Happy Birthday Dr.!

Der Dr. ist jetzt 38., der alte Sack.
Zur Feier seines Geburtstags veranstaltet der Nürburgring extra ein Qualifikationsrennen für die 24H.
Nicht schlecht.

Er hat von mir ein
TopGear-Buch,
ein Buch von Henryk M. Broder, den wir beide sehr schhätzen,
einen englischen Kriegs-Thriller,
das Hörbuch „Mein Jahr in der Eifel“,
Fahrradputzbürsten,
sein englisches Lavendel-Duschgel, das ich ihm immer kaufe,
einen Martini-Alfa155 DTM-Ausführung als Anstecknadel,
und einen
einen Baggerfahr-Workshop
bekommen.

Um seinen Teller habe ich lauter kleine Autos dekoriert und er hat einen
Schoko-Nürburgring-Kuchen bekommen, von dem er
Antoniusbuche bis Start-Ziel und ich Start-Ziel  bis Michael-Schumacher-S
gefrühstückt haben.

Kein schlechter Start ins neue Lebensjahr.
Möge das so weiter gehen!

 

 

Im Bett mit the Stig

Als ich im Frühjahr in London war, habe ich mir eine ganze Reihe Autobücher mitgebracht.
Da ich sie bei Oxfam gekauft habe, konnte ich mit meiner Obsession sogar noch ein gutes Werk tun.

Jetzt, im Sommer, habe ich mehr Zeit zu lesen.
Meine aktuelle Lektüre ist von Ben Collins, dem Rennfahrer, der eine Reihe von Jahren im Anzug des Stick bei TopGear gesteckt hat.

Es ist eine Biographie, er beschreibt seinen Werdegang als Rennfahrer, wie er zu TopGear kam und immer wieder gibt es Zwischenblenden aus seinem Leben bei der Army.

Leider ist das Buch stellenweise etwas langatmig für meinen Geschmack.
Dennoch werde ich heute Abend wieder mit the Stig ins Bett gehen.
Sollte einer meiner geneigten Leser das Buch haben wollen, wenn ich es durch habe, möge sie/er es mich wissen lassen.

Dann machen wir aus „The man in the white suit“ einen Wanderpokal.
Ansonsten geht es zurück zu Oxfam, allerdings in eine deutsche Filiale und kann einen weiteren Autofreund beglücken und gleichzeitig Geld sammeln, für Projekte gegen den Hunger in der Welt.

 

 

In Bed with TopGear

Bei meinem Londonbesuch neulich brauchte ich einen Cappucino in der Shoppingpause. Während ich in der Marks&Spencer Coffeebar wartete, fiel mein Blick auf die Zeitschriften und so entdeckte ich das TopGear Magazin.

Die Sendung mag ich und schnell stand fest, die Zeitung will ich.

Der SLS auf dem Cover hat seinen Teil zur Kaufentscheidung beigetragen. ( Ich liebe seinen Sound. Wenn ich bei Mercedes vor ihm stehe, kann ich nicht normal atmen vor Begehren… der Preis ist, selbst gebraucht, für mich unerschwinglich, aber auf der Zeitung kann ich ihn mir leisten).

Was für ein Unterschied zu den deutschen Automagazin-Schwestern!

Wertige Aufmachung, sehr ansprechende Fotos, wenig Tech-talk (wer Zahlenkolonnen will, findet diese seitenweise ganz hinten im Heft).

Dazu der aus der Sendung bekannte schwarze Humor. Obwohl die Fahrzeugvorstellungen in weiten Teilen auf technische Details verzichten, fühlt man sich gut informiert.

Die Artikel entsprechen weniger ihren drögen deutschen Pendants, sondern sind eher wie Erlebnisberichte aufgemacht.

Zum SLS lautet die Überschrift „Who is Sunday Jonathan?“ Beschrieben wird eine Fahrt zu AMG. Diese Unterschrift, die, wie sich später herausstellt, völlig anders lautet, hat der Verfasser auf der Motorplakette des SLS gefunden und nun macht er sich auf, den Mann kennen zu lernen, der den Motor in seinem Fahrzeug gebaut hat. Ganz nebenbei wird der Mercedes vorgestellt. Aber eben charmanter als die Deutschen Autojournalisten es tun würden: „I love it, not like you love a Porsche GT3, but more warmly and openly“

Seufz!

In England kostet die Zeitschrift 3,99 Pfund. Für 89 Pfund kommt das Abo nach Deutschland.

Liebes Christkind, ja, ich weiß, die Liste ist schon wieder viel zu lang, aber bitte leg mir doch TopGear ins Bett!

TopGear Mag 005