Schmecken grüne Porsches anders?

Uff!
Weihnachten überlebt.
Gestern war ich auf einer sehr schönen Weihnachts-Ausklang-Party bei Freunden.
Immer eine sehr witzige, intelligente Runde, die sich dort zusammenfindet.

Zur Erbauung bin ich mit dem Porsche hingefahren.
Da meine Freunde im Radio arbeiten, sind auf den Parties immer auch viele Medienleute und die Sprache kam auf mein Porsche-Blog.
In diesem Zusammenhang auch auf meine Porschekekse.

Mein Freund Bastian stellte die Hypothese auf, dass grüne Keksporsches anders schmecken, daraufhin konnten sich einige daran erinnern, dass angeblich Gummiebärchen nur unterschiedliche Farben, nicht jedoch Geschmäcker haben sollen.
Wir haben es dann gleich überprüft, ist nicht so.
Forschung im Dienst der Wissenschaft…

Für mich war das Ganze neben einer netten Einladung auch eine große Herausforderung.
Ich arbeite hart daran, meine Porsche-Paranoia in den Griff zu kriegen.
Im Video sind meine Ängste, die ich dabei auszustehen habe, deutlich dokumentiert.
Und auch mein traditionelles Weihnachtsgeschenk, ein Kalender mit wenig bekleideten Sportlern… 🙂

Frohes Fest!

Letztes Jahr Weihanchten war ich zum ersten Mal in meinem Leben alleine.
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Am 24.12. ging ich in der Eifel spazieren und hatte die Kamera dabei.
Die Bauern dort decken die Silageberge gerne mit Plane ab, die sie dann mit Reifen beschweren.
Damals habe ich diesen ungewönlichen „Adventskranz“ fotografiert, mit meinem Geburtsjahr drauf.

Auch wenn man mit Weihnachten wenig am Hut hat, können diese Tage für alleinstehende Menschen zur Herausforderung werden und ich hatte damals ganz schön Angst davor.
Zum Glück waren die Feiertage dank einer ganzen Reihe netter Einladungen viel schöner als ich es zu träumen gewagt hatte.

Dieses Jahr brachte mir meinen großen Traum, den Porsche.
Und mit ihm kam eine neue Liebe in mein Leben, der Dr.
Als der Dr. und ich ein ganz frisches Paar waren, hat er mir bei einem Porschetreffen im Meilenwerk die Porscheplätzchenformen gekauft.
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Und irgendwie sind dieses Jahr meine Weihnachtsfotos farbiger…
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Ich wünsche ganz besonders den porschelosen Singles, die mein Porsche-Blog lesen fröhliche Weihnachten!
Und allen anderen natürlich auch!

Baby, it´s cold outside

Die Zeichen mehren sich, der Winter ist im Anmarsch.
Gestern war die Nordschleife zum letzten Mal in diesem Jahr für Touristenfahrten geöffnet.
In der Zeitung stand heute Morgen, dass in der zweiten Wochenhälfte Schneefälle denkbar sind.

Der schwarze Prinz ist gerüstet.
Zwar hat er noch immer keine Winterschuhe, aber seine warme Mütze weiß er im kalten Eifelwind durchaus zu schätzen…
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Alle Sommerfahrer im Bekanntenkreis motten ein, aber in mir tobt noch immer ein innerer Krieg.
Monatelang nicht fahren?
Tausende Euro für Winterräder ausgeben?
Salzschäden, Standschäden, … Nervenschäden!

Die Tatsache, dass ich mich im Porsche-Blog wieder solchen Luxusproblemen hingeben kann, ist auf jeden Fall ein gutes Zeichen!
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Und genug Fahrpraxis im Winter hab ich auch… 😉

11.11.

Einen Tag nach meinem Geburtstag erwacht immer der Hoppeditz.
Einen Tag nach meinem Geburtstag wird hier immer wild gefeiert und geschunkelt.
So gerne ich feiere, (den Schunkel-Reflex besitze ich als echte Rheinländerin natürlich auch), so wenig ist mir danach zumute.

Es ist erst der erste Tag der Woche, ich bin erst seit einem Tag im neuen Lebensjahr unterwegs, aber ich bin schon verdammt nah dran, an „Es kann nur noch besser werden“.
Zu allem Überfluss ist auch noch mein Kater schlecht dran und macht mir Sorgen.
Morgen bringe ich ihn zum Tierarzt.

