Nerventonikum Carrera

Die Dienstreise nimmt gefühlt kein Ende.
Die Kunden sind träge, und obwohl die Kulisse zauberhaft ist, möchte ich zu meinen Lieben nach hause.
Ich war zuviel weg, in den letzten Wochen.

Heute Nachmittag hatte ich den Papp richtig satt.
Zum Glück besann ich mich der eindringlichen Worte meiner Porschefreunde, der Harz sei ein gutes Porsche-Revier.
Nach dem Essen schnappe ich mir meinen Kollegen und wir steigen in die schwarze Schönheit.

Sobald wir Wernigerode hinter uns gelassen haben, kommt eine schöne Waldstrecke.
Viele Kurven, alte Bäume, ein mäandernder Bach zu unserer Rechten.
Mit jedem Kilometer wird der Kopf freier und das Herz leichter.
Auf dem Rückweg führt das Navi uns auf die Autobahn, und ich lasse ihn losfliegen.

Mein Kollege attestiert ihm ein „sonores Brummen“, wir lauschen, er brummt, mit knapp 200 ist die Fahrt schneller vorbei, als es dem Kollegen lieb ist.
Und ich hab wieder Kraft für den nächsten Tag.
Porsche gut, alles gut.

Harzreise

Ich muss schon wieder auf eine Dienstreise.
In den Harz.
Vier Stunden Fahrt, vorausgesetzt es gibt keinen Stau.
Jetzt bin ich hin- und hergerissen, den Elfer zu nehmen.

Pro:
Acht bis zehn Stunden im Porsche auf Hin- und Rückweg.
Contra:
Keine Ahnung, wie sicher er da parken kann und viele Kilometer auf der Uhr.

Was für ein bescheuertes Luxusproblem!
Ich nehm ihn.
Yolo!!