Ich bin dem Teufel begnet

Vor der Arbeit trödele ich noch etwas vor dem Tagungshaus herum.
Eine Taxe steht vor dem Haus.
Sie rollt an, rollt weiter und ist dabei ab-so-lut geräuschlos.
Mein Gesichtsausdruck von Bestürzung und völliger Fassungslosigkeit fällt einem weiteren Gast auf.

Ich stammele: „Sie macht überhaupt kein Geräusch!“
Er erklärt mir, dass es sich um so ein Hybrid-Dings handelt, das die ersten 40 Kilometer ohne Motor fährt, oder irgendwie sowas.
Gespenstisch!

So sehr ich mir die Erleichterung durch solche Fahrzeuge für Menschen, die neben einer Straßen wohnen, vorstellen kann, so unheimlich ist ein solches Auto.
Ohne Sound!
Ohne Seele.

Teufelswerk.

 

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16 Gedanken zu „Ich bin dem Teufel begnet

  1. Bete zu Gott oder wen auch immer das sowas nie einem Boxster widerfährt……..bei nem 11er halte ich das auch für wahrscheinlicher.Deswegen bin ich auch dafür das der Sprit mindestens 5 Eur. / L kostet.Dann hält das Zeugs wenigstens länger für die Zuffis . 🙂

  2. Eigentlich sollte man ein leises Abrollgeräusch der Reifen hören können, bei den E-Autos. Anne, falls du mal irgendwann die Gelegenheit hast, so ein „Teufelwerk“ 😉 Probe zu fahren…nutze diese. Es macht echt Spass und man tut nebenbei noch was für die Umwelt 😉 und das ist doch bestimmt auch in deinem Sinne 🙂

    • Das mit der Umwelt ist erst dann nicht mehr der Fall, wenn wir Strom umwelfreundlich erzeugen.
      Wenn Du am Niederrhein bist, guck Dir mal den Tagebau an. Gruuuuuuselig.

      Abrollgeräusch hab ich auch nicht gehört. Vielleicht Zeit für einen Hörtest… 🙂

      • Garzweiler II …ja die reinste Mondlandschaft, gleich am Niederrhein. Von den erneuerbaren Energien ist mir die Solarenergie am liebsten. Tesla bietet da für seine E-Autos so einiges an. Apropos…es gibt u.a. auch einen Ur-Elfer, mit einen vor Jahren bereits umgerüsteten Elektromotor

  3. ob man damit wirklich was für die umwelt tut ??? ich glaube ja eher nicht. ich sehe berge von alten batterien-nicht zu sprechen von deren herstellung. und wenn man sich vorstellt JEDER würde mit strom sein auto bewegen stellt sich zwangsläufig die frage wo die ganzen akws stehen sollen die selbigen produzieren. aber gut..die politik und die industrie müssen eine neue sau durchs dorf jagen.

  4. Tja…gespenstischer geht es auch auf dem Weg zur Arbeit, wenn man in einer nichtssagenden Stadt am Niederrhein an einer nichtssagenden roten Ampel auf einer nichtssagenden Ausfallstraße zu einer eher doofen Zeit auf einmal einen Tesla Model S und einen Fisker Karma stehen sieht. Irgendwie gruselig – das letzte Mal bin ich als 17-jähriger ein Elektroauto gefahren. Es hatte eine proportionale Steuerung und kam mit gerade 8 Batterieelementen aus, dafür hatte es nur zwei Gänge und eine bescheidene Vmax…Spielzeugauto eben. Da stelle ich mir die Frage, ob die Fernsteuerung auch für einen Tesla von heute oder einen BMW iIrgendwas passt…vielleicht sollte ich das örtliche Tesla-Showroom aufsuchen…

      • Naja, …. ist keine Schickimicki-Stadt, wo irgendwelche Chickeria-Hähnchen in ihrer Bemühung um Coolness ihr Hirn so sehr einfrieren, daß sie sich für den Preis eines guten 911ers ein Elektroauto kaufen. Auf der anderen Rheinseite gibt es aber eben solche Hühner zuhauf.

        Das mit der proportionalen Steuerung ist ein Modellbaubegriff aus längst vergangenen Tagen…ist aber hier Nebensache.

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