Kennenlerntag

Heute vor einem Jahr war Ostern.
Und der Dr. und ich haben uns zum ersten Mal getroffen.
Wir hatten ca. eine Woche lang hin und her gemailt, festgestellt, dass wir beide nur 15 Minuten voneinander entfernt wohnen und beide Porschefans sind.

Er hatte den Vorschlag gemacht, mal einen Kaffee zusammen trinken zu gehen.
Das haben wir dann getan.
Vorher war ich noch auf einem Osterbrunch bei den Wuppertaler Jungs und alle waren aufgeregt wegen meines „Date mit dem Porschefahrer“.

Dabei war es gar kein Date.
Und die kommenden acht Wochen waren wir auch reine Porschekumpels.
(Jaaaa, wir waren nicht besonders schnell, als es darum ging, zu merken, dass wir uns verliebt haben, da halfen auch die schnellen Sportwagen nicht.)
Irgendwie fand ich es immer schade, wenn unsere Treffen zuende gingen, und habe mich dabei ertappt, dass ich ihn am liebsten am nächsten Abend schon wieder gesehen hätte…

Zum Kennenlerntag habe ich ein super SLS-Modell bekommen.
SLS
Das Prachtstück steht jetzt vor meinem Flügeltürer-Poster von Ute und Markus im Arbeitszimmer.

Ich habe ihm einen Wechselsack geschenkt.
Nein, das hat nichts mit Testikelschrumpfung zu tun, so etwas brauchen Fotografen.
Und eine Butterbrotsdose für den Nachtdienst.
Natürlich mit Auto drauf….

Vor einem Jahr sind wir nach dem Treffen noch getrennt nach hause gefahren.
Er im geschlossenen Boxster, ich in der C-Klasse, den Elfer hatte ich zwar schon gekauft, aber noch nicht abgeholt.
Heute war es warm und sonnig, und wir sind zusammen nach hause gefahren.
Im offenen Boxster.

No Party today…

Vor  anderthalb Stunden hat der Dr. sich Richtung Nachtdienst im Krankenhaus verabschiedet.
Auch ich habe einen Patienten.
Mein armer Kater hat heute einen vereiterten Zahn aus dem Kiefer operiert bekommen.

Im völlig überheizten Wohnzimmer
(„Halten sie ihn warm!“ hatte der Tierarzt gesagt)
verbringe ich also meinen Freitagabend, das frisch operierte Tier hütend.
Heute Vormittag, während er in der Tierklinik lag, waren der Dr. und ich zur Ablenkung im Porschezentrum Düsseldorf.

Er brauchte den neuen Schalter für seine Warnblinkanlage und mich muss man nicht lange überreden, wenn es darum geht, ins PZ zu fahren.
Da ich Aufmunterung brauchte, am OP-Tag, trug ich eins meiner Lieblings-T-shirts.
Quer über der Oberweite prangt das Bild eines Flügeltürers von Rowe-Racing.

Ich hatte es im Sommer bei einer Veranstaltung am Nürburgring gekauft.
Offenbar wirkt Frau mit einem solchen Shirt wie eine ernsthafte Porscheinteressntin.
Mehrfach kamen Verkäufer auf mich zu und fragten, ob sie helfen könnten.
Aber ich habe ja schon was ich wollte, der Carrera ist in meiner Garage, heute brauchte ich nur etwas, was mich für einige Momente die Katersorgen vergessen ließ.

Übrigens, wer wie ich heute einen ruhigen Abend vor dem Rechner verbringt, kann gerne mal auf der Gesichtsbuchseite dieses Blogs vorbei schauen,
da gibt es mich nämlich auch 😉

Herzlichen Glückwunsch Frau Rehfeld! – Congrats Mrs. Rehfeld!

Ich bin hingerissen!
Von Roland Rehfeld!
Wer das ist?
Ein Fahrer bei ROWE-Racing.

Und warum?
Auf deren Homepage werden alle Fahrer mit kurzen Steckbriefen vorgestellt.
Herr Rehfeld gibt als größten persönlichen Erfolg an:
„Meine Frau“

Wie rührend!
Wer hätte gedacht, dass so viel Romantik auf der Homepage eines Rennstalls zu finden ist?
Süß!

I am smitten with Roland Rehfeld.
Roland Refeld is a driver with ROWE-Racing.

What is so special about him?
The team`s drivers are introduced via profiles.
Asked for his biggest personal success,
Mr. Rehfeld answers: „My wife“

How touching!
Who would have expected to find so much romance in a place like that?
Sweet!