Ich fühl mich heut so midlife-crisis

Zwischen zwei Dienstreisen habe ich am Freitag erfahren, dass der Rohrbruch in meinem Haus so groß ist, dass Reparaturen keinen Sinn mehr ergeben.
Sogleich wurde meine Dusche ausgebaut und das WC im Bad stillgelegt.
Ich kriege nun ein neues Bad, in ca. vier Wochen.

Die Nervereien hören irgendwie nicht auf.
Arbeit, Hausstress, Beziehung auch nicht so der Knüller.
Das kann doch nicht alles sein!?

Zeit-online schreibt, dass man statistisch mit Mitte vierzig die Talsohle der Lebenszufriedenheit durchschreitet.
Ich bin also offenbar nicht alleine mit diesem blöden Gefühl.
Vermutlich sollte man froh sein, dass alles nicht noch viel schlimmer ist.
Klappt aber nicht.

Abwarten und Porschefahren.
Oder was macht Frau, damit es talsohlendurchschreitungstechnisch flotter geht?
Wie sehen die PS aus, die man für Durststrecken des Lebens braucht?
Ich nehm morgen früh auf jeden Fall den Elfer für die Dienstreise.

Nicht, weil ich glaube, dass man mit einem Sportwagen schneller aus der Krise kommt, man hat nur mehr Spaß auf der Fahrt durch die Lebensmitte-Tal-der-Alltagsschalheitsgefühle-Warterei-auf-gute-Zeiten.

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