Schwarze Magie

Hui war ich gestern entnervt.
Da hilft erfahrungsgemäß entweder eine herzhafte Umarmung, oder aber die Flucht in die Eifel.
Das Nötigste habe ich gestern Abend in eine Tasche geworfen und dann nichts wie in den Porsche und weg.

Er hat seine Magie wieder einmal für mich arbeiten lassen.
Wenn ich in diesem Wagen sitze, bin ich in meiner eigenen kleinen Welt, in der mir keiner kann.
Es läuft die Musik, die ich hören will und ich bin schneller als vermutlich 95% der anderen.
Mir gefällt es, dieses Abhauen können.
Sollte ich einmal verarmen, werde ich als allerletzte Dinge mein Auto und mein Spritgeld aufgeben.

Jetzt bin ich in der Eifel.
Die Sonne scheint, der Porsche steht notdürftig abgedeckt neben dem Haus.
Ich brauche so eine Auto-Kondom-Überziehgarage, sonst machen die Spatzen mir zu viele Haufen auf die schwarze Schönheit.

Heute habe ich die Badesaison eröffnet.
Wunderbar! Ich war ganz alleine im See.
Sauberes, kaltes chlorfreies Süßwasser.
Perfekt.
Als ich tropfend mit dem Fahrrad wieder am Haus ankam, hatte der Eifelwind meine Notabdeckeung zum Teil wieder weggeweht.
Es sah aus, als würde der Porsche-Prinz unter seiner Decke hervorgucken.
Heute Abend habe ich ihm eine schöne Tour über die Landstraßen versprochen.
🙂

4 Gedanken zu „Schwarze Magie

  1. Ohje Anne,

    Plane und Wind…
    wenn ich an die fiesen Scheuerstellen ( durch die“Abdeckung“ ) auf Deinem schönen Porschelack denke…

    Bange Grüße
    Erik

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