Sein erster OGP – ein junger Mann im Glück

Er ist 14 Jahre alt und Autofan.
Ich habe ihn kennengelernt, weil er der Sohn einer Mopsfreundin ist, und eingesprungen war, als ich ganz dringend einen Mopssitter brauchte.
Ein superlieber, bescheidener Junge, der familiär schwere Zeiten hinter sich hat.

Dieses Jahr hatte er Pech mit seinen Sommerferien, in der Woche, in der er mit seinen Eltern wegfahren sollte, wurde er krank und lag im Krankenhaus statt den ersten Flug seines Lebens anzutreten.
Und er hätte tolle Ferienerlebnisse absolut verdient…

Als ich ihm gerade erzählt habe, dass er übermorgen mitfahren darf, in die Eifel, und ich mit ihm zum OGP gehen werde, war er überwältigt.
Es ist herzerwärmend, wie er sich gefreut hat!
Der Ausflug ist für ihn eine große Sache.

Toll zu sehen, dass wie glücklich er ist.
Und eine Ehre für mich, einem jungen Autofan das Fahrerlager und die schöne Veranstaltung zu zeigen.

Super-Marius

Meinen Freund Marius und den Carrera verbindet eine lange Freundschaft.
Er war damals bei der Probefahrt dabei und riet mir zum Kauf.
Wir haben ihn auch zusammen abgeholt.

Und jetzt hat Marius das Bollern beseitigt.
Wir saßen im Porsche und ich erwähnte das Geräusch.
Mit einem gezielten Griff unter den Beifahrersitz konnte er das schadhafte Bauteil identifizieren:
Dose
Eine vergessene Dose Mopsfutter.

Lieber Mari, Du bist mein Held!
Technik-Genie und Porscheretter 🙂

Was bollert da??

Das Bollern war schon eine Weile da.
Es kam von vorne im Elfer.
Ich dachte, dass das eine Packung Getränke ist, die ich noch im Kofferraum habe.
Heute habe ich meinen letzten Kunden vor dem Urlaub besucht.

Vorher wollte ich endlich dieses Wasser-6-Pack aus dem Kofferraum holen.
Also schnell noch den Deckel auf.
Da war nichts!
Das Bollern waren keine Getränke!
Oh Gott!!

Was ist das?
Es bollert nicht die ganze Zeit. Aber immer mal wieder.
Und es fühlt sich an, als würde etwas Schweres verrutschen.
Ansonsten fährt er unauffällig.

Diagnose?

Männersache

Neulich fing es mit einem Artikel an, in dem stand, dass Frauen besonders gerne Opel Adam, Fiat 500 und Mini fahren.
Da habe ich mich schon gefragt, was mit den Frauen los ist.
Alles nette Autos, aber auch alles winzige Kisten.

Vor drei Jahren bin ich mal einen Mini zur Probe gefahren.
Man hatte mich noch gewarnt, er sei hochmotorisiert und ich solle vorsichtig sein.
Was war? Er war laut, er war rappellig und er war auch nicht sonderlich flott.
Durchgefallen.

Über Opel und Fiat-Winzlinge brauchen wir gar nicht zu sprechen.

Heute blättere ich gelangweilt durch diese Umsonst-Zeitung, die man uns trotz Aufklebers am Briefkasten  immer wieder aufdrängt.
Und was steht da über dem einzig interessanten Thema, einem Bericht über den OGP?

„Männersache“!

Ich glaube, ich bin im falschen Körper geboren.

Was denkt das Internet da eigentlich?

Schlimm genug, dass ich das Parkplatzschl*mpen-Ding nicht mehr los werde.
Da sucht jemand regelmäßig nach Parkplatzschl*mpen-Blog und landet bei mir.
Nun leitet das blöde Internet auch noch „Schnitten-Schlitten“-Suchende hier her!

Klar, der Elfer ist zweifellos in der Lage Menschen anzuziehen.
In der Regel gucken ihm aber mehr männliche Schnitten (Schnitter?) hinterher als sexy Damen.
Die Fahrzeughalterin und Blogschreiberin kann eindeutig nicht gemeint sein.
Ich habe, schnittentechnisch, schon ein H-Kennzeichen und bilde mir auch nicht ein, davon durch Sportwagengebrauch ablenken zu können.

Wie auch immer.
Mein Siegener Kunde reklamierte neulich, dass ich immer im Mercedes komme.
Also stelle ich den Superschlitten die Tage bei Köln in den Stau und zeige ihm dann das schöne Siegerland.
Berge kann er ja.

Sinnlichkeit

Das Wetter ist herrlich, es war kein Mops zu transportieren, und der Kunde war weit genug weg, dass ich keine Kurzstrecke fahren musste.
Klarer Fall, der Porsche war dran.
Ach, dieses schöne Startgeräusch…!

