Frühstück mit Anne und Porsche

Erik ist mein ältester Freund.
Wir sind zusammen zur Grundschule gegangen.
Inzwischen wohnt er in München und daher sehen wir uns nicht sehr oft.
Wenn er beruflich in der Nähe zu tun hat, treffen wir uns zum Frühstücken.

Er schickt mir eine Terminerinnerung mit dem Titel „Frühstück mit Anne und Porsche“.
Ich warte draußen auf die beiden, und als sie mich entdecken, haben sie die schwarze Schönheit auch schon gesehen.
Noch bevor wir das Cafe betreten, hat der Besuch probeweise im Porsche gesessen und ihn für gut befunden.

Danach bummeln wir zu dem Hotel, in dem sie abgestiegen sind.
Ich liebe Luxushotels und bekomme daher eine Führung.
Dann geht es an den Ort unserer Kindheit.
Erik faltet seine langen Beine auf dem Beifahrersitz, er ist nach der Grunschule ungeheuer gewachsen, und wir fahren los.

Es ist Ehrensache, dass wir nach einem letzten Gruß an der Ampel den Münchner BMW, mit dem sie gekommen sind, hinter uns lassen.
Irgendwann stehen wir dann zwischen unseren Elternhäusern, die nur ca. 200 Meter auseinander liegen.

Viel hat sich verändert.
Wir sind erwachsen geworden, fahren Traumautos, wohnen in tollen Herbergen und haben Erwachsenensorgen.
Aber irgendwie sind wir beide doch auch ein Stück weit Klassenkameraden geblieben. Mit sehr klaren Erinnerungen  an die super Kindergeburtstage, die unsere Mütter jeweils für uns ausrichteten.

Möge das Leben uns weiterhin so beglückende Eintragungen im Kalender ermöglichen.

Erik, Klaus es ist schön, dass es Euch gibt!

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