle mich die A1 hoch.
Der Zustand der Autobahn in Höhe von Köln spottet mal wieder jeder Beschreibung.
Der Verkehr kriecht auch außerhalb der Rush hour mit maximal 40 kmh dahin.

Mein Blick fällt nach rechts, auf gleicher Höhe von meinem Porsche befördert das Land Rheinland-Pfalz in einem grünen Bus Gefangene.
Die Fenster sind bis auf einen Schlitz verkleidet.
Jeder Sitzplatz hat ein eigenes Stück Schlitz.

Aus allen sehen Männergesichter zu mir herüber.
Der hübsche Porsche scheint willkommene Abwechslung zu sein.
Hab ich es gut, denke ich.
Und gleichzeitig bin auch ich gefangen.

Meine Gedanken laufen im Kreis.
Gestern Abend hat ein Freund Dinge getan, die mir nachhängen und dies noch lange tun werden.
So quälen sich der grüne Bus und der schwarze Porsche die A1 hinauf.
Zwei Gefangenentransporte.

 

Schöner Shoppen

Diesen Post schreibe ich unter Schmerzen und mit kaputtem rechten Zeigefinger, was das Tippen etwas erschwert.
Eine Spaziergangs-Verletzung, doch dazu später.

Der Dr. ist zu Besuch und gemeinsam stellen wir die Diagnose:
Einkaufsbedarf.
Es sind keine DTM-Karten im Haus und die Lebensmittel gehen auch zur Neige.
Zuerst besorgen wir die Karten, dann geht es weiter nach Adenau, um die Hungersnot abzuwenden.

Hier macht der Discounterbesuch irgendwie mehr Spaß als zuhause.
Kein Wunder, wenn in der Nachbarschaft überall Radical RS3 stehen.

Der Dr., der besonders stolz auf seinen zweiten Kofferraum im Porsche ist, muss nur ca.17 mal die gesamten Einkäufe aus, und in neuer Formation wieder einladen, bis alles in das Einkaufspörschli passt.
Ich stehe danben und muss mich am Einkaufswagen festhalten vor Lachen.

Noch eine Weile bei strahlendem Sonnenschein in Breidscheid an der Nordschleife gucken und dann machen wir uns auf den Heimweg.
Unterwegs halten wir an einer der unzähligen schönen Stellen in der Eifel.

Es gelingt mir, mich an einem Grasbüschel so zu schneiden, dass das Blut von meinem Finger rinnt.
Macht nix, könnte man denken, der Arzt im Porsche erspart die Axt, oder so ähnlich.

Statt  mich zu trösten, oder zur Wundversorgung zu schreiten, referiert er, von dieser Bagatellwunde unbeeindruckt, über verschiedene erfolgreiche Methoden, sich Schnittwunden zuzufügen.
Na besten Dank, das wirkt nicht gerade blutungsstillend.

Nur meinem engelhaft gutmütigem Wesen ist es zu verdanken, dass ich zur Strafe nicht einige rote Andenken in seinem Boxster hinterlasse.
Vermutlich stimmen mich die DTM-Karten in der Einkaufstasche milde…

Der schönste Porsche der Welt im Abendblau

Gestern Abend wartete ich auf die Sternschnuppen.
Es sollte die Nacht der Perseiden werden.
Als die Dämmerung einsetze, wurde der Nebel dichter und das Licht blauer.
Wow, in dieser tollen Atmosphäre wollte ich fahren!

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Nichts und niemand hätte mich abhalten können, in den Porsche zu steigen.
Immer wieder wechselten Stellen mit dichtem Nebel und klarer Sicht.
Einzelne Nebelstreifen zogen  durch das Abendblau und die Natur war eine derartig hinreißende Kulisse, dass ich auf der Landstraße mehrfach anhielt, um die Kamera auf den Porsche zu richten.

Zum Glück sind die Straßen abends in der Eifel nicht stark befahren, aber es rechnet natürlich auch niemand damit, dass eine Frau mitten zwischen Feldern auf der Fahrbahn parkt und Fotos von ihrem Porsche macht.

Die wenigen Menschen, die an mir vorbei kamen, warfen mir keine komischen Blicke zu.
Kein Wunder, der Porsche-Prinz sah einfach überwältigend schön aus.

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Im Laufe der Fahrt senkte sich die Dunkeheit immer mehr über das Land.
An den nebligen Stellen war die Fahrbahn kaum zu erkennen, da außerhalb der Ortschaften die Straßen nicht beleutet werden.
Eine gruselige Atmosphäre.

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Nach solchen Fahrten, die so intensiv, fieberhaft, mitreißend schön sind,
bin ich ganz erfüllt von Glück.

11er im Sternenregen

Heute ist der Tag, an dem ich endlich den schwarzen Prinzen aus der Garage holen kann.
Auf der kurzen Strecke zur Tanke merke ich, dass mein Porschebesitzertum offenbar in eine neue Phase eingetreten ist.
Ich fahre ihn irgendwie routinierter, selbstverständlicher.

Als ich in der Eifel ankomme und ihn rückwärts neben das Haus in die Einfahrt setze, läuft eines meiner Lieblingslieder von Billy Joel im Radio.
„She can kill with a smile, she can wound with her eyes“ Schön wäre es…
Ich bleibe im Auto sitzen, höre zu, und sehe in die Ferne.

Aus den Tälern steigt der letzte Regenschauer in Form von Nebel auf, ein Anblick, den ich sehr mag.
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Weil ein erneuter Schauer meine Wanderpläne unattraktiver erscheinen lässt, verziehe ich mich mit dem Christophorus auf die Couch und betrachte den hübschen Hintern des Spyders.

Dazu gibt es eine Tasse starken Kaffee, denn ich will heute lange wach bleiben.

In dieser Nacht soll es besonders viele Sternschnuppen geben.
Ich habe vor, wenn der Himmel klar ist, im Porsche zu sitzen, Musik zu hören, die Schnuppen fallen zu sehen.
Früher habe ich mir immer etwas gewünscht, wenn ich eine Sternschnuppe gesehen habe.

Die Zeiten sind vorbei.
Zuviele gewünschte Dinge haben sich erledigt, dafür sind andere Wünsche auch ohne Sternschnuppe in Erfüllung gegangen.
Gott, das klingt, als wäre ich alt.
Aber mit 42 ist man eben auch nicht mehr wirklich jung.
Sternschnuppen sehe ich trotzdem gerne.

Vielleicht wünsche ich mir spontan ja doch noch etwas.
Einen Carrera RS 2.7 zum Beispiel… 😉