Lamborghini Murciélado Schwanzus Longus

Der Dr. und ich waren in Düsseldorf und hatten uns den Samstagvormittag über erfolgreich durch eine Liste von Erledigungen gearbeitet.
Es war ein sonniger Herbsttag und am Ende der Erledigungen stand ein Besuch bei Sattgrün im Hafen.

Rheinturm

Müde vom fleißigen Vormittag und dem leckeren Essen wankten wir dem Auto entgegen, das wir unter dem Rheinturm geparkt hatten.
Da kam er um die Ecke.
Ein knackig gelber Murciélago.

Das ist Spanisch und bedeutet: „Meine Hoden sind so groß, wie die eines Stiers.“
Der Fahrer gab sich Mühe, hörbar aus der Kurve heraus zu beschleunigen.
Ich: „Geil.“
Der Dr. kopfschüttelnd: „Pubertär.“

Mein Porsche ist im Vergleich dazu ein sehr unauffälliges Fahrzeug.
Sollte ich durch eine eigenartige Wendung des Schicksals zu Unmengen an Geld kommen, wäre ich aber sehr bereit, ordentlich Spaß mit einer ganzen Reihe an *******verlängerungen zu haben.

In einer vernünftigen Demokratie sind auch Frauen aufgefordert, automobile Potenzdemonstrationen durch die Straßen zu bewegen.
Her mit dem Schlüssel!

Dann mach ichs mir halt selbst! – Protopypenbau für Moses

Ich bin es leid, dass Mops Moses nicht im Porsche mitfahren kann.
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Schließlich will ein junger Wilder wie er nicht immer mit der C-Klasse fahren.
Und ich auch nicht.

An dieser Stelle habe ich ja bereits einiges über meine Versuche zu diesem Thema berichtet.
Anrufe im Porschezentrum Düsseldorf und Dortmund ergaben, dass man nicht ohne Probleme den Beifarersitz ausbauen kann (Da gibt es angeblich Theater mit dem Airbag…)

Außer dem Vorschlag, sich einen Cayenne oder Macan zu kaufen, (würg, nur über meine Leiche!!!), fiel den Herren von der Technik aber auch nix ein.
Skandalös, Porsche bietet jede Menge Krempel an, aber keine Hundebox, die in den Elfer passt.

Aber zum Glück gibt es Tino, nicht nur ein charmanter, rasend gut aussehender Mann, sondern auch noch Architekt und Produktentwickler.
Und Freund der Familie.
Der kommt heute.

Dann kriegt Moses eine Transportkiste auf seinen Mopsleib und in Mamas Porsche maßgeschneidert.
Wenn die Prototypenentwicklung abgeschlossen ist, präsentieren wir das Produkt der Weltöffentlichkeit.

Aber heute kriechen der Designer und ich erst einmal mit dem Maßband durch den Elfer.

 

Porschefahrer eben…

BoxsterfahrerInnen sind eine schlimme Plage.
Trifft man sie alleine, sind diese „Der Boxster ist der bessere Elfer“-Schwafeleien ja schon schwer genug zu ergtragen.
Richtig übel wird es, wenn sie sich gegenseitig auch noch in ihrem Wahn anstacheln.

Fassungslos musste ich heute mit anhören, wie meine Freundin und der Dr. mit ihren kläglichen Kleinporsches angaben: „Kommt besser um die Kurve als jeder Elfer…“.
Gähn.

Da lob ich mir die Carrera-Fahrer!
Wir haben ein Auto, das so astrein ist, dass sich jegliche Angeberei erübrigt.
Der Wagen ist statement genug, nicht nötig viele Worte zu machen.
Und wir haben ein Auge für Formen!

Schreibt Jim.
Mein Porschefreund, mit dem ich Badbilder ausgetauscht habe.
Und siehe da, nicht nur bei der Wahl des Porsches herrscht harmonische Übereinstimmung, auch Armatur, Waschbecken und Drückertaste sind bei Elferfahrer wie Elferfahrerin übereinstimmend.

Wir sind es, die wissen, welche Form gut ist 😉