Sexobjekt – Sexual Objectification

Gestern hatte ich den Porsche genommen, und noch kurz an der Werkstatt angehalten, um eine Rechnung zu bezahlen.
Der Werkstattchef und ich standen neben der schwarzen Schönheit und sprachen über sie, während um uns herum der normale Werkstattbetrieb weiter lief.

In dieser Zeit kamen drei Männer mit ihren Autos auf den Hof gefahren.
Alle mit Kleinwagen.
Es gibt für mich nur noch eine Steigerung von „unsexier“ als ein Kleinwagenfahrer.
Das ist ein Mann mit Kind (und Kleinwagen…, hahaha!)

Jajajajaja, alles sehr oberflächlich, schon klar.
Aber so ist es nun mal.
Kleine, langsame Autos finde ich immer irgendwie fies.
Ich weiß nicht, warum ich sie bei Männern noch schlimmer finde, als bei Frauen.

Alle diese Männer starrten mich an.
Nicht weil ich selbst so umwerfend wäre.
Sie hätten mich vermutlich keines Blickes gewürdigt, wäre ich nicht die Frau mit dem Porsche gewesen.

Glauben die, ich merke nicht, dass sie starren?
So wird man sexy, ohne gemeint zu sein.
Macht das Spaß?
Eher nicht.

Yesterday I parked the Porsche at the garage to pay my bill.
While chatting with the boss, I was being stared at by several unsexy men, all of them driving small, slowish cars.

They were not exactly staring at me.
They meant the woman with the Porsche.
Did they think, I would not notice their overt staring?

That way you become sexy without being noticed as a person.
The sportscar as a means of sexual objectification.
Is that fun?
Not exactly.

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9 Gedanken zu „Sexobjekt – Sexual Objectification

  1. Sicherlich ist der Sprit zu wertvoll, um ihn mit einem billigen Auto zu verfahren. Aber wenn ich mit meinem alten Rolldach-Twingo unterwegs bin, nehmen mich die Frauen viel mehr wahr, als im Roadster. Und nein, es sind keine mitleidigen Blicke *lach*
    Andererseits versuchte ich mal mit meinem 1. Dienstwagen vor 20 Jahren, einem durchaus gut motorisierten Audi Avant, einen Twingo auf der Autobahn zu überholen. Bei 150 sah ich seine geairbrushte Motorhaube neben mir. Bei 195 immer noch. Dann bog ich wieder auf die rechte Spur zurück, weil er mir von dannen zog. Ich frage mich heute noch, was für ein teuflischer Motor da wohl drin war. Seitdem liebe ich „Kleinwägen“…

    • Willi, Twingo?!
      Wie furchtbar…
      Und wenn er schneller wäre, als jedes andere Auto, diese verspielte, runde Form… fies, fies, fies!
      Für ein junges Mädchen vielleicht. Aber auf gar keinen Fall für einen Mann!

      • Stimmt, wo du es jetzt sagst: es sind meist junge Mädchen, die mich anlächeln.

      • Anne, die Bewunderung durch die jungen Mädchen ist in der Tat schlimm. Es gibt immer so einen starken Luftzug, wenn einem BHs im Dutzend entgegengeworfen werden. Schlecht für den Hexenschuss…

  2. Ich mochte den Ur-Twingo nie… typisches „Frauchen-Auto“, gern in quiietschbunten Farben, mit einer Batterie Plüschtiere im Fenster und als i-Tüpfelchen noch den gemalten Wimpern über den runden Scheinwerferchen.

    Bei Licht betrachtet jedoch ist der erste Twingo ein geniales Auto. Klein, leicht, sparsam, flexibel und einfach unschlagbar minimalistisch. Der einzige Renault der vergangenen 20 Jahre, der dem R4 auch nur annähernd nahe kommt. Und, sozusagen als Karikatur auf den Minimalismus, habe ich in Luxembourg auch schon einen Twingo mit Lederpolstern gesehen… 😉

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