Auf der Hinfahrt muss ich wohl versehentlich etwas mehr Gas gegeben haben, auf jeden Fall war ich viel zu früh angekommen.
Nicht schlimm, in der Nähe ist ein Ikea-Haus und ich war schon Jahre nicht mehr da gewesen (was man durchaus als Segen bezeichnen kann).

Ich wollte nur Kerzen kaufen und meine Wahl fiel auf: „Sinnlig“, eine Duftkerze im Glas.
Sie erinnerte mich irgendwie an die Riech-Bleistifte, die es gab als ich 14 war.
Das muss ja auch ein sehr eigenartiger Job sein, sich deutsche Worte auszudenken, die schwedisch klingen und sie dann Einrichtungsgegenständen zu geben…

Wie dem auch sei, „Sinnlig“ wurde in den Elfer verfrachtet und ich parkte den Porsche so, dass ich ihn während der Sitzung gut aus dem Fenster des Kunden überwachen konnte.
Wie gesagt, das Wetter war sonnig.

Schwarzer Porsche in der Sonne.
Warm.
Geruchskerze.

Als ich wieder einstieg war der ganze schöne Porschgeruch weg!
Er roch nach Beeren!!
Oh Gott.
Der Rückweg ging noch schneller als die beschwingte Hinfahrt, das Ikea-Ding musste raus!

Ich hoffe nur, dass der Geruch wieder verschwindet.
Ein Carrera darf nicht wie ein Teenie-Zimmer riechen.
Betet für mich!

Wehe, wenn Wünsche wahr werden…

Hatte ich mich etwa über zuviel Arbeit beklagt?!
Das muss wohl jemand gehört haben, und prompt haben Kunden erdrutschartig Termine abgesagt.
Da kippt man dann übergangslos von der Überarbeitung in die Existenzangst.

In meiner Sorge habe ich schon ausgerechnet, wie lange ich vom Erlös des Porscheverkaufs leben könnte.
Gut, ich neige dazu, mir zu viel Sorgen zu machen, hoffen wir der Tag meiner völligen Verarmung ist noch abzuwenden.

Zeit zum Porschefahren werde ich nun mehr haben, als mir lieb ist.
Geld für unnötige Touren nicht.
Da müssen einem dann die kleinen Freuden reichen.
So wie dieser schöne Decal auf einem Carrera aus Köln:

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Eigentlich bin ich ja kein Freund von Aufklebern auf dem Porsche, aber das fand ich doch charmant.

Kack on the Lack

Wir sind wieder zuhause.
London war wunderbar, wir wissen jetzt, dass wir im Urlaub harmonieren.
Es war schön mit dem Doktor!
Leider streckt der Alltag seine klebrigen Finger wieder in unsere Richtung aus, ich bin nur zwei Tage zuhause, und dann wieder drei Tage beruflich weg.

Die Waschmaschine läuft und die Seele wandert immer wieder zurück nach GB…

Gestern saßen wir im oberen Stockwerk eines roten Busses und fuhren, wie man angesichts der hohen Porschedichte erkennen kann, durchs reiche Kensington.
Aber auch hier ist das Leben der Porschefahrer nicht immer schön…
Kensington

Drei Jahre Porsche

Es steht in meinem Kalender,
der Dr. kennt das Datum auswendig und Marius, der Freund, der mich bei Kaufentscheidung und Abholung begleitet hat, hat heute das Foto von damals an meine Pinwand gepostet.

Am 13.4. 2013 habe ich meinen Porsche bekommen.
Mein erste Fahrt ging stilecht gleich zum Brünnchen, VLN gucken, glaube ich.
Der Dr., damals ein recht neuer Bekannter, musste ihn auch bewundern.

Auch wenn ich inzwischen mopsbedingt öfter gezwungen bin, den Kombi zu nehmen,
liebe ich meinen wunderschönen Carrera noch immer wie am ersten Tag.
Zum Glück bin ich nicht mehr ganz so aufgeregt…
Mögen wir noch viele glücklicher gemeinsame Jahre haben!

 

Der Dr und der Elfer und viele Autogespräche

Nicht nur der Dr. hatte heute einen runden Geburtstag.
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Der Elfer irgendwie auch.
100.000 Km.

Genau als ich am Restaurant anhielt, wo der Dr. und ich essen gehen wollten.
Schon ganz schön viel, ich fühle mich etwas beklommen…

Der Elfer war heute überall Anlass für nette Gespräche.
Bei dem jungen Kunden, den ich mitnahm, der noch nie im Porsche mitgefahren ist, bei einer Dame vor dem DM, mit der ich auf dem Parkplatz über Autos ins Gespräch kam, und bei dem jungen Inhaber des veganen Mexikaners, der es lustig fand, als ich das Auto vorne aufklappte.

Happy Birthday Dr. und happy 100.000 meine schwarze Schönheit!