Ich halte Krankenwache und im Fernsehen läuft eine Karnevals-Liedersendung.
„Mahatma Glück
Mahatma Pech
Mahatma Ghandi“ singt Bernd Stelter. Wie kommt man auf so einen Text?
Oh Mann.

Ghandi hat gesagt, „Reich wird man erst durch die Dinge, die man nicht begehrt“
Ein interressantes Zitat für ein Porsche-Blog.
Momentan begehre ich gar keine Dinge, ich begehre das
„Alles ist gut-Gefühl“.

Her damit!
Ich bin nicht gut, im Nicht-Begehren.

Das Grid-Girl und der gemeine Porschefahrer

Samstagabend.
Kurz bevor ich mich für die Party in mein kleines Schwarzes stürze, sagt der Dr., mein Porsche-Blog habe sicher mehr Erfolg, wenn ich eher wie eine Dame aus der Bekanntschaft aussehen würde.

Aus zwei Gründen bin ich mehr als verwundert:
1. Mich sieht beim Schreiben ja nun wirklich niemand. Wie ich aussehe, ist vermutlich ziemlich egal.
2. Besagte Dame ist vom Styling her Volltussi. Plastiknägel mit Glitzerdeko, so viel Haarspary im Haar, dass die Frisur wie betoniert aussieht, alles irgendwie zu bemüht. Aber in den Augen des Dr. offenbar der Prototyp einer attraktiven Frau.

Die komischen Vorlieben des Dr. kann ich mir durch seine Herkunft erklären.
Die Damen in seiner Heimat stylen sich anders als meine Peer-group.
Aber unser Gespräch hat mich schon nachdenklich gemacht.
Ist Tussi für Männer das Non plus ultra?

Offenbar nicht für alle.
In diesem Video fällt ein Grid-Girl  vor einem Porsche in Ohnmacht.
Zum Glück stürzen sofort reihenweise Männer zu ihrer Hilfe.

Der Porschefahrer hat jedoch nur eine einzige Sorge:
er empört sich auf Niederländisch, sie sei direkt auf seinem Auto in Ohnmacht gefallen, und man möge unbedingt prüfen, ob sein Wagen ok sei.
Aus moralischer Sicht fragwürdig.

Eins jedoch eint mich mit diesem Misogynisten.
Wir lieben Porsche und finden Tussis verzichtbar…

Der Porsche und die Liebe

Porsche statt Mann?
Das „No man, no cry-Konzept“ ist zweifellos interessant.
Stößt jedoch schnell an seine Grenze.
Für einen Lebenspartner ist der Carrera dann doch etwas zu schweigsam und er fährt zwar, wohin ich will, aber irgendwie passt er so schlecht neben mich auf die Couch, wenn mir nach Kuscheln ist.

Auf der anderen Seite ist er ausgesprochen sexy,
gut gebaut und ihn flott zu fahren ist durchaus ein sinnliches Vergnügen.

Aber ich habe einen Hang zum Luxus.
Warum Porsche oder Mann, wenn das Leben einem vielleicht sogar beides gibt?
Muss es der solvente Turbo-Fahrer sein, von dem die Forumsherren mir angedichtet haben, ich würde ihn suchen?

Nein.
Ich bin schon froh, wenn er frei von finanziellen Notständen ist und keinen fiesen Panamera oder Cayenne fährt… 😉
Wichtiger als Knete und Karre sind mir tatsächlich andere Dinge bei der Partnerwahl.

Und wie das Leben so spielt, wurde ein Mann in letzter Zeit zunehmend unverzichtbarer.
Fährt er Porsche?
Ja und das ist ein großes Glück, denn so haben wir uns kennen gelernt.

Bricht jetzt irgendwo in der Welt das Herz eines solventen Turbo-Fahrers, der heimlich in mich verliebt ist?
Vermutlich ebenso wenig, wie der Porsche jemals mein Partnerersatz war.

Und wenn doch…?
Manchmal, wenn mein eigener Porschefahrer mich unglücklich macht, träume ich von ihm.
Dem perfekten Mann.
Der sagt natürlich IMMER genau das Richtige.

Aber das hier ist ein Porsche-Blog und kein Märchen.
Hier stehen die Prinzen in der Garage und die menschlichen Männer liegen mit auf der Couch.