Work-life-balance

Dr.  Boxster und ich waren beide fleißig, er hat sich im Krankenhaus die Nacht um die Ohren geschlagen und ich habe meine Veranstaltung erfolgreich begonnen.

Am Abend besucht er mich. Nach dem Abendessen und einem Spaziergang durch den Wald, können wir den Boxster nicht stehen lassen und machen noch eine Tour.

Das Leder des Innenraums hat der Dr. frisch gecremt und der Lack glänzt von der nicht all zu fernen Wäsche.

In dem Musterbeispiel der Wagenpflege geht es durch das Ruhrgebiet. Der Wind an diesem lauen Abend fühlt sich weich an.

Wir fahren wieder die Strecke, die wir vor einigen Wochen genommen haben, vorbei an einem geschlossenen, verfallenen Schwimmbad, das die Tristesse der verarmten Ruhrgebietsstädte so eindrucksvoll verkörpert.
Ein tolles Fotomotiv, sind wir uns einig.

Wieder eine dieser einträchtigen, eher wortkargen Fahrten, inzwischen eine lieb gewordene Gewohnheit, und ausgesprochen gesund für die Work-life-balance.

Nachdem wir auf diesem Wege unsere Porsche-Kur absolviert haben, können wir morgen wieder unserem Tagewerk nachgehen, und uns um die Belange der anderen kümmern.

Am Wochenende lockt ein schönes Rennen. Ich habe Glück, und kann ohne einschränkende Dienste dem Hedonismus frönen.
Dr. Boxster wird das Rennvergnügen irgendwie zwischen Dienste und Schlaf quetschen müssen.

Mit unseren Porsche-Kuren belasten wir weder Krankenkasse noch Rentenversicherung.

Anderen die Rückengymnastik im Kurhaus auf Krankenschein, uns die Tour nach Feierabend…

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8 Gedanken zu „Work-life-balance

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