24h Qualifying der Sonntag

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Die können das fast so gut wie mein Porschebruder.

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Das farblich abgestimmte Grill-Design hat mir gut gefallen.

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Das schnelle Bärchen, noch nicht abgenabelt.

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Gut gedehnt ist halb gewonnen.

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Wer seinen Audi liebt…

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One for the road.

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Kurz vor dem Start, nur noch die Fahrer und die Männer mit den Kästchen dürfen in der Startaufstellung sein.

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Nach getaner Arbeit ganz allein. Alle sind weg…

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…und fahren die nächsten sechs Stunden schnell im Kreis.

Born this way

So!
Der Beweis ist erbracht.
Gott will nicht, dass ich Auto wasche.
Seit ich das gemacht habe, fühle ich mich krank: Ohrenschmerzen, Schnupfen, Müdigkeit…
Also: Finger weg von Waschanlagen!
Die bekommen mir nicht.

Während ich schwächlich herum  lag, haben der Dr. und ich über gute Hintergründe für Porschefotos gesprochen.
Dabei wurde wieder einmal schmerzlich deutlich, dass wir einen unterschiedlichen Geschmack haben.
Ich: Der Rhein, eine schöne Allee, schicke Architektur.
Er: Olle Zechengebäude, das Rheinufer bei Köln (!!!) und andere Dinge, die für mich eher Albtraum als porschekompatibel sind.

Er ist einer der Menschen, denen man Halden und abgewrackte Fabriken im Ruhrgebiet als „Industriekultur“ verkaufen kann.
Damit braucht mir niemand zu  kommen, schon gar nicht in Zusammenhang mit meinem wunderschönen Porsche.

Er hat auch in so ziemlich allen anderen Dingen einen anderen Geschmack als ich.
Er mag bunte Autos, Audi, hat einen Boxster, einen Hang zur Working-class Ästhetik, bei mir sind die Autos schon immer schwarz, und meine erste große Liebe hat mir, bereits bevor ich volljährig wurde, vorgeworfen, ich hätte ein „Scheiß-elitäres Denken“.

Aber als gute Rheinländerin weiß ich, „Jeder Jeck ist anders“.
Und „Et hätt noch immer jot jegange.“
Wir finden schon noch den passenden Hintergrund für unsere Fotos.

Es sollen nämlich schwer romantische Fotos werden.
Unsere beiden Porsches!
Sie haben uns zusammen gebracht und unsere Kaufentscheidung damals hat, bevor wir wussten, dass es den anderen nur wenige Kilometer von uns entfernt gibt, die Weichen richtig gestellt.

Porsche Sports Cup

Nach Tagen der Porscheabstinenz bin ich aus der Eifel an den Rhein gefahren, um mir das schwarze Baby zu holen.

Kurz stand zur Diskussion, zum Porsche Sports Cup mit einem Freund mitzufahren, aber meine Seele erklärt dies für undenkbar. Ich will endlich wieder selber fahren. Und zwar meinen eigenen Porsche.

Der Freund kommt also auf den Beifahrersitz, sein Porsche wandert den Tag über in meine Garage. Und ab auf die Bahn.

Hier findet offenbar ein Treffen der Audifahrer statt. Sie haben sich verabredet, um sehr langsam auf der linken Spur zwischen meinen beiden Wohnsitzen zu fahren.
Eine lustige Art, den Samstagmorgen zu verbringen…

Der Parkplatz am Ring ist verblüffend leer, so dass ich den Porsche in die vorderste Reihe stellen kann. Zuerst geht es ins Fahrerlager.

Ich bade in Porschemodellen, die meisten im Renntrimm. Wie im Rausch fotografiere ich verschiedene Details. Die Regentropfen auf dem Lack sehen wunderschön aus. Boxen und Boxengasse sind offen.

Die Temperaturen sind eher aprilartig als Wonnemonat, und auf der Tribüne zeigt die Hocheifel, dass sie aus Regenschauern und Wind auch im Mai gefühlte 2 Grad zaubern kann.
Den Umstand, dass meine Ausbeute an gelungenen Mitziehern so gering ausfällt, werde ich dem Wetter in die Schuhe schieben!

Aber die Stimmung ist allgemein gut und ich habe das Gefühl, als seien hier Enthusiasten unter sich.

Mit gut gefüllter Speicherkarte (und mal wieder geleertem Akku, zum nächsten Rennen geht es nur noch mit zwei Akkus…) geht es zurück. Den schönsten Teil der Strecke bis zu meinem Haus blockiert wieder ein Audi. Was ist bloß mit denen los?
Sein häßliches Heck kann ich mir in aller Ruhe ansehen, besonders vor Kurven bremst der Fahrer auf gefühlte 20 kmh ab. Ich bin sicher, auch ein fieser Q3 kann schneller…

Dafür macht die Rückfahrt über die Autobahn Spaß.
Fünf oder sechs mal spielen der Fahrer eins weißen Mazdas und ich abwechselnd „Überholen“. Immer wieder ziehen wir am anderen vorbei und gehen dann nach rechts rüber. Ich gönne ihm den prächtigen Anblick meines Hinterteils und blase ihm den Sound meines Motors um die Ohren.

Irgenwann sitzen sowohl im weißen, als auch im schwarzen Fahrzeug zwei lachende Personen, als ich auf gleiche Höhe mit ihm ziehe.

Nach einem solchen Tag fühlt man sich innerlich satt. Aber der nächste Porschehunger kommt bestimmt…

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Porsche Sports Cup2013 083Porsche Sports Cup2013 288